Marco Friedl, Verteidiger des SV Werder Bremen, im Einsatz für die österreichische U21-Nationalmannschaft gegen England
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Marco Friedl, Verteidiger des SV Werder Bremen, verlor mit Österreichs U21 gegen England.

Friedl, Schmid und Augustinsson im Einsatz

Weitere Länderspiel-Niederlagen für drei Werder-Profis

Diese Länderspiel-Reise hatten sich Marco Friedl und Romano Schmid sicherlich anders vorgestellt. Nach der krachenden 1:5-Klatsche gegen Albanien verloren die Spieler des SV Werder Bremen mit Österreichs U21-Nationalmannschaft nun auch gegen England.

Dieses Mal präsentierten sich die Österreicher zwar stark verbessert, verloren in der EM-Qualifikation gegen den Favoriten aber trotzdem mit 1:2. Marco Friedl spielte als Kapitän durch, sein Werder-Bremen-Kollege Romano Schmid wurde erst in der Nachspielzeit eingewechselt. In der Tabelle steht Österreich weiter auf Rang zwei hinter England. Die fünf besten Gruppenzweiten aus neun Gruppen qualifizieren für sich für die U21-EM 2021 in Slowenien und Ungarn.

Eine Niederlage kassierte auch Ludwig Augustinsson. Mit der schwedischen Nationalmannschaft verlor der Linksverteidiger des SV Werder Bremen das Nations-League-Spiel gegen Portugal mit 0:2. Für den Portugiesen traf Cristiano Ronaldo doppelt. Augustinsson spielte durch, nachdem er beim 0:1 gegen Frankreich am Samstag nur auf der Bank gesessen hatte. Augustinsson, Friedl und Schmid kehren am Mittwoch nach Bremen zurück, fehlten am Mittag noch im Training. (han)

Zur letzten Meldung vom 6. September 2020:

Fünf Tore von Albanien: Böse Überraschung für die Werder-Profis Romano Schmid und Marco Friedl

Ried – Als sie Bremen verließen, war die Fußball-Welt für Marco Friedl und Romano Schmid ziemlich in Ordnung. Bei Werder Bremen lief es in der Saisonvorbereitung gut bis sehr gut für die beiden Österreicher, mit dem entsprechenden Selbstvertrauen waren der Abwehrspieler und der Offensivakteur zur österreichischen U21-Nationalmannschaft gereist.

Doch dort erlebten die beiden Bremer im EM-Qualifikationsspiel gegen Albanien eine böse Überraschung. 1:5 (0:2) verlor das ÖFB-Team in Ried gegen den Verfolger und muss nun mehr denn je um das Ticket für die EM-Endrunde 2021 in Slowenien und Ungarn zittern.

Marco Friedl, der sich bei Werder Bremen anschickt, einen Stammplatz in der Innenverteidigung zu erobern, hatte die Österreicher als Kapitän aufs Feld geführt. Also oblag es auch ihm, das 1:5-Debakel zu erklären. „Von Anfang bis Ende hat nichts funktioniert. Wir haben die Zweikämpfe verloren, vorne herumgespielt, hinten war jede Chance drinnen. Es ist uns gar nichts gelungen, jeder muss sich an die eigene Nase packen“, sagte der 22-Jährige, der über die volle Spielzeit zum Einsatz gekommen war. Sein Bremer Teamkollege Romano Schmid wurde nach 69 Minuten ausgewechselt.

Werder Bremen: Klatsche für Marco Friedl und Romano Schmid - „Unvorstellbare Leistung“

Zu dem Zeitpunkt stand es bereits 0:3, und die Österreicher mussten ihren Traum, vor dem Spiel gegen England (Dienstag, 20.30 Uhr in Ried) bis auf einen Punkt an den Tabellenführer heranzurücken, früh begraben. Zur Pause lagen die Gastgeber 0:2 zurück, mit dem 0:3 nach 63 Minuten war die Partie gelaufen. Dem Neu-Gladbacher Hannes Wolf gelang noch per Elfmeter der Ehrentreffer, Albanien legte in den Schlussminuten aber noch zweimal nach. „Es ist unvorstellbar, dass wir so eine Leistung auf den Platz gebracht haben“, seufzte Friedl.

Während der Partie musste die Auswahl des Alpenlandes auf ihren Trainer Werner Gregoritsch verzichten. Der Vater von Bundesliga-Profi Michael Gregoritsch hatte einen leichten Herzinfarkt erlitten. In der Qualifikation müssen die Österreicher nun wenigstens Platz 2, der unter Umständen noch zur EM-Qualifikation reichen kann, verteidigen. Aktuell beträgt der Vorsprung auf Albanien noch scheinbar komfortable vier Punkte. (csa)

Unterdessen hat der SV Werder Bremen eine perfekte Vorbereitung auf die neue Saison hingelegt!

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