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Marko Arnautovic, Ex-Spieler von Werder Bremen, hat mit seinem China-Wechsel einen Domino-Effekt ausgelöst: Eintracht Frankfurt verliert Sebastien Haller. Schön für Werder: Es gibt Geld vom Arnautovic-Transfer. 

Werder Bremen an Transfer von Arnautovic beteiligt

Der Arnautovic-Domino-Effekt - Werder Bremen kassiert mit

Marko Arnautovic ist von West Ham United nach China gewechselt - und der Transfer des Ex- Spielers von Werder Bremen hat auch Effekte auf die Bundesliga. Denn West Ham hat bereits Ersatz gefunden: Sebastien Haller kommt von Eintracht Frankfurt. Schön für Werder bei der Transfer-Verkettung: Die Bremer verdienen beim Arnautovic-Wechsel mit.

Eintracht Frankfurt verliert mit Sebastien Haller (25) einen seiner besten Spieler. Er steht unmittelbar vor einem Wechsel zu West Ham United. „Schuld“ daran ist ein Ex-Spieler von Werder Bremen: Marco Arnautovic (30). Wegen seines Abgangs nach China, wo Arnautovic jährlich 11,5 Millionen Euro verdienen soll, braucht  West Ham Ersatz und schnappt Frankfurt Haller weg. 50 Millionen Euro soll der Stürmer kosten! 

Ein Teil des Geldes kommt aus dem Arnautovic-Transfer. Etwa 25 Millionen Euro hat Shanghai SIPG an West Ham überwiesen. Gut für Werder Bremen: Die Bremer kassieren etwa 250.000 Euro. Grund dafür ist der sogenannte Solidaritätsmechanismus der FIFA: Wechselt ein Berufsspieler während der Laufzeit seines Vertrags den Verein, kommen fünf Prozent der gezahlten Ablösesumme den Vereinen zugute, die ihn zwischen dem 12. und 23. Geburtstags trainiert und ausgebildet haben.

Dass ein teurer Transfer aber nicht immer funktioniert, bestätigt ein Blick auf die Bundesliga-Transfer-Flops, in denen auch Werder Bremen vertreten ist.

Zur letzten Meldung vom 8. Juli 2019:

Ex-Werder-Bremen-Profi Marko Arnautovic wechselt nach China

Marko Arnautovic wechselt für kolportierte 25 Millionen Euro Ablöse vom Premier-League-Club West Ham United zum chinesischen Erstligisten Shanghai SIPG und verdient dort jährlich 11,5 Millionen Euro. Doch nicht nur der Österreicher profitiert finanziell von seinem Wechsel ins Reich der Mitte. Auch der SV Werder Bremen bekommt ein kleines Stück vom großen chinesischen Kuchen ab.

Die Bremer dürfen sich über ein nettes Sümmchen von etwa 250.000 Euro freuen. Grund dafür ist der sogenannte Solidaritätsmechanismus der FIFA

Werder Bremen kassiert mit ab beim China-Wechsel von Marko Arnautovic

Dieser besagt Folgendes: Wechselt ein Berufsspieler während der Laufzeit seines Vertrags den Verein, kommen fünf Prozent der gezahlten Ablösesumme den Vereinen zugute, die ihn zwischen dem 12. und 23. Geburtstags trainiert und ausgebildet haben.

Marko Arnautovic spielte von 2010 bis 2013 für Werder Bremen. Er kam also im Alter von 21 an die Weser und verließ den Club als 24-Jähriger Richtung Stoke City. Daher erhalten die Bremer ein Prozent der Ablöse (pro Jahr 0,5 Prozent), die West Ham United jetzt von Shanghai SIPG bekommt. Ausgehend von 25 Millionen Euro Ablöse kassiert Werder demnach also etwa 250.000 Euro.

Unterdessen hat Frank Baumann beim möglichen Transfer von Michael Gregoritsch zu Werder Bremen auf die Euphorie-Bremse getreten. Und ein grün-weißer Neuzugang hat mit der DeichStube gesprochen: „Flo hat mir brutal geholfen“ - Niclas Füllkrug im Interview über seine Rückkehr zu Werder Bremen, seine Knie und Familie.

(mwi)

Zur ersten Meldung vom 8. Juni 2019:

Arnautovic wechselt nach China - und freut sich über Mega-Gehalt

Jetzt ist es amtlich: Ex-Werder-Profi Marko Arnautovic hat einen neuen Verein - und darf sich in den kommenden Jahren über einen wahren Geldregen freuen.

Der Stürmer, der von 2010 bis 2013 in Bremen gespielt hat, verlässt West Ham United und wechselt mit sofortiger Wirkung nach China, wo er künftig für den Erstligisten Shanghai SIPG spielen wird.

Rund 25 Millionen Euro Ablöse soll Shanghai für den 30-jährigen Österreicher bezahlen - und auch in Sachen Gehalt lässt sich der Tabellendritte der Chinese Super League die Dienste Arnautovics einiges kosten. Etwa 220.000 Euro pro Woche soll der Angreifer künftig im Reich der Mitte verdienen.

Unterdessen hat Jiri Pavlenka verkündet, sich nicht mit einem Wechsel zu beschäftigen. Er will lieber mit Werder Bremen angreifen und möglichst sogar in die Champions League. Michael Gregoritsch wird von Werder heiß umworben, sein Trainer beim FC Augsburg gibt sich aber entspannt.

(dco)

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