Marco Friedl ist nach seiner Roten Karte im Spiel beim SC Freiburg für zwei Bundesliga-Partien gesperrt worden - doch der SV Werder Bremen ist nicht mit dem Urteil einverstanden und legt Einspruch ein.
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Einspruch erfolgreich: Marco Friedl ist nach seiner Roten Karte im Spiel beim SC Freiburg nun doch nur für eine Bundesliga-Partie gesperrt worden!

Werder-Einspruch erfolgreich

DFB-Sportgericht reduziert Sperre – Werder-Kapitän Marco Friedl gegen Schalke 04 wieder dabei

Bremen – Der Einspruch hatte Erfolg: Der SV Werder Bremen muss nun doch nicht ein weiteres Mal auf seinen Kapitän Marco Friedl verzichten. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag mitteilte, hat das Sportgericht des Verbandes die ursprüngliche Zwei-Spiele-Sperre des Österreichers nach dessen Notbremse aus der Partie beim SC Freiburg (0:2) reduziert. Die Bremer hatten in der vergangenen Woche ihr Veto gegen die ursprüngliche Sanktionierung eingelegt.

Marco Friedl profitierte auch davon, dass sein Nationalmannschaftskollege Michael Gregoritsch, mit dem sich der Profi des SV Werder Bremen in der besagten Szene ein Duell geliefert hatte, nun ein gutes Wort für den Verteidiger einlegte. „Nach den Videobildern und den hierzu vorgelegten Einzelbildschaltungen, die den chronologischen Ablauf des Zweikampfes detailliert darstellen, sowie im Ergebnis der telefonischen Anhörung von Gegenspieler Michael Gregoritsch ist von einem wechselseitigen Armeinsatz beider Spieler auszugehen, der seinen Ursprung im Halten an der Schulter zum Nachteil des Spielers Friedl hatte und in der ungeschickten Bewegung von Friedl mündete“, begründete Stephan Oberholz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichtes, die Änderung des Strafmaßes. „Infolgedessen kann vorliegend im Zweifel von einer atypischen Notbremse ausgegangen werden, die eine Reduzierung der Sperre auf ein Meisterschaftsspiel rechtfertigt.“

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Rot-Sperre von Werder Bremens Kapitän Marco Friedl auf ein Spiel reduziert

Entsprechend glücklich ist man auch beim SV Werder Bremen über die jetzige Entscheidung. „Wir sind froh, dass das Sportgericht zu diesem Urteil gekommen ist und unserer Argumentation folgen konnte“, ließ sich Clemens Fritz als Leiter Profifußball auf der Internetseite des Vereins zitieren. „Hervorzuheben ist auch das Verhalten von Michael Gregoritsch, der mit seinen Aussagen Fair-Play bewiesen hat.“

Marco Friedl hat seine Rotsperre somit bereits während Werders vergangenem 1:0-Heimerfolg gegen Hertha BSC abgebrummt. Bereits am kommenden Samstag, im nächsten Heimspiel des SV Werder gegen den FC Schalke 04 (18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker), könnte der 24-Jährige in die Startelf und somit auch in die Abwehrkette des SV Werder Bremen zurückkehren. (mbü)

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Nach Zwei-Spiele-Sperre für Marco Friedl: Werder Bremen legt Einspruch gegen DFB-Urteil ein

Bremen — Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat Marco Friedl nach seiner Roten Karte gegen den SC Freiburg für zwei Spiele gesperrt. Doch das will der SV Werder Bremen nicht akzeptieren und gegen das Urteil Einspruch einlegen, wie der Bundesliga-Aufsteiger am Donnerstag bekanntgab.

„Wir empfinden es nicht als gerechte Entscheidung, sondern werden uns weiter für eine Reduzierung der Strafe einsetzen“, wird Clemens Fritz als Werder Bremens Leiter Profifußball in einer Vereinsmitteilung zitiert.

