Marco Friedl träumt von einem Wechsel nach Spanien - aber nicht jetzt. Nach seiner Vertragsverlängerung bei Werder Bremen hat er noch einiges in der Bundesliga vor.
+
Marco Friedl träumt von einem Wechsel nach Spanien - aber nicht jetzt. Nach seiner Vertragsverlängerung bei Werder Bremen hat er noch einiges in der Bundesliga vor.

Friedls Zukunft

Marco Friedl konzentriert sich voll auf Werder Bremen, aber sein Fernziel ist Spanien: „Das ist so ein Traum, den ich habe“

Bremen - Dass die sportliche Zukunft von Marco Friedl in Norddeutschland liegt, steht seit der Vertragsverlängerung des 24-Jährigen fest: Bis 2026 hat er sich kürzlich an Werder Bremen gebunden und damit sämtliche Spekulationen um seine Person bis auf Weiteres beendet. Und dennoch: Friedl blickt in Sachen Karriereplanung längst über die Station Werder hinaus, wie er nun gegenüber dem „kicker“ verraten hat.

„Ich würde irgendwann gerne mal in Spanien spielen - das ist so ein Traum, den ich habe. Man muss in den nächsten Jahren schauen, ob er in Erfüllung geht“, sagte der Österreicher, der demnächst sogar Spanisch-Unterricht nehmen möchte, weil „mir die Sprache so gut gefällt“. Durch seinen guten Freund David Alaba, der seit 2021 für Real Madrid spielt, habe er während eines Besuchs in der spanischen Hauptstadt einen Eindruck davon bekommen, erklärte Marco Friedl. Seine sportlichen Gedanken würden aber trotz des Fernziels Spanien voll und ganz bei Werder Bremen liegen, betonte der 24-Jährige.

Marco Friedl verlängert Vertrag und will mit Werder Bremen nicht nur gegen den Abstieg spielen

„Für mich stand relativ schnell fest, dass ich mit Werder wieder in der Bundesliga spielen will“, sagte der Innenverteidiger über die Bedenkzeit vor der Vertragsverlängerung. Unter anderem soll Marco Friedl Vereinen abgesagt haben, bei denen er hätte Champions League spielen können. Weil er seinen Weg bei Werder Bremen noch nicht als beendet ansieht. „Werder ist ein Verein, der in den letzten Jahren zwar immer wieder seine Probleme hatte, aber normalerweise hat er einen ganz anderen Stellenwert in der Bundesliga und müsste auch weiter oben in der Tabelle mitspielen als nur gegen den Abstieg. Das ist das Ziel für die nächsten Jahre.“ Und Friedl will alles dafür tun, damit es erreicht wird.

Werder Bremen: Marco Friedl träumt von Spanien-Transfer - aber noch hat er viele Werder-Pläne

„Ich habe mit dem Verein jetzt eigentlich alles durchlebt: eine super erste Saison, als wir knapp die Europa League verpasst haben, dann die Relegation, den Abstieg, den Aufstieg. Ich war immer mittendrin und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich gerade in der letzten Reihe ein Führungsspieler sein muss.“ Während des Zweitligajahres war Marco Friedl das gelungen. Nun liegt es unter anderem an ihm, den Abgang von Kapitän und Abwehrchef Ömer Toprak bei Werder Bremen zu kompensieren.

„In den Spielen, als Ömer mal nicht auf dem Platz stehen konnte, wurden seine Aufgaben ja auch verteilt, und jemand musste da reinrutschen. Ich bin jetzt schon lange im Verein: Ich will diese Rolle übernehmen“, sagte Marco Friedl, der auch Kapitäns-Anwärter ist. Eine Ankündigung, die nach Entschlossenheit und sehr viel Arbeit klingt. Und die vorerst wenig Raum für große Spanien-Träume lassen dürfte. (dco)

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare