Bitter: Marco Grote, ehemaliger Jugendcoach des SV Werder Bremen, ist nach seinem Aus beim VfL Osnabrück auch beim griechischen Erstligisten Apollon Smyrnis entlassen worden.
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Bitter: Marco Grote, ehemaliger Jugendcoach des SV Werder Bremen, ist nach seinem Aus beim VfL Osnabrück auch beim griechischen Erstligisten Apollon Smyrnis entlassen worden.

Grote spricht über kurioses Aus in Athen

Ex-Werder-Jugendtrainer Grote nach Entlassung in Athen: „Professionalität ist etwas anderes“

Bremen/Athen – Es sollte ein Neuanfang für Marco Grote werden: Doch das Griechenland-Kapitel des langjährigen Jugendtrainers vom SV Werder Bremen endete in einem Fiasko. Anfang Januar war Grote als Cheftrainer bei Apollon Smyrnis, dem Tabellenletzten der griechischen Super League, vorgestellt worden. Die Mission war klar: Eine Trendwende einleiten, die idealerweise im Klassenerhalt mündet. Doch nach nur einem Punkt aus fünf Spielen zog der Verein nicht einmal einen Monat später schon wieder die Reißleine und trennte sich vom 49-Jährigen. Jetzt hat der Ex-Bremer erstmals über sein Aus gesprochen.

„Meine Amtszeit war beileibe nicht die kürzeste von Cheftrainern in der Apollon-Historie“, kommentierte Marco Grote seine frühe Entlassung gegenüber „transfermarkt.de” mit einem Augenzwinkern. Verkehrt liegt Grote mit dieser Einschätzung nicht. Apollon Smyrnis hat seit einigen Jahren den Ruf als Trainer-Schleudersitz: Für die Athener war Grote bereits der 14. Coach in den vergangenen fünf Jahren. Allein im letzten Jahr beschäftigten die Griechen fünf verschiedene Cheftrainer.

Werder Bremen-Ex-Jugendcoach Marco Grote über Station bei Apollon Smyrnis: „Es war noch extremer als erwartet“

Marco Grote wurde in der Nacht auf den 31. Januar mit einem Telefonat von seiner Freistellung informiert. „Der Sportdirektor rief mich um halb eins in der Nacht nach unserem Auswärtsspiel bei PAS Giannina an, um mir die Beurlaubung mitzuteilen“, sagte Grote. Dass es sich beim Abenteuer Athen um eine schwierige, schier unmögliche Aufgabe hielt, war dem ehemaligen Jugendtrainer des SV Werder Bremen, der zuletzt als Cheftrainer beim damaligen Zweitligisten VfL Osnabrück gearbeitet hatte, durchaus bewusst.

Das Risiko einer Entlassung „war natürlich da“, sagte Grote mit ein paar Tagen Abstand, „wenngleich alles noch extremer war als ursprünglich erwartet.” Ein Beispiel: Nach dem zweiten Spiel mit Apollon Smyrnis sei sein Co-Trainer und Videoanalyst ohne sein Wissen entlassen worden. „Professionalität und Seriosität sind was anderes, die Bedingungen und Möglichkeiten enorm eingeschränkt.” Dennoch wolle Grote, der inzwischen wieder nach Deutschland und in seine Heimat Bremen zurückgekehrt ist, seine kuriose Griechenland-Erfahrung nicht missen. (mwi) Verfolgt das Zweitliga-Duell des SV Werder Bremen gegen Hansa Rostock im Live-Ticker!

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Nach nicht einmal einem Monat: Werder Bremens Ex-Jugendtrainer Marco Grote bei Apollon Smyrnis wieder entlassen

Athen - Das war ein sehr kurzes Engagement: Nach nicht einmal einem Monat ist Marco Grote als Trainer beim griechischen Erstligisten Apollon Smyrnis schon wieder entlassen worden! Der langjährige Jugendtrainer des SV Werder Bremen hatte seinen Dienst beim Tabellenletzten der griechischen Super League erst am 8. Januar angetreten, in fünf Spielen aber nur einen Zähler geholt (0:7 Tore).

