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Marco Friedl soll noch länger bei Werder bleiben, wenn es nach den Bremer Verantwortlichen geht.

Ausleihe oder Kauf – beides ist denkbar

Baumann sagt den Bayern: Friedl soll Bremer bleiben

Bremen – Er hat in diesem Jahr noch keine Minute gespielt, trotzdem steht für den SV Werder fest: Marco Friedl soll noch länger in Bremen bleiben.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wird das am 30. Juni endende Leihgeschäft mit dem FC Bayern verlängert oder der 20-Jährige fest verpflichtet. „Da haben wir uns noch nicht festgelegt“, sagt Frank Baumann auf Nachfrage der DeichStube.

Das käme selbstverständlich auch auf die Bayern und den Spieler an. „Wir sind in Gesprächen mit Marco – und wir haben unser Interesse bei den Bayern hinterlegt“, berichtet Baumann. Die Bremer Chancen sind offenbar gar nicht so schlecht. Bei den Bayern ist Werders Vorstoß zumindest nicht auf Ablehnung getroffen. Laut „kicker“ wollen sie aber bei einem Verkauf eine Rückkaufoption aushandeln, um bei einer Leistungsexplosion des Österreichers wieder im Spiel zu sein.

Friedl will mehr spielen - Baumann: „Gute Perspektive“

Die Ablöse dürfte bei drei Millionen Euro liegen. Und Friedl? Der Linksfuß, der im Januar 2018 an die Weser gewechselt war, kann sich eine weitere Zukunft im Norden vorstellen. „Er hat ja immer betont, wie wohl er sich in der Stadt, im Verein und in der Mannschaft fühlt“, sagt Baumann, weiß aber auch: „Ihm geht es auch um seine Perspektive bei uns. Er will natürlich mehr spielen. Wir sind fest davon überzeugt, dass Marco eine gute Perspektive bei uns hat.“

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Aktuell sind die Chancen auf Einsatzzeiten für Friedl durch den Ausfall von Sebastian Langkamp schon mal gestiegen. Er ist nun nicht mehr nur vierter, sondern dritter Innenverteidiger, dürfte sofort spielen, sollte auch noch Niklas Moisander oder Milos Veljkovic ausfallen. Auf der linken Abwehrseite ist der Österreicher sogar erster Ersatz für Ludwig Augustinsson. Doch der Schwede gab ihm bislang keine Chance, war immer einsatzbereit. Deswegen langte es für Friedl in dieser Saison erst zu drei Bundesliga-Einsätzen mit insgesamt nur 137 Minuten.

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