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Ludwig Augustinsson hatte gegen Borussia Dortmund so viele Durchbrüche wie „noch nie auf der linken Seite“, lobte Werder-Trainer Florian Kohfeldt.

Schwede sammelt siebte Torvorlage

Augustinssons angriffslustiger Auftritt

Bremen - Das Unterfangen war fast aussichtslos, aber Ludwig Augustinsson schaffte es dennoch irgendwie. Werders Linksverteidiger setzte gegen Manuel Akanji an der Toraußenlinie energisch nach, eroberte den Ball und bereitete das 2:2 von Claudio Pizarro vor.

Es war zweifellos Augustinssons wichtigste Szene im Heimspiel gegen Borussia Dortmund. Aber auch vor und nach dieser 75. Minute hatte der Schwede einen richtig starken Auftritt abgeliefert. „Das war super von Ludde, top“, lobte Trainer Florian Kohfeldt, der mit dem 25-Jährigen zuletzt viel über das Thema Mut gesprochen hatte.

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„Wir haben ihm immer wieder gesagt: Junge, du bist so gut, lauf die Räume an!“, berichtete Kohfeldt. Und Augustinsson scheint sich diesen Appell zu Herzen genommen zu haben. Gegen den BVB verzeichnete der Außenverteidiger 102 Ballbesitzphasen, das waren die meisten aller Bremer Spieler.

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Zudem schlug er sieben Flanken von seiner linken Seite aus in den Dortmunder Strafraum. Zugegeben: Davon kamen nicht alle beim Mitspieler an, aber „Ludde“, wie der Linksfuß bei Werder genannt wird, sorgte für Betrieb, ließ sich von Jadon Sancho und Christian Pulisic nicht nur defensiv binden.

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„So viele Durchbrüche hatten wir noch nie auf der linken Seite“, hielt Kohfeldt nach der Partie fest. Keine Frage: So soll es in Zukunft weitergehen. Zur Erinnerung: Während seiner letzten Saison beim FC Kopenhagen hatte Augustinsson in 50 Pflichtspielen 18 Tore vorbereitet - eine Ausbeute, von der er in Bremen noch ein Stück entfernt ist. Die Richtung stimmt aber. Das ist spätestens seit dem Dortmund-Spiel klar. Die Hereingabe auf Pizarro war immerhin schon „Luddes“ siebter Assists der Saison.

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