Manuel Mbom ist nach seiner Operation an der Achillessehne auf Krücken unterwegs. Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen absolviert seine Reha in der Heimat Göttingen.
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Manuel Mbom ist nach seiner Operation an der Achillessehne auf Krücken unterwegs. Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen absolviert seine Reha in der Heimat Göttingen.

Nach Horrorverletzung

Nach Achillessehnenriss: Werder-Spieler Manuel Mbom absolviert Reha in Göttingen

Bremen – Die Gehhilfen waren immer dabei. Erst beim Jubeln auf dem Platz und später auch während der großen Triumphfahrt über den Osterdeich. Kein Wunder, denn Manuel Mbom kann noch nicht wieder ohne. Gerade einmal drei Wochen ist es her, dass sich der Profi des SV Werder Bremen während des Trainings die linke Achillessehne riss und kurz darauf operiert werden musste. Den Bundesliga-Aufstieg seiner Mannschaft erlebte er deshalb kürzlich in passiver Rolle – die Arbeit am Comeback hat für den 22-Jährigen aber längst begonnen.

„Manu geht es gut. Er ist optimistisch“, sagt Clemens Fritz als Werders Leiter Profifußball über den Defensivspieler, der sich aktuell in seiner Heimatstadt Göttingen aufhält und dort den ersten Teil seiner Reha absolviert. In enger Absprache mit Werder Bremens medizinischer Abteilung hat somit ein Prozess begonnen, dessen Ziel klar ist (Manuel Mbom soll schnellstmöglich wieder auf dem Platz stehen), dessen Dauer aber derzeit noch niemand abschätzen kann. „Das ist schwer zu sagen. Wir müssen abwarten, wie der Heilungsverlauf ist“, sagt Fritz.

Werder Bremen-Reha: Manuel Mbom arbeitet in Heimat Göttingen am Comeback nach Achillessehnenriss

Achillessehnenrisse gelten als schwerwiegende Verletzungen, die auch für Profifußballer in der Regel lange Ausfallzeiten bedeuten. Die durchschnittliche Zwangspause liegt bei etwa sieben bis neun Monaten. Zur Erinnerung: Fin Bartels hatte sich bei Werder im Dezember 2017 die Achillessehne gerissen. Sein Comeback feierte er sogar erst 15 Monate später im März 2019.

Ob es bei Manuel Mbom ähnlich lange dauern wird, kann derzeit niemand sagen. Davon, dass er die schwere Zeit, die vor ihm liegt, gut überstehen wird, sind sie bei Werder Bremen allerdings überzeugt. „Er wird uns lange fehlen“, hatte Cheftrainer Ole Werner kurz nach Mboms Verletzung gesagt. Und dann hinterhergeschoben: „Trotzdem ist er ein tapferer Junge und jemand, der immer positiv bleibt.“ (dco)

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