Marco Bode (li.), Aufsichtsrats-Chef des SV Werder Bremen, wehrt sich gegen die Kritik an der Führung des SVW.
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Marco Bode (li.), Aufsichtsrats-Chef des SV Werder Bremen, wehrt sich gegen die Kritik an der Führung des SVW.

Machtkampf beim Werder Bremen

Werder-Streit: Aufsichtsrat-Boss Marco Bode mit Aufruf zum Durchatmen - Jörg Wontorra sagt TV-Interview ab

Bremen - Marco Bode weiß, dass in den vergangenen Tagen einiges an Porzellan an die Wand geflogen ist. Zuletzt war es Jörg Wontorra, der die Verhältnisse bei Werder Bremen deutlich kritisiert hatte, davor war es Willi Lemke, auch um Klaus-Dieter Fischer hatte es eine Berichterstattung gegeben, bei der der Verein „kein wirklich gutes Bild“ abgegeben habe, sagte Bode vor dem Anpfiff der Partie gegen den VfB Stuttgart bei „Sky“.

Marco Bode rief zur großen Beruhigung aus. „Es konnte von außen der Eindruck entstehen, es gäbe Drama, Theater, Machtkämpfe. Aus meiner Sicht ist dem nicht so. Wir sollten jetzt vielleicht alle mal ausatmen und alle Scharmützel beiseite legen. Es sind gravierende Herausforderungen vor denen Werder Bremen sportlich und wirtschaftlich steht. Darauf werden wir uns konzentrieren“, erklärte der Vorsitzende des Aufsichtsrates.

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Ob das wirkt? Wontorra, TV-Journalist und zwischen 1999 und 2003 auch Mitglied im Werder-Aufsichtsrat, hatte in der DeichStube klare Kritik an der Bremer Geschäftsführung geäußert und in weiteren Beiträgen die Kompetenz der Entscheidungsträger angezweifelt. Aussagen, die Marco Bode nicht auf sich und der Geschäftsführung sitzen lassen will.

Machtkampf beim SV Werder Bremen: Boss Marco Bode bremst Kritiker

„Wir sind immer bereit, über Sachthemen zu diskutieren. Aber wir müssen natürlich reagieren, wenn unsere Kompetenz angezweifelt wird. Ich kann jedem versichern, dass diejenigen, die in Ämtern sitzen, zusammenhalten und professionell und ernsthaft die Aufgaben angehen“, sagte der Ex-Nationalspieler und verteilte noch eine kleine Breitseite an die Kritiker: Bei Werder Bremen seien alle „engagiert dabei, sich über die Zukunft, unsere Strategie und Ziele Gedanken zu machen. Das wird jeder wissen, der nah dran ist. Aber wir können offensichtlich auch nicht immer alle mitnehmen.“ Und Wontorra? Der Werder-Kritiker sollte am Sonntag eigentlich bei Sky Sport News HD sprechen, doch Wontorra sagte den TV-Termin kurzfristig ab. Grund: eine Sportverletzung. (csa/tst)

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