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Marko Grujic hat dem SV Werder Bremen abgesagt und wird noch ein weiteres Jahr für Hertha BSC spielen.

Serbe sagte Werder Bremen ab

Tauziehen um Marko Grujic: Gegen Covic hatte Kohfeldt keine Chance

Berlin – Werder Bremen ist im Werben um Marko Grujic offenbar nicht sehr weit gekommen. In der „Berliner Morgenpost“ erzählte der Serbe nun, dass er zwar mit Trainer Florian Kohfeldt telefoniert habe, eine Einladung, nach Bremen zu kommen, habe er aber abgelehnt.

Hertha, Frankfurt oder Werder Bremen – dieses „Thema war den gesamten Urlaub in meinem Kopf“, gibt der Profi des FC Liverpool zu. Jürgen Klopp, Trainer des Champions-League-Siegers habe ihm bei der Entscheidung, wo er in der kommenden Saison auf Leihbasis spielen möchte, sogar weitgehend freie Hand gegeben. Und der 23-Jährige entschied sich gegen die internationale Perspektive bei der Eintracht („Ich habe noch genug Zeit, international zu spielen, muss nichts überstürzen“) sowie gegen das Neuland und die Aufbruchstimmung bei Werder Bremen. 

Letztlich war der neue Hertha-Trainer Ante Covic „der Türöffner“ für ein weiteres Jahr in Berlin, gibt Mittelfeldspieler Marko Grujic zu. Mit dem gebürtigen Kroaten, Nachfolger des Ungarn Pal Dardai, könne er in seiner Muttersprache kommunizieren – ein entscheidendes Argument. „Ich kann jetzt klar verstehen, was der Trainer von mir möchte“, sagt Grujic.

Zur letzten Meldung vom 02. Juli 2019:

Offiziell: Absage an Werder, Grujic bleibt bei Hertha BSC

Die Chancen waren zuletzt bereits auf ein Minimum gesunken, und nun hat sich die Personalie Marco Grujic für Werder Bremen endgültig erledigt. Der Serbe wird eine weitere Saison für Bundesliga-Konkurrent Hertha BSC auflaufen. Das teilten die Berliner am Montagmittag offiziell auf ihrer Internetseite mit.

„Es war mein Wunsch, bei Hertha BSC zu bleiben“, wird Marko Grujic in der Meldung zitiert. Wie bereits in der Vorsaison, in der der 23-Jährige für die Alte Dame 22 Mal in der Bundesliga zum Einsatz kam und fünf Tore erzielte, wird er weiterhin vom FC Liverpool nach Berlin ausgeliehen.

Auch Werder Bremen hatte sich in den vergangenen Wochen intensiv um den 1,91 Meter großen Mittelfeldspieler bemüht, wollte ihn ebenfalls von Liverpool leihen. „Wir hatten Interesse“, sagte Sportchef Frank Baumann dem „kicker“, „allerdings in dem Wissen, dass Marko Grujic von vornherein einen Verbleib in Berlin als erste Option in Betracht gezogen hat.“

In Bremen geht die Suche nach einem neuen Mann fürs Mittelfeld also weiter. Trainer Florian Kohfeldt sieht das allerdings gelassen. „Wir sind immer noch bei unserem Plan A“, hatte er bereits am Sonntag gesagt, als abzusehen war, dass es mit Marco Grujic und Werder Bremen nichts wird.

Unterdessen müssen die Grün-Weißen einen Abwehr-Schock verkraften: Milos Veljkovic fehlt Werder Bremen lange, auch Sebastian Langkamp ist verletzt und verpasst das Trainingslager im Zillertal. Außerdem wird deutlich: Auch Eli Dasa nicht zu Werder Bremen wechseln. Der Rechtsverteidiger steht vor einer Vertragsverlängerung bei Maccabi Tel Aviv.

Zur letzten Meldung vom 01. Juni 2019:

Baumann wollte Marko Grujic, ist aber vorbereitet

Bislang machte Frank Baumann immer einen großen Bogen um das Thema Marko Grujic. Ausgerechnet jetzt, nachdem sich der Serbe gegen einen Wechsel zum SV Werder Bremen und für eine weitere Ausleihe vom FC Liverpool zu Hertha BSC entschieden hat, bestätigte Baumann das Bremer Buhlen um den Mittelfeldmann.

„Wir hatten Interesse“, sagte der Sportchef dem „kicker“: „Allerdings in dem Wissen, dass Marko Grujic von vornherein einen Verbleib in Berlin als erste Option in Betracht gezogen hat.“ Deshalb würde Werder Bremen die Absage des 23-Jährigen „nicht unvorbereitet“ treffen, so Frank Baumann

Der 43-Jährige hatte am Freitag versprochen, dass noch „ein, zwei, vielleicht auch drei Spieler“ verpflichtet werden sollen. Werder kämpft dabei vor allem um die Dienste von Michael Gregoritsch. Der Angreifer ist allerdings noch zu teuer. Der FC Augsburg fordert dem Vernehmen nach eine Ablösesumme von über neun Millionen Euro, Werder Bremen will nur acht bezahlen.