Zuvor stand Marco Grote in der Saison 2020/21 beim damaligen Zweiligisten VfL Osnabrück unter Vertrag und musste nach einem schlechten Rückrundenstart gehen. Medienberichten zufolge könnte Grotes Nachfolger dessen Vorgänger sein: Gianluca Festa. Damit hat Apollon Smyrnis seinem Ruf als Trainer-Schleudersitz mal wieder alle Ehre gemacht: Für die Athener war Grote der 14. Coach in den vergangenen fünf Jahren. Unter ihnen befand sich auch Valérien Ismael, der ehemalige Profi des SV Werder Bremen, der bei Smyrnis zurückgetreten war, weil ihn der Präsident des Clubs “bedroht” hatte. (mwi)

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Neuer Job für Marco Grote: Werder Bremens Ex-Nachwuchstrainer wird Chefcoach in Griechenland

Athen – Marco Grote hat einen neuen Job gefunden: Der ehemalige Jugendtrainer des SV Werder Bremen heuert bei Apollon Smyrnis an und soll den griechischen Erstligisten nun vor dem Abstieg retten.  

Zwölf Jahre hatte Marco Grote unterschiedliche Jugendmannschaften des SV Werder Bremen trainiert, ehe sein Vertrag bei den Grün-Weißen im Sommer 2020 nicht verlängert wurde. Anschließend wurde er Cheftrainer beim VfL Osnabrück. Mit den Niedersachsen lief für den 49-Jährigen zu Beginn richtig gut, doch dann folgte der Absturz – Grote wurde im Februar 2021 bereits wieder entlassen. Jetzt der Wechsel zum Athener Club Apollon Smyrnis, der auch schon von Ex-Werder-Profi Valerien Ismael (aktuell West Bromwich Albion) trainiert wurde.

Werder Bremen: Ex-Nachwuchstrainer Marco Grote wird Chefcoach von Apollon Smyrnis

Apollon Smyrnis steht aktuell mit nur einem Sieg und acht Punkten aus 13 Spielen auf dem letzten Platz der griechischen Super League. Der Auftrag für Marco Grote ist klar: Der Abstieg soll unbedingt vermieden werden. (tst)

Letzte Meldung vom 15. Februar 2021:

VfL Osnabrück entlässt Ex-Werder-Bremen-Nachwuchscoach Marco Grote

Das ist bitter für Marco Grote: Der ehemalige Nachwuchscoach des SV Werder Bremen ist am Montagmorgen als Cheftrainer des Zweitligisten VfL Osnabrück entlassen worden. Die Niedersachsen hatten die letzten sieben Partien verloren und sind dadurch nach gutem Start in Abstiegsgefahr geraten.

Co-Trainer Deniz Dogan wurde einen Tag nach der 0:1-Niederlage des VfL Osnabrück in Darmstadt ebenfalls mit sofortiger Wirkung freigestellt. Als Interimstrainer betreut Florian Fulland die Mannschaft bis auf Weiteres, wie der Verein meldet. Marco Grote hatte in der vergangenen Saison noch die U19 des SV Werder Bremen betreut.

Werder Bremen: Ex-Trainer Marco Grote beim VfL Osnabrück freigestellt

Mit den Nachwuchsmannschaften der Grün-Weißen konnte er in der Vergangenheit große Erfolge feiern, trotzdem wurde der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem 48-Jährigen nicht verlängert. Grote fand allerdings schnell eine gute Alternative, stieg im Sommer beim VfL Osnabrück erstmals ins Profi-Geschäft ein. Und mit den Niedersachsen lief es zu Beginn richtig gut. Doch dann folgte der Absturz. Grotes Verhältnis zur Mannschaft soll zerrüttet gewesen sein. (kni)

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