Im Duell des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg regnete es Gelbe Karten. Für Marco Friedl bedeutet das eine Sperre für das Heimspiel gegen Schalke 04.
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Im Duell des SV Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg regnete es Gelbe Karten. Für Marco Friedl bedeutet das eine Sperre für das Heimspiel gegen Schalke 04.

Friedl fehlt Werder gegen Schalke 04

„Manchmal bin ich ein Vollidiot!“ Wie sich Werders Marco Friedl über seine Gelbsperre ärgert

Nürnberg – Gut, dass Marco Friedl emotional vielseitig ist. So konnte der Verteidiger des SV Werder Bremen nach dem 2:1-Sieg beim 1. FC Nürnberg bei allem Ärger über sein eigenes, von ihm selbst als idiotisch bezeichnetes Verhalten, doch auch glücklich sein. „Extrem“ sei die Freude über den wichtigen Erfolg. Aber er hatte sich eben auch die fünfte Gelbe Karte eingehandelt, ist deshalb für das Heimspiel gegen Schalke 04 am 20. November gesperrt.

Was an sich schon ärgerlich genug ist, weil ab diesem Spiel wegen der erwarteten Startelf-Rückkehr von Ömer Toprak aber auch die Karten in der Dreierkette neu gemischt werden, könnte der Status von Marco Friedl als Stammspieler durch sein Fehlen gefährdet werden. Alles nur, weil er seinen Mund nicht halten konnte. „Da bin ich manchmal ein Vollidiot“, sagte Friedl bei „werder.tv“: „Das ärgert mich extrem. Ich bin einfach sauer.“ Eingehandelt hatte er sich die Karte unmittelbar nach dem Ausgleichstreffer für Werder Bremen durch Niclas Füllkrug. Ein Disput mit dem Linienrichter war der Grund, völlig unnötig. Friedl: „Ich habe ihm zweimal gesagt, dass er die Fahne heben soll, dass er besser hingucken soll.“ Wer so etwas macht, muss sich nicht wundern, wenn es Gelb gibt. „Wie gesagt: Manchmal bin ich ein Idiot.“

Im Spiel von Werder Bremen gegen den 1. FC Nürnberg sahen acht Spieler und beide Trainer die Gelbe Karte

Allerdings saßen die Gelben Karten bei Schiedsrichter Tobias Welz auch ziemlich locker. Er verwarnte beide Trainer und acht Spieler – einmal sogar den Falschen. Denn nach einem Luftkampf mit drei Beteiligten zeigte Welz Bremens Anthony Jung Gelb, dabei war der gar nicht involviert gewesen. Nicolai Rapp hätte es treffen müssen, und weil Jung nicht unschuldig bestraft werden wollte, machte er Welz auf dessen Irrtum aufmerksam. Dumm nur: Auch für Rapp war es die fünfte Gelbe Karte, auch er wird im Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Schalke fehlen. So gesehen hätte Jung besser geschwiegen. (csa) Lest auch: Nach dem Sieg in Nürnberg: Werder-Coach Anfang geht auf Spionagetour!

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