Der Vertrag von Marco Friedl läuft noch bis Juni 2023 - Werder Bremen würde das Arbeitspapier gerne vorzeitig verlängern!
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Der Vertrag von Marco Friedl läuft noch bis Juni 2023 - Werder Bremen würde das Arbeitspapier gerne vorzeitig verlängern!

Friedl soll bei Werder verlängern

Urlaub machen, wiederkommen - Vertrag verlängern? Werder Bremen und die Personalie Marco Friedl

Bremen – Endlich hatte Marco Friedl mal ein bisschen Zeit für andere Dinge als Fußball. Und so schmiss er sich während seines Urlaubs in einen karierten blauen Anzug und feierte am Wochenende erst einmal die Hochzeit seiner Schwester. Stolz teilte er später in den sozialen Medien ein Foto von der Trauung. Zuletzt hatte der Österreicher nicht allzu viel Zeit für private Feierlichkeiten, immer und immer wieder musste er auf dem grünen Rasen wichtige Termine absolvieren. Erst beim SV Werder Bremen, dann mit der Nationalmannschaft. Und weil er seine Sache dort meist sehr gut machte, möchten sich die Bremer die Dienste des Innenverteidigers gern noch etwas länger sichern.

„Marco weiß, wie wichtig er für uns als Spieler und als Mensch in der Kabine ist“, erklärte Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball, der sich sonst in dieser Angelegenheit aber ein wenig wortkarg gab. Nun ist es kein Geheimnis, dass Werder Bremen gern langfristig mit Marco Friedl planen würde. Zwar läuft der Vertrag des 24-Jährigen im Sommer 2023 aus, doch eine vorzeitige Verlängerung scheint in greifbarer Nähe. Vorbei die Zeit, als Friedl wie im Vorjahr einen Abgang anstrebte, sich zu Union Berlin streiken wollte. Die dadurch entstandenen Nebengeräusche hat der Abwehrspieler danach mit vielen guten Leistungen verstummen lassen. Die zunächst erbosten Fans schlossen ihn schnell wieder in ihr Herz.

Urlaub machen, abschalten, wiederkommen - Vertrag verlängern? Werder Bremen und die Personalie Marco Friedl

Neben den sportlichen Vorteilen bietet ein neuer Kontrakt für Werder Bremen noch eine weitere positive Option: Sollte sich zukünftig doch einmal ein finanzstarker Konkurrenzverein um Marco Friedl bemühen, stünden die Chancen auf eine wesentlich höhere Ablösesumme nicht schlecht. Um wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu sein, ist der Verein schließlich auch weiterhin auf Transfers dieser Art angewiesen. Clemens Fritz demonstrierte mit Blick auf eine mögliche Verlängerung erst einmal Gelassenheit, strahlte nicht die geringste Hektik aus, sondern wirkte eher so, als sei vieles schon erledigt. „Er wird am 28. Juni wieder zu uns stoßen – und dann werden wir weitersehen“, sagte Fritz lächelnd. „Er soll sich jetzt erst einmal erholen und ein bisschen abschalten. Ich glaube, dass ihm das auch ganz guttut.“ (mbü)

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