Zur letzten Meldung vom 30. Juni 2019:

Kohfeldt deutet an: Grujic ist nicht Plan A

Er galt als der Wunschspieler des SV Werder Bremen: Doch Marko Grujic hat sich offenbar gegen einen Wechsel an die Weser entschieden und lässt sich eine weitere Saison vom FC Liverpool an Hertha BSC ausleihen.

Werder-Coach Florian Kohfeldt schockt das angeblich überhaupt nicht. „Das ist ein guter Spieler“, sagt der 36-Jährige über Grujic: „Aber wir sind immer noch bei unserem Plan A.“ Wen er damit meint, verrät Kohfeldt nicht.

Der Verdacht fällt sofort auf Michael Gregoritsch, den Werder Bremen vom FC Augsburg loseisen will. Doch Grujic und Gregoritsch sind völlig unterschiedliche Spielertypen, der Serbe ein Mittelfeldspieler, der Österreicher mehr ein Angreifer. Außerdem wäre es bei Grujic nur um eine Leihe gegangen, bei Gregoritsch ist – wenn überhaupt – lediglich ein Kauf möglich.

Plan A könnte also ein Spieler sein, den Werder wie Marko Grujic ausleihen möchte. Sportchef Frank Baumann hatte ja bereits angekündigt, noch mindestens einen Spieler für das Mittelfeld zu holen.

Absage an Werder Bremen auch wegen neuem Reichtum bei Hertha BSC?

Kohfeldts Aussage könnte natürlich auch reine Taktik sein. Wer gibt schon gerne zu, beim Kampf um einen Spieler der Verlierer gewesen zu sein und sich nun mit Plan B beschäftigen zu müssen? Schließlich soll Werder bei Grujic sehr gut im Rennen gelegen haben. Der 23-Jährige war nicht abgeneigt, innerhalb der Bundesliga zu wechseln.

Auch der FC Liverpool zeigte sich von der Lösung Werder angetan. Doch dann setzte sich Hertha doch noch durch. Gut möglich, dass der neue Berliner Reichtum damit zu tun haben könnte. Dank Investor Lars Windhorst ist die Kasse nun rappelvoll. 125 Millionen Euro gibt es sofort, bis Ende 2020 soll die gleiche Summe noch mal folgen. Dafür erhält der Geldgeber 49,9 Prozent der Anteile an Herthas Kommanditgesellschaft.

Und der Club hat bereits betont, einen Großteil des Geldes in die Mannschaft, also in Spieler zu investieren. Gut möglich, dass dies auch auf die Personalie Grujic Einfluss hatte, der 23-Jährige Serbe und seine Berater noch einen Aufschlag bekommen haben. Oder ihnen versichert wurde, dass der Kader nun noch mal verstärkt wird und damit die sportliche Perspektive besser ist. So oder so: Für Werder Bremen wird es nicht leichter, Spieler an die Weser zu locken. Ein Großteil der Bundesligisten hat da finanziell wesentlich mehr zu bieten.

Zur letzten Meldung vom 29. Juni 2019:

Marko Grujic hat sich offenbar gegen Werder Bremen entschieden

War es das für den SV Werder Bremen im Fall Marko Grujic? Das Onlineportal „mozzartsport.com“ berichtet, dass sich der Serbe jetzt für ein weiteres Jahr bei Hertha BSC und gegen einen Wechsel nach Bremen entschieden habe.

Auch der „kicker“ berichtete am späten Samstagnachmittag, dass Grujic und sein Berater fest der Hertha zugesagt hätten. Der 23-jährige Mittelfeldspieler steht noch bis 2023 beim FC Liverpool unter Vertrag und war bereits in der vergangenen Saison an die Hertha ausgeliehen. Auch diesmal ist eine Ausleihe geplant. Marko Grujic weilte bis Freitag noch im Urlaub auf Mykonos. Für dieses Wochenende war eine Entscheidung über seine sportliche Zukunft erwartet worden.

Diese hat er möglicherweise nun getroffen. Das wäre bitter für Werder Bremen. Es soll unbedingt noch ein Mittelfeldspieler verpflichtet werden, hat Sportchef Frank Baumann unlängst betont. Er versprach am Freitag beim Trainingsauftakt sogar bis zu drei Neuzugänge und dürfte auch für eine Grujic-Absage gewappnet sein.

Derweil machen Gerüchte über ein Interesse von Werder Bremen Gerson (22) von der AS Rom die Runde.

Zur letzten Meldung vom 27. Juni 2019:

Vorsicht, Werder: Hertha BSC sieht sich bei Grujic im Vorteil

Das Tauziehen um Marko Grujic wird immer spannender. Der SV Werder Bremen will den Mittelfeldspieler unbedingt vom FC Liverpool ