Manuel Mbom hofft nach seinem Achillessehnenriss auf ein Comeback für den SV Werder Bremen im Winter.
+
Manuel Mbom hofft nach seinem Achillessehnenriss auf ein Comeback für den SV Werder Bremen im Winter.

Werder-Profi im Wartestand

Vier Monate nach Achillessehnenriss: Werder-Spieler Manuel Mbom macht Fortschritte und hofft auf Rückkehr im Winter

Bremen – Exakt vier Monate ist es inzwischen her, dass sich Manuel Mbom im Training des SV Werder Bremen die Achillessehne riss. Heute ist der Mittelfeldspieler von einem Comeback zwar nach wie vor ein ganzes Stück weit entfernt, dennoch macht Mbom inzwischen Fortschritte und blickt zuversichtlich in die Zukunft, wie er im Interview mit „werder.de“ verrät. „Mir geht es gut und viel besser als am Anfang. Ich gehe mit der Verletzung positiv um. Ich finde es wichtig, mental stark zu sein“, sagt Mbom, der die erste Zeit nach der Verletzung in seiner Heimatstadt Göttingen dazu genutzt hat, um bei seiner Familie zu sein und Kraft zu tanken.

Inzwischen ist Manuel Mbom nach Bremen zurückgekehrt, um seine Reha im Wohninvest Weserstadion und damit im Dunstkreis der Mannschaft fortzusetzen. Für den ehemaligen U21-Nationalspieler geht es nun spürbar voran – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. „Ich kann jetzt wieder normal gehen“, erklärt der Profi des SV Werder Bremen, der sich darüber hinaus auch beim Ober- und Unterkörpertraining verausgaben kann. „Dazu zählen Cardio- und Ausdauertraining, zum Beispiel auf dem Ergometer.“ Auf einem speziellen Anti-Schwerkraft-Laufband könne er zudem wieder ein leichtes Lauftraining absolvieren, aktuell „mit 60 Prozent meines Körpergewichts“.

Werder Bremen: Manuel Mbom hofft nach Achillessehnenriss auf Trainingsrückkehr im Winter

Dass er gerne schnellstmöglich auf den Platz zurück will, ist klar. Überstürzen will der 22-Jährige in seinem Reha-Prozess aber nichts. „Ich muss geduldig sein und mir die Zeit nehmen, die ich brauche“, sagt Manuel Mbom, der sich auch bei anderen betroffenen Sportlern wegen seiner komplizierten Verletzung schlaugemacht hat: „Ich habe mit vielen Leuten gesprochen. Ich habe zum Beispiel mit Noah Awuku von Holstein Kiel geschrieben. Er hatte auch mal einen Achillessehnenriss. Bei Werder Bremen gab es ja auch schon den Achillessehnenriss von Fin Bartels.“

Das habe er natürlich mitbekommen und sich entsprechend informiert, erklärt das Eigengewächs des SV Werder Bremen, das sich schon einen Plan zurechtgelegt hat, wann es möglichst wieder auf dem Rasen stehen will: „Ich würde mir natürlich wünschen, im Winter wieder einzusteigen. Vielleicht schaffe ich es dann zum neuen Jahr wieder, voll im Mannschaftstraining zu sein und für den Kader zur Verfügung zu stehen.“ Die anstehende Winter-WM in Katar ist für Manuel Mbom dabei zumindest kein Nachteil: „Sie nimmt ein wenig den zeitlichen Druck raus“, erklärt er und hält zuversichtlich fest: „Gerade bin ich auf einem guten Weg.“ (mwi)

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare