Ludwig Augustinsson ist mit Schweden bei der EM ausgeschieden. Der Linksverteidiger von Werder Bremen wurde in der 83. Spielminute verletzt ausgewechselt.
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Ludwig Augustinsson ist mit Schweden bei der EM ausgeschieden. Der Linksverteidiger von Werder Bremen wurde in der 83. Spielminute verletzt ausgewechselt.

1:2 nach Verlängerung gegen die Ukraine

Europameisterschaft für Werder-Profi Augustinsson beendet

Glasgow – Die Europameisterschaft ist für Ludwig Augustinsson beendet: Der Linksverteidiger von Werder Bremen ist am Dienstagabend mit der schwedischen Nationalmannschaft ausgeschieden. Im Achtelfinale gegen die Ukraine musste sich Schweden in der Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben.

Ludwig Augustinsson wurde in der 83. Spielminute beim Stand von 1:1 mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt. Der Werder-Profi darf nach dem EM-Aus gegen die Ukraine nun erst mal Urlaub machen und wird frühestens in zwei Wochen in Bremen zurückerwartet, sofern der Verkaufskandidat bis dahin nicht schon einen neuen Club gefunden hat. (tst)

Letzte Meldung vom 23. Juni 2021:

Dank Last-Minute-Tor: Schweden um Werder Bremen-Profi Ludwig Augustinsson als Gruppensieger im EM-Achtelfinale

Vorrunde? Check! Die schwedische Fußball-Nationalmannschaft um Ludwig Augustinsson von Werder Bremen hat als Gruppensieger das Achtelfinale bei der Europameisterschaft erreicht – noch vor Favorit Spanien.

Die Mannschaft von Trainer Janne Andersson gewann ein turbulentes drittes Gruppenspiel am Mittwoch mit 3:2 gegen Polen. Ludwig Augustinsson, im Nationaldress wie auch bei Werder Bremen Linksverteidiger, spielte 90 Minuten durch. Leipzig-Profi Emil Forsberg schoss die Schweden zunächst mit einem Doppelpack in Führung (2., 59.), Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern glich mit zwei Toren aus (61., 84.). In der Nachspielzeit gelang Schweden allerdings noch der Lucky Punch durch Viktor Claesson (90.+4).

Werder Bremen-Profi Ludwig Augustinsson mit Schweden im EM-Achtelfinale

Das späte Tor bedeutete für die Schweden schließlich doch noch drei Punkte – und den Gruppensieg mit sieben Zählern. Hätte Claesson nicht mehr getroffen, wäre Spanien Erster geworden. Die Iberer (fünf Punkte), die im Parallelspiel 5:0 gegen die Slowakei gewannen, hätten bei Punktgleichheit das bessere Torverhältnis gehabt. Jetzt müssen sie sich doch noch mit Platz zwei zufrieden geben.

Schweden geht dank des Gruppensieges Vizeweltmeister Kroatien aus dem Weg. Im Achtelfinale treffen Ludwig Augustinsson und Co. auf die Ukraine, den Drittplatzierten aus Gruppe C. Im Viertelfinale geht es für den Gewinner dann gegen Deutschland oder England. (han)

Zur letzten Meldung vom 18. Juni 2021:

Werder Bremen-Verkaufskandidat Ludwig Augustinsson mit Schweden auf EM-Achtelfinalkurs

St. Petersburg - Ludwig Augustinsson vom SV Werder Bremen ist mit der schwedischen Nationalmannschaft auf Europameisterschaft-Achtelfinalkurs. Die Schweden setzten sich am Freitagnachmittag mit 1:0 (0:0) gegen die Slowakei durch und übernehmen zumindest vorübergehend die Tabellenführung in der Gruppe E.

Ludwig Augustinsson wurde in der 89. Minute ausgewechselt. Der Verkaufskandidat des SV Werder Bremen machte auf der Linksverteidiger-Position ein gutes Spiel und hätte in der 59. Minute beinahe selbst das 1:0 für die Schweden geköpft, scheiterte aber am slowakischen Keeper Martin Dubravka. Das einzige Tor der Partie erzielte Emil Forsberg von RB Leipzig per Strafstoß (77.).

