+
Marco Bode, Aufsichtsratsvorsitzender von Werder Bremen, kann sich vorstellen, dass Trainer Florian Kohfeldt eine ähnliche Ära im Club prägt wie einst Otto Rehhagel oder Thomas Schaaf.

TV-Auftritt bei „Wontorra on tour“

Werder-Chef Marco Bode verspricht: „Wir würden mit Kohfeldt auch Krisen durchstehen“

Bremen – Der SV Werder steckt aktuell in einer Verletzungskrise, das ist unstrittig. Sollte diese Verletzungskrise zu einer sportlichen Krise führen, dann könnte sich Trainer Florian Kohfeldt bei Werder Bremen seines Jobs dennoch sehr sicher sein. Das erklärte Marco Bode, der Aufsichtsratsvorsitzende, am Montag in der Sendung „Wontorra on tour“ auf Sky.

„Wir sind total überzeugt, in Florian Kohfeldt einen der besten Trainer der Liga zu haben. Wir würden mit ihm auch Krisen durchstehen, wenn sie denn kämen“, sagte Marco Bode, der sich sogar vorstellen kann, dass Kohfeldt ähnlich lange in Bremen Cheftrainer sein könne wie Otto Rehhagel und Thomas Schaaf. Die hatten es jeweils auf 14 Jahre gebracht. „Ich weiß aber, dass eine Wiederholung in der heutigen Zeit schwierig wird“, so Bode. Zu schnelllebig ist das Geschäft, zu begehrt seien gute erfolgreiche Trainer wie Kohfeldt: „Wir sind da keine Träumer.“

In dem Gespräch mit Moderator Jörg Wontorra bezog Bode auch Stellung zum Torwart-Streit im Nationalteam. Die Diskussion um Herausforderer Marc-Andre ter Stegen und Stammkraft Manuel Neuer sei „ein Stück weit überflüssig“, und FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß habe bei seinem Versuch, Neuer zu schützen, nicht alles richtig gemacht, so Bode: „Ich kann Uli Hoeneß in seinen Argumenten nicht ganz folgen. Seine Wortwahl war ein wenig unangemessen.“ Unter anderem hatte Hoeneß von Bundestrainer Joachim Löw und dessen Trainerteam gefordert, den Namen ter Stegen „in die Ecke zu stellen“. (csa)

Mehr News zu Werder Bremen

Die Grün-Weißen müssen zwei Verletzungen auffangen: Ohne Herz und Hirn - so schwer wiegt der Ausfall von Niclas Füllkrug und Yuya Osako bei Werder Bremen. Mittlerweile bahnt sich eine Rückkehr von Ömer Toprak in den Kader von Werder Bremen an - der Innenverteidiger könnte schon für das Spiel gegen den BVB eine Option sein. Degradierung für die Leihgabe: Ole Käuper, von Werder Bremen an den FC Carl Zeiss Jena ausgeliehen, wird zukünftig in der Oberliga auflaufen und nicht mehr mit der Drittliga-Mannschaft arbeiten. Nur drei Erstliga-Vereine kriegen weniger Geld durch die internationale Bundesliga-Vermarktung: Werder Bremen liegt in der TV-Gelder-Tabelle weit hinten.

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Was denkst Du über den Artikel?

Kommentare