Ludwig Augustinsson will Werder Bremen unbedingt verlassen - doch was passiert, wenn kein Transfer zustande kommt?
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Ludwig Augustinsson will Werder Bremen unbedingt verlassen - doch was passiert, wenn kein Transfer zustande kommt?

Augustinsson will weg von Werder

Werder-Trainer Anfang über wechselwilligen Augustinsson: „Ihm hängt nichts nach“

Bremen - Das Zweitliga-Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf (Samstag, 20.30 Uhr) - für Ludwig Augustinsson kommt es definitiv noch zu früh. Der Linksverteidiger des SV Werder Bremen wird im Rheinland nicht zum Aufgebot gehören, weil er nach verlängertem EM-Urlaub sowie einer Impfreaktion noch einiges an Training aufzuholen hat. „Wir müssen ihn jetzt erstmal aufbauen. Das braucht noch ein bisschen Zeit“, erklärt Trainer Markus Anfang, der allerdings selbst nicht weiß, wie viel Zeit ihm zur Zusammenarbeit mit Augustinsson überhaupt noch bleibt.

Dass der Schwede Werder Bremen nach dem Abstieg verlassen möchte, war zunächst ein offenes Geheimnis, das während der EM durch folgendes Augustinsson-Zitat zur Gewissheit wurde: „Ich habe höhere Ambitionen, als in der 2. Liga zu spielen. Ich möchte in einer Top-Liga auf hohem Niveau spielen. Und ich denke, dass ich das auch noch viele Jahre tun werde.“ Passiert ist seitdem jedoch: nichts. Nach wie vor ist kein Angebot für den 27-Jährigen bei Werder eingegangen, dass den Vorstellungen des Vereins entspricht, sodass es nun erstmal Anfangs Aufgabe ist, Ludwig Augustinsson sportlich möglichst schnell und nahtlos in die Mannschaft einzugliedern.

„Ludwig Augustinsson wird ganz normal wie ein Spieler von Werder Bremen behandelt“

„Wir haben jetzt natürlich nicht für ihn speziell nochmal die Möglichkeit, eine komplette Vorbereitung zu absolvieren mit vielen Testspielen und kontinuierlichem Aufbau“, sagt der Coach, der mit der Gesamtkonstellation ganz pragmatisch umgeht: „Wenn er den Verein verlässt, dann ist es so. Und wenn er den Verein nicht verlässt, dann wird er ganz normal wie ein Spieler von Werder Bremen behandelt.“ Anfang ist jedenfalls überzeugt davon, dass Ludwig Augustinsson wegen seiner öffentlich geäußerten Wechselabsicht nichts nachhängen wird.

„Ludde hat für sich gesagt, dass er gerne woanders hingehen will, und jetzt versucht man natürlich daraus zu stricken, dass er sich nicht mehr motivieren kann“, sagt der Trainer, der diese Sichtweise nicht nachvollziehen kann. Das sei vielmehr immer die Problematik, „wenn sich einer zu etwas äußert und es sich hinterher als anders herausstellt, weil die Möglichkeit für einen Wechsel vielleicht nicht da war.“ Die Öffentlichkeit erwarte auf der anderen Seite aber klare Aussagen der Spieler. „Das ist eine schwierige Situation, aber ihm hängt da nichts nach. Ludde ist Fußballer, will jedes Spiel gewinnen und guten Fußball spielen.“ Aktuell eben noch bei Werder Bremen. Demnächst dann wahrscheinlich woanders. (dco) Auch interessant: Ludwig Augustinsson offenbar vor Wechsel von Werder Bremen zum FC Sevilla! Verfolgt das Spiel von Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf im Liveticker der DeichStube. Und: So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen Fortuna Düsseldorf aussehen!

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