Werder Bremens Clemens Fritz über Zwei-Spiele-Sperre von Marco Friedl: „Empfinden wir nicht als gerechte Entscheidung“

Nach der Notbremse des Österreichers in Freiburg (0:2) hatten die Bremer bereits vor Bekanntgabe des Strafmaßes am Mittwoch auf eine Reduzierung der obligatorischen Strafe gehofft und eine entsprechende Stellungnahme beim Verband abgegeben. Diese wurde in erster Instanz aber abgelehnt. Sollte jetzt auch der neuerliche Einspruch des SV Werder abgelehnt werden, würde Marco Friedl nicht nur das Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Hertha BSC am Freitag (20.30 Uhr, DeichStube-Liveticker), sondern auch das Duell eine Woche später mit dem FC Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr) verpassen. (mwi) Schon gelesen? So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Hertha BSC aussehen!

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Strafe wird nicht reduziert: Werder Bremens Kapitän Marco Friedl erhält zwei Spiele Sperre

Bremen - Keine Gnade für Marco Friedl: Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwochmittag mitteilte, wird der Verteidiger des SV Werder Bremen endgültig für zwei Bundesliga-Partien gesperrt.

Nach der Notbremse des Österreichers im Spiel gegen den SC Freiburg (0:2) hatten die Bremer auf eine Reduzierung der obligatorischen Strafe gehofft und eine Stellungnahme beim Verband eingereicht. Vergeblich. Somit wird Marco Friedl nicht nur am Freitag im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Hertha BSC (20.30 Uhr, DeichStube-Liveticker), sondern auch eine Woche später beim Duell mit dem FC Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr) fehlen.

Werder Bremen-Kapitän Marco Friedl fehlt nach Roter Karte zwei Spiele gesperrt

Der Kapitän des SV Werder Bremen war im Breisgau bereits nach 14 Minuten des Feldes verwiesen worden, nachdem er in einem Zweikampf Freiburgs Michael Gregoritsch zu Fall gebracht hatte. Schiedsrichter Bastian Dankert wertete die Aktion als Notbremse, aufgrund dieses „unsportlichen Verhaltens“ wurde Marco Friedl nun gesperrt. Eine regelkonforme Reduzierung der Strafe hätte es somit nur gegeben, wenn SCF-Kapitän Vincenzo Grifo den anschließenden Freistoß im Tor untergebracht hätte. Dies war jedoch bekanntlich nicht der Fall, weshalb Friedl nach seinem ersten Bundesliga-Platzverweis doppelt zuschauen muss. (mbü)

Zur ersten Meldung vom 25. Oktober 2022:

Rote Karte: Marco Friedl für zwei Spiele gesperrt, aber Werder Bremen kämpft dagegen an

Bremen – Die frühe Rote Karte von Marco Friedl tat dem SV Werder Bremen schon beim Gastspiel in Freiburg sehr weh, nun sorgte die mögliche Sperre für weitere Schmerzen. Der Kapitän der Bremer soll nämlich für gleich zwei Spiele aus dem Verkehr gezogen werden. Doch damit ist der SV Werder nicht einverstanden.

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„Zu Marcos Sperre haben wir nun eine Rückmeldung erhalten, es sind zwei Spiele Sperre vom DFB angesetzt. Wir können dazu nochmal unsere Meinung abgeben, das werden wir auch tun und hoffen natürlich, dass wir die Sperre auf ein Spiel reduzieren können“, sagte Clemens Fritz, Leiter Profifußball bei Werder Bremen, am Dienstagmittag und betonte: „Man muss auch sagen, dass von beiden Spielern ein Gerangel dabei war. Es ging jetzt nicht nur von einem Spieler aus.“

DFB-Sportgericht setzt zwei Spiele Sperre für Marco Friedl an - Werder Bremen ist damit nicht einverstanden

Freiburgs Michael Gregoritsch hatte den Ball an Marco Friedl vorbeigelegt und stürmte Richtung Bremer Tor. Danach versuchten beide Spieler, sich im Kampf um die Kugel mit den Händen einen Vorteil zu verschaffen, wobei das Halten von Friedl deutlicher wirkte als das von Gregoritsch, der zu Boden ging. Schiedsrichter Bastian Dankert entschied auf eine Notbremse und zeigte dem Profi des SV Werder Bremen deshalb bereits nach 14 Minuten die Rote Karte. Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe urteilte später via Twitter, er hätte diese Szene wohl eher laufen gelassen. Die Rote Karte sei aber korrekt, wenn man Friedls Halten für „allein ahndungswürdig“ bewerte, da es sich dann um eine Notbremse handeln würde. (kni/mwi)

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