Frank Baumann bei Werders Auswärtsspiel in Berlin.
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Frank Baumann bei Werders Auswärtsspiel in Berlin.

Werder-Manager im Kurz-Interview

Baumann: „Der Punkt hilft uns weiter“

Berlin - Ein Punkt aus den ersten drei Spielen – keine Frage: Ein Traumstart in die Saison sieht anders aus. Nach dem 1:1 in Berlin hat Werder-Sportchef Frank Baumann erklärt, warum er mit dem Auftakt trotzdem leben kann und weshalb er die eigentlich untypisch-bremisch Spielausrichtung für richtig hält.

Herr Baumann, war das Spiel gegen Berlin in Ihren Augen ein Schritt nach vorne?

Frank Baumann: Ja, wobei die letzten beiden Spiele auch nicht schlecht waren. Wir haben gegen Hoffenheim richtig gute Phasen gehabt und defensiv nicht allzu viel zugelassen, und gegen Bayern haben wir 70 Minuten lang gut dagegen gehalten. Gegen Hertha haben wir wieder gezeigt, dass wir über eine defensive Stabilität auch unsere Chancen nach vorne nutzen. Defensiv sieht das schon sehr gut aus. Offensiv wollen wir uns weiter verbessern.

Hinten sicher, vorne nicht sehr gefährlich – eigentlich untypisch für Werder, oder?

Baumann: Eigentlich ja, aber das ist auch schon unsere Basis in der Rückrunde gewesen, dass wir defensiv gut stehen. Durch weiteres Selbstvertrauen werden wir auch nach vorne wieder unsere Qualitäten zeigen und mehr Tore machen.

Wie wichtig war denn der erste Punkt für das Selbstvertrauen und dafür, dass keine Unruhe aufkommt?

Baumann: Bremer sind jetzt nicht unbedingt dafür bekannt, die Nerven zu verlieren. Aber der Punkt hilft uns weiter. Drei wären natürlich noch schöner gewesen, aber nächste Woche geht es weiter (mit dem Heimspiel gegen Schalke 04, Anm. d. Red.). Da sind wir wieder gefordert.

Schalke ist gut in die Saison gestartet...

Baumann: Ja. Sie haben eine Top-Mannschaft und viele Spieler mit Qualität. Im letzten Jahr waren sie nicht so erfolgreich, aber mit Schalke ist wieder zu rechnen.

Delaney kontert Leckie - 1:1

Bibiana Steinhaus
Ein Thema des Tages: Bibiana Steinhaus pfeift in Berlin als erste Schiedsrichterin überhaupt ein Bundesliga-Spiel. © nordphoto
Hertha BSC gegen Werder Bremen
Schon in der vierten Minute die erste ganz dicke Werder-Chance: Florian Kainz schließt nach einer Ecke ab, Hertha-Torwart Rune Jarstein rettet. © nordphoto
Hertha BSC gegen Werder Bremen
Danach sahen die Zuschauer im Olympiastadion eine ausgeglichene erste Hälfte - mit Vorteilen in der Offensive für Werder. Aber dann die kalte Dusche... © dpa
Hertha BSC gegen Werder Bremen
Robert Bauer verliert den Ball, Milos Veljkovic foult Vladimir Darida, aber Steinhaus lässt weiterlaufen - und Mathew Leckie schließt durch die Beine von Keeper Jiri Pavlenka ab - 1:0 für Hertha. © nordphoto
Hertha BSC gegen Werder Bremen
Leckie bejubelt sein drittes Saisontor - er hatte bisher auch die anderen beiden Hertha-Treffer in der Liga erzielt. Dann war Pause. © dpa
Hertha BSC gegen Werder Bremen
In Hälfte zwei schafft Werder den Ausgleich: Thomas Delaney behauptet artistisch den Ball, hält von der Strafraumgrenze mit links drauf - und trifft. © nordphoto
Hertha BSC gegen Werder Bremen
Großer Jubel bei Werder über das erste Saisontor. Und natürlich brach Delaney den Bann: Der Mittelfeldmann hatte in der Länderspielpause schon vier Tore in zwei Spielen für Dänemark erzielt. © Gumz
Hertha BSC gegen Werder Bremen
Ein weiteres Tor sollte keiner Mannschaft mehr gelingen. Werder um Milos Veljkovic holt mit dem 1:1 den ersten Punkt der Saison. © dpa
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz
Remis in Berlin.
Remis in Berlin. © Gumz

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