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Für Sportchef Frank Baumann taugt Borussia Mönchengladbach sportlich als absolutes Vorbild für den SV Werder Bremen. 

Duell am 11. Bundesliga-Spieltag

Werder-Manager Baumann sieht Gladbach als Vorbild

Bremen - Die Vorzeichen haben sich gedreht, wenn man so möchte. Das lässt sich gut an einer schon etwas älteren, aber bis heute regelmäßig benutzten Aussage von Max Eberl festmachen: Werder Bremen, so hatte es der Sportchef von Borussia Mönchengladbach einst formuliert, sei für ihn ein großes Vorbild gewesen, als er 2008 den Job als Manager aufnahm.

Große Ruhe, große Kontinuität, so wollte auch Max Eberl seinen Verein führen, was ihm ziemlich gut gelungen ist – so gut sogar, dass Gladbach längst an Werder Bremen vorbeigezogen ist. Und das wiederum sorgt dafür, dass der Bremer Sportchef Frank Baumann das Eberlsche Lob von einst zurückgibt und nun Borussia Mönchengladbach als Vorbild nennt. 

„Wir müssen noch einige gute Entscheidungen treffen, um dahin zu kommen, wo Gladbach seit fünf, sechs Jahren ist“, sagt Baumann – und betont: „Was Max in den letzten Jahren aufgebaut hat, ist beeindruckend. Deswegen ist es auch kein Zufall, dass sich Gladbach von einem Abstiegs- zu einem Champions-League-Kandidaten entwickelt hat.“ In Bremen hätte garantiert niemand etwas dageben, wenn es mit Werder ähnlich läuft. (dco)

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Nur 28 Minuten in den letzten fünf Bundesliga-Spielen: Florian Kohfeldt erklärt, warum Johannes Eggestein bei Werder Bremen derzeit kaum eine Rolle spielt. Vor dem Auswärtsspiel in Mönchengladbach: So könnte die Aufstellung von Werder Bremen aussehen. Nach der Niederlage in Gladbach: Werder sticht sich die feine Klinge in den eigenen Rücken – ein Kommentar.

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