Werder Bremen: Ludwig Augustinsson gewinnt mit Schweden gegen die Slowakei

Die Schweden übernehmen mit dem Sieg am zweiten Spieltag die Tabellenführung in der EM-Gruppe E und sind mit nun vier Punkten vor der Slowakei (drei Zähler), Spanien (ein Punkt) und Polen (0) auf Achtelfinalkurs. Spanien und Polen können allerdings noch nachziehen, sie komplettieren den zweiten Spieltag der Gruppe E am Samstag um 21 Uhr in Sevilla im direkten Duell. (tst)

Letzte Meldung vom 15. Juni 2021:

Ludwig Augustinsson und die Abwehrschlacht: Kaum Ballkontakte für den Werder Bremen-Profi und Jordi Alba als Kontrastprogramm

Sevilla – Man musste schon ganz genau hinschauen, um ihn zu finden. Irgendwo da ganz oben links in der Ecke des Flat-TV stand Ludwig Augustinsson und wartete die meiste Zeit. Worauf? Darauf, dass sich das Spiel der Spanier auch mal auf seine Abwehrseite verlagern würde. Doch das tat es nicht. Weshalb der linke Verteidiger des schwedischen Nationalteams im ersten EM-Gruppenspiel unerwartet wenig beschäftigt war. Man kann auch sagen, das Spiel lief weit an dem Profi des SV Werder Bremen vorbei.

Und das soll schon etwas heißen. Denn die Schweden hatten gegen Spanien voll auf Defensive gesetzt und mit dem 0:0 tatsächlich einen Punkt ermauert. Unterm Strich war es kein schlechter Start für die Skandinavier, aber Ludwig Augustinsson (für den es nach einer Verletzungspause das erste Spiel seit dem 0:2 von Werder Bremen beim FC Augsburg einen Monat zuvor gewesen war) hatte gewiss nicht die Rolle des Hauptdarstellers inne.

Diese Rolle kam seinem spanischen Pendant als Linksverteidiger zu. Über Jordi Alba, 32 Jahre alter Routinier des FC Barcelona, lief gefühlt jeder Angriff des Ex-Weltmeisters. Und so kam ein Zahlenvergleich zustande, der den Charakter des Spiels ziemlich gut beschrieb: Hier Ludwig Augustinsson, der Unterbeschäftigte. Nur 21 Ballkontakte in 90 Minuten zählten die Datensammler bei dem 27-Jährigen. Der Profi von Werder Bremen spielte lediglich zehn Pässe, von denen wiederum nur fünf auch bei einem Mitspieler ankamen. Wenig, wenig. Und dann Jordi Alba, ebenfalls linker Verteidiger. Beim spanischen Daueranrennen wurde er zur Autobahn nach vorne. 148 (!) Ballkontakte, 121 (!) Pässe, 90 Prozent davon erfolgreich, vier wurden zu Torschussvorlagen. Aber den entscheidenden Treffer konnte auch Jordi Alba nicht erzwingen. Weshalb Augustinsson am Ende mit dem gleichen Ertrag den Spielort Sevilla verließ wie die enttäuschten Spanier.

Ludwig Augustinsson wird Werder Bremen nach der EM ziemlich sicher verlassen

„Wir schämen uns kein bisschen für diesen Punkt“, sagte Schwedens Nationaltrainer Janne Andersson, dessen Team zwar extrem destruktiv agiert hatte und jeden Einwurf, jeden Abstoß nutzte, um Zeit zu schinden, das aber trotzdem auch hätte gewinnen können. Der ehemalige HSV-Stürmer Marcus Berg vergab die beste Chance des Spiels, als er am leeren Tor vorbeischoss.

Drei Punkte wären für Ludwig Augustinsson und Co. allerdings auch des Guten eindeutig zu viel gewesen. Das Remis ist für den 27-Jährigen, der Werder Bremen nach der EM ziemlich sicher verlassen wird, eine gute Ausgangslage für die weiteren Gruppenspiele gegen die Slowakei (Freitag, 15.00 Uhr) und Polen (23. Juni, 18.00 Uhr). Ein Sieg aus diesen beiden Spielen könnte schon zum Erreichen des Achtelfinals reichen. (csa)

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