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Marco Friedl will laut Sportchef Baumann bei Werder bleiben, mit den Bayern sei man in guten Gesprächen.

Alle wollen: Werder, die Bayern und der Profi

Baumann: Friedl-Transfer kurz vor Abschluss

Bremen – Normalerweise ist Frank Baumann in seinen Aussagen zu möglichen Transfers oder zu Vertragsverlängerungen eher zurückhaltend.

Bei Marco Friedl machte der Werder-Sportchef nun eine Ausnahme und stellte eine baldige und damit dauerhafte Verpflichtung in Aussicht. Nach einer 18-monatigen Ausleihe müsste Friedl eigentlich im Sommer zurück zum FC Bayern, aber dazu wird es nicht kommen.

Einsatzgarantie gegen Borussia Dortmund

„Ich glaube, dass wir bald eine Lösung haben“, sagte Baumann bei der Pressekonferenz am Donnerstagmittag zum Heimspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag. Für diese Partie hat Friedl eine Einsatzgarantie von Trainer Florian Kohfeldt bekommen. Der 21-Jährige darf den gesperrten Innenverteidiger Niklas Moisander ersetzen. 

Langfristig soll Friedl auch als Nachfolger des schon 33-jährigen Abwehrchefs Moisander aufgebaut werden. Und er selbst glaubt offenbar auch an diese Chance. „Marco hat sich positioniert, dass er gerne bleiben möchte“, verriet Baumann – und nicht nur das: „Wir sind in guten Gesprächen mit den Bayern. Es gibt keine großen Unterschiede mehr in den Vorstellungen.“ Mit einer Vollzugsmeldung sei zwar nicht in den nächsten Tagen, aber in naher Zukunft zu rechnen.

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Friedl besitzt bei den Bayern noch einen Vertrag bis 2021. Der Rekordmeister hat für den Österreicher, der auch auf der linken Seite verteidigen kann, allerdings im Moment keine Verwendung. Es bleibt aber abzuwarten, ob die Bayern Friedl wirklich komplett abgeben oder ob es zu einer neuen Ausleihe oder zu einem Verkauf mit Rückkaufoption kommen wird.

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