Marco Friedl (r.) von Österreich im Zweikampf mit Dimitrios Limnios von Griechenland
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Marco Friedl (r., gegen Dimitrios Limnios) feierte im Länderspiel gegen Griechenland sein Debüt in der A-Nationalmannschaft von Österreich.

Österreich-Erfolg gegen Griechenland

Werder-Profi Marco Friedl gewinnt A-Länderspiel-Debüt mit Österreich: „Ein Traum wurde wahr“

Er hat eine ganze Weile darauf warten müssen, aber jetzt hat es endlich geklappt: Marco Friedl, Verteidiger des SV Werder Bremen, hat am Mittwochabend sein Debüt in der A-Nationalmannschaft Österreichs gegeben.

Marco Friedl stand beim 2:1-Sieg der Österreicher in Klagenfurt gegen Griechenland in der Startelf und spielte als Linksverteidiger über 90 Minuten durch. „Ein Traum wurde wahr“, schrieb der Profi des SV Werder Bremen im Anschluss auf Instagram.

Friedl profitierte auch davon, dass Österreichs Teamchef Franco Foda für das Testspiel gegen Griechenland viele etablierte Kräfte nicht zur Verfügung standen. So hat es endlich geklappt, das erste Spiel in der A-Nationalmannschaft. Vor ziemlich genau einem Jahr war Friedl bereits einmal in den ÖFB-Kader nachnominiert worden, kam damals aber gegen Slowenien und Israel nicht zum Einsatz. Danach spielte der 22-Jährige wieder für die U21-Auswahl Österreichs, deren Kapitän er ist.

Marco Friedl nach Debüt für Österreichs A-Nationalmannschaft zurück zu Werder Bremen

Die Partie gegen Griechenland am Mittwoch war ein eher höhepunktarmes Spiel, das erst in der zweiten Hälfte in Fahrt kam. Konstantinos Fortounis brachte die Griechen zunächst in Führung (63.), Marco Friedl und Kollegen waren ihm nicht schnell genug hinterhergekommen. Doch die Österreicher schlugen doppelt zurück. Adrian Grbic (77.) und Christoph Baumgartner (80.) drehten die Partie innerhalb von nur drei Minuten. Beide Tore wurden über Friedls linke Seite eingeleitet.

„Nach dem 0:1 hat man gesehen, welche Qualität wir haben. Wir haben sie am Schluss komplett eingeschnürt und deshalb verdient gewonnen“, sagte Debütant Marco Friedl nach dem Spiel. Bei den Nations-League-Spielen in Nordirland (Sonntag, 11. Oktober) und Rumänien (Mittwoch, 14. Oktober) wird Friedl wegen der Reisebeschränkungen in Corona-Zeiten nicht mehr dabei sein. Werder Bremen lässt seine Nationalspieler aktuell nicht in Risikogebiete reisen. (han)

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