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Marco Bode im Spiel des SV Werder Bremen gegen den BVB.

„Entspricht das wirklich unseren Werten?“

Werder-Chef Bode genervt von der Rudelbildung

Bremen - Marco Bode liebt den Fußball, doch eine Sache geht dem Ex-Profi des SV Werder gehörig auf den Geist: die Rudelbildung nach strittigen Entscheidungen des Schiedsrichters. Durch den Videobeweis sei es sogar noch schlimmer geworden, meinte der Aufsichtsratsvorsitzende des SV Werder Bremen in einem Interview mit dem „kicker“.

„Man hat den Eindruck, dass inzwischen jeder versucht, möglichst laut und viel Ärger zu machen, um seine Interessen durchzusetzen, in dem er Druck auf die Schiedsrichter ausübt“, kritisierte der Ex-Nationalspieler, der in seiner eigenen Karriere nach 178 Spielen die erste Gelbe Karte gesehen hatte und nie gesperrt worden war. 

Werder Bremen: „entspricht nicht den Werten“ 

Die Einführung des Videobeweises habe dieses Phänomen „meiner Wahrnehmung nach“ noch verstärkt, sagte der 50-Jährige. „Die Rudelbildungen nehmen immer mehr zu. Da wäre es für alle Beteiligten mal an der Zeit, einen Schritt zurückzutreten und sich zu fragen: Entspricht das wirklich den Werten, für die der SV Werder Bremen stehen will.“ 

Grundsätzlich können die Unparteiischen die Spieler mit Gelb verwarnen, wenn diese zu vehement den Einsatz des Videobeweises fordern. Doch das geschieht bislang nur sehr selten. (kni mit sid)

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Nach dem 2:2 gegen den BVB: Florian Kohfeldts Zettel und ein Mega-Lob für den Trainer von Werder Bremen. Nuri Sahin macht eine klare Ansage, denn das Lob, Werder Bremen habe in Dortmund mit einer Rumpftruppe aufgetrumpft, wollte der Spieler so nicht hinnehmen. Wenig überraschend bleibt Florian Kohfeldt, Trainer von Werder Bremen, das Tuschelthema beim BVB – erst recht nach dem 2:2 am Samstagabend. Vor knapp zwei Jahren wollten ihn die Grün-Weißen als neuen Trainer holen, Adi Hütter sagte Werder Bremen aber ab – seine Erklärung. Vor dem Auswärtsspiel in Mönchengladbach: So könnte die Aufstellung von Werder Bremen aussehen.

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