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Werder-Aufsitchsratschef Marco Bode in einer Medienrunde am Samstagvormittag.

Aufsichtsratschef hält Werder für handlungsfähig

Bodes Okay für neue Spieler

Algorfa - Die Konkurrenz im Abstiegskampf rüstet auf, nur bei Werder passiert nichts - und in Fin Bartels fällt ein Leistungsträger dauerhaft aus.

Doch nun geht zumindest Aufsichtsratschef Marco Bode ein wenig in die Offensive. „Wenn wir der Meinung sind, dass wir etwas tun müssen, dann können wir das“, sagte Bode im Trainingslager des Bundesligisten im spanischen Algorfa. Er betonte aber auch, dass aktuell „nichts auf dem Tisch liegt“. Doch das muss nichts bedeuten, das Transferfenster ist schließlich bis Ende des Monats geöffnet.

Geld ist also durchaus da. Notfalls würde Werder sogar den abgesteckten finanziellen Rahmen sprengen, um sich für den Abstiegskampf zu wappnen. Das allerdings mit Weitsicht. Es müsse dann schon ein Spieler sein, der sofort hilft, aber auch die Mannschaft weiterentwickeln kann, meinte Bode. Denn was jetzt ausgegeben würde, fehle dann später. Das Ziel sei es, dauerhaft einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen und ein wirtschaftliches Plus zu erzielen. „Das darf man aber nicht auf jedes Jahr herunterbrechen“, mahnte Bode. Er sieht darin einen längeren Prozess. Mal müsse man mehr ausgeben, weil es sportlich nicht läuft, andererseits müsse auch mal gespart werden.

Klares Lob an Kohfeldt

Aktuell belegt Werder Rang 16, müsste am Saisonende in die Relegation. „Ich bin aber zuversichtlich“, meinte Bode: „Unser Kader hat sich in den letzten Wochen schon gut entwickelt und kann sich auch noch weiterentwickeln.“ Das ist ein ganz klares Lob an den neuen Trainer Florian Kohfeldt und dessen Team. Den schätzt Bode sowohl „fachlich als auch menschlich“. Er vertraut ihm, „unser Ziel den Klassenerhalt zu erreichen – und auch darüber hinaus.“

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