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Marco Friedl brach das Abschlusstraining des SV Werder Bremen vor dem Spiel gegen Schalke 04 mit Schmerzen ab.

Vor Spiel gegen Schalke 04

Wechsel auf links immer wahrscheinlicher: Friedl bricht Training ab, Augustinsson steht parat

Bremen – Ludwig Augustinsson oder Marco Friedl? Diese Linksverteidiger-Frage hat sich im Abschlusstraining des SV Werder Bremen vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr) möglicherweise von selbst beantwortet.

Marco Friedl beendete die Einheit nach einem Zweikampf wegen Schmerzen im Sprunggelenk vorzeitig. Sollte er ausfallen, müsste Ludwig Augustinsson wieder ran. Der Schwede, eigentlich Stammkraft auf der Position, hat nach einer Knie-OP im August noch kein Saisonspiel absolviert, ist aber seit zwei Wochen wieder im Teamtraining.

Werder-Coach Florian Kohfeldt hatte das Comeback des 25-Jährigen schon am Donnerstag in Aussicht gestellt – die Blessur bei Stellvertreter Friedl gibt nun vermutlich den Ausschlag. Leonardo Bittencourt fehlte zwar beim Abschlusstraining, doch die leichte Erkältung wird seinen Einsatz gegen Schalke laut Club-Angaben nicht gefährden. Mehr zum Thema Startelf hier: So könnte die Aufstellung von Werder Bremen gegen Schalke 04 aussehen. (csa)

Zur letzten Meldung vom 21. November 2019:

Augustinsson gegen Schalke wieder im Kader - und direkt in der Startelf?

Endlich ist er wieder dabei: Ludwig Augustinsson wird am Samstag beim Bundesliga-Spiel des SV Werder Bremen gegen den FC Schalke 04 in den Kader zurückkehren. Vielleicht wird er auch direkt spielen.

„Er steht vollumfänglich zur Verfügung und ist ein Startelf-Kandidat“, erklärte Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, bei der Pressekonferenz am Donnerstag. Das heiße allerdings nicht, dass Ludwig Augustinsson auf jeden Fall spielt. Schließlich war der Linksverteidiger seit dem Sommer-Trainingslager in Grassau raus. „Wir sind noch nicht ganz sicher. Wir werden Ludde in die Entscheidung mit einbeziehen.“

Werder Bremen: Jiri Pavlenka und Leonardo Bittencourt erkältet

In den vergangenen zwei Wochen habe Augustinsson im Mannschaftstraining jedenfalls einen guten Eindruck hinterlassen, berichtete Kohfeldt: die Bewegungen auf dem Platz, das Raumgefühl, die Bindung zur Mannschaft - das passe schon wieder. Und athletisch sei der Schwede sowieso auf einem Topniveau. Am Donnerstag bekomme Augustinsson noch einmal eine Trainingspause.

Weiterhin fehlen wird Niklas Moisander. „Er ist für das Wochenende kein Thema. Alles Weitere sehen wir dann zu Beginn der nächsten Woche“, sagte Kohfeldt. Ansonsten habe Werder die Länderspielpause gut überstanden. Die Nationalspieler sind gesund zurückgekehrt. Jiri Pavlenka und Leonardo Bittencourt waren leicht erkältet, stehen am Wochenende aber genauso zur Verfügung wie Philipp Bargfrede, der aus Gründen der Belastungssteuerung am Donnerstag das Training aussetzt. Wegen der Erkältung war Pavlenka auch im Länderspiel von Tschechien gegen Bulgarien (0:1) unter der Woche nicht zum Einsatz gekommen. (han)

Zur letzten Meldung vom 19. November 2019:

Ludwig Augustinssons Comeback rückt näher, Niklas Moisanders nicht

Bremen – Auftakt in die neue Trainingswoche von Werder Bremen – und die erste Einheit hat zwei gute und eine schlechte Nachricht geliefert. Die guten: Ludwig Augustinsson und Fin Bartels haben jeweils das volle Programm absolviert. 

Für Bartels war es nach seiner Knie-OP im August ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurück zur normalen Belastung. Für Augustinsson bedeutete die Übungseinheit noch deutlich mehr. Er kommt seinem Comeback immer näher. Ein Einsatz gegen Schalke 04 am Samstag wird mit jedem Training, das der Schwede mit der Mannschaft und ohne Probleme absolviert, wahrscheinlicher. Ob Augustinsson, der in dieser Saison noch keine Partie absolviert hat, tatsächlich am Wochenende ein Thema für den Kader oder gar die Startelf sein wird, entscheidet sich aber erst auf den letzten Drücker.

Werder Bremen: Niklas Moisander fehlt weit

Nun zur schlechten Nachricht: Niklas Moisander ist noch lange nicht so weit wie Augustinsson. Der Werder-Kapitän kämpft nach seiner Muskel- und Sehnenverletzung in der Wade zwar um den Anschluss, kommt aber nicht voran. Die Einheit am Dienstag verpasste er, Moisander blieb im Kraftraum. Gegen Schalke ist er ziemlich sicher nicht auf dem Platz zu erwarten.

Ohne Moisander trainierte das Team zunächst im Geheimen. 45 Minuten lang wurde auf Platz 11 unter anderem das Verhalten bei Standards geprobt. Dringend nötig bei mittlerweile acht Gegentoren nach ruhenden Bällen. „Es war gut“, teilte Ersatz-Kapitän Davy Klaassen nach der (erneuten) Nachhilfestunde in Sachen Standards mit und erklärte, dass nun endlich auch der Lerneffekt einsetzen müsse: „Unsere Ordnung ist eigentlich immer ganz gut, aber wir müssen dann auch am Mann bleiben.“

Werder Bremen: Bargfrede, Pizarro und Groß vorzeitig in die Kabine

Für Philipp Bargfrede, den erblondeten Claudio Pizarro und Christian Groß war das Training übrigens kurz nach Beginn des nicht mehr geheimen Teils beendet. Das Trio ging vorzeitig in die Kabine – aus Gründen der Belastungssteuerung. Bei Groß sah es aber so aus, als würde der Oberschenkel zwicken. (csa/kni)

Zur letzten Meldung vom 13. November 2019

Augustinssons großer Schritt in Richtung Comeback 

Bremen - Vor elf Wochen hatte sich Ludwig Augustinsson am rechten Knie operieren lassen, weswegen er in der laufenden Saison noch nicht für Werder Bremen spielen konnte.

Nun steht der Werder-Profi kurz vor dem Comeback: Am Donnerstagmorgen nahm Augustinsson erstmals wieder am Mannschaftstraining teil und könnte somit ein Kader-Kandidat für das Heimspiel gegen Schalke 04 (23. November) sein.

Auch Philipp Bargfrede stand wieder gemeinsam mit den Kollegen auf dem Platz, nachdem er am Mittwoch noch individuell trainiert hatte. Nicht mit dabei waren hingegen Leonardo Bittencourt, Niklas Moisander und Christian Groß. Als Grund für das Fehlen des Trios gab Werder „individuelle Belastungssteuerung“ an, was zumindest im Fall von Groß und Moisander etwas verwundert.

Werder Bremen: Moisander will Comeback zum Schalke-Spiel

So hatte Kapitän Moisander in der Vorwoche noch erklärt, in der Länderspielpause wieder mit der Mannschaft trainieren zu wollen. Sein Ziel ist ein Comeback im Schalke-Spiel. Und Groß hatte bereits am Mittwoch im Training gefehlt. Da er am Wochenende gegen Gladbach nicht zum Einsatz gekommen war, ist es zumindest ungewöhnlich, dass seine Belastung nun offenbar angepasst wird. (dco)

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Vorerst ohne Ömer Toprak und Niklas Moisander: So plant Florian Kohfeldt die künftige Werder-Abwehr.

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