Ludwig Augustinsson wechselte im Sommer von Werder Bremen zum FC Sevilla, kam bei seinem neuen Club aber noch keine Minute zum Einsatz.
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Ludwig Augustinsson wechselte im Sommer von Werder Bremen zum FC Sevilla, kam bei seinem neuen Club aber noch keine Minute zum Einsatz.

Ex-Werder-Profi beim FC Sevilla ohne Einsatz

„Tut mir leid“ - Ludwig Augustinsson entschuldigt sich bei Werder-Fans, aber verteidigt seinen Wechsel nach Spanien

Sevilla – Bisher deutet bei Ludwig Augustinsson nicht viel darauf hin, dass er mit seinem Wechsel von Werder Bremen zum FC Sevilla den großen Wurf gelandet hätte – wenngleich er das anders bewertet. Noch keine Minute hat der Schwede bislang für den neuen Club gespielt. Im Interview mit der „Bild“-Zeitung erklärt er aber, dass er den Transfer keinesfalls bereut: „Ich habe mit meinem Berater seit etwa einem Jahr an einem Wechsel gearbeitet, weil ich das Ziel hatte, es zu einer europäischen Spitzenmannschaft zu schaffen. Als das Angebot kam, musste ich die Chance ergreifen.“

Einen Absteiger für eine Ablösesumme von rund 5,5 Millionen Euro zu verlassen und bei einem Champions-League-Club anheuern zu können, ist tatsächlich nicht selbstverständlich. „Ich bin glücklich, dass mich ein Verein wie Sevilla nach einem Abstieg geholt hat. Aber nicht überrascht. Denn obwohl es bei Werder neben Höhen auch Tiefen gab, konnte ich immer Qualitäten zeigen.“ Im Bremer Abstiegsjahr bewegte Ludwig Augustinsson jedoch nur wenig. Den Abstieg nennt er „das bittere Ende“ nach vier Jahren bei Werder Bremen.

In der Stadt und im Verein habe er sich immer „wie in einer Familie“ aufgehoben gefühlt: „Ehrlich: Auch wenn es zum Schluss harte Zeiten bei Werder waren, war ich dort sehr glücklich.“ Umso mehr bereut er es, dass er seinen Abschied nicht optimal gestaltet hat. Die Aussage, er hätte höhere Ambitionen als in der 2. Liga zu spielen, kam nicht überall gut an. „Ich hoffe wirklich sehr, die Fans sind nicht zu enttäuscht von mir. Manche Dinge hätten besser geregelt werden können, und ich hätte manche Dinge besser sagen sollen. Wenn ich einige Fans verletzt habe, tut es mir leid.“

Nach Wechsel: Ludwig Augustinsson entschuldigt sich bei den Fans von Werder Bremen

Letztlich war Ludwig Augustinsson nur ehrlich – und bleibt es auch. Denn „Ludde“, so der Spitzname des schwedischen Nationalspielers, gibt zu, dass ihm die Reservistenrolle beim FC Sevilla lieber ist als ein Stammplatz in einem Team anderer Qualität. „Auf Champions-League-Niveau muss dieser interne Wettbewerb sein. Das wusste ich bei der Unterschrift und wollte es genauso. Hier um jede Einsatzminute kämpfen zu müssen, macht einen besser. Klar ist das für mich eine andere Situation als bei Werder Bremen. Aber ich mag diesen Wettkampf und habe mich ganz bewusst für diese Herausforderung entschieden.“

Beim FC Sevilla hat Augustinsson auf der linken Abwehrseite derzeit das Nachsehen gegen den argentinischen Nationalspieler Marcos Javier Acuna. „Ein super Spieler, der auf seiner Position zu den Besten in Spanien zählt“, bewertet Thomas Delaney den Teamkollegen. Der Kumpel Augustinsson wird Geduld brauchen, um sich durchsetzen zu können. (csa/hgk) Auch interessant: In unserem TV-Guide erfahrt ihr, wie ihr das Zweitligaspiel zwischen Werder Bremen und dem FC Heidenheim live im TV und Livestream sehen könnt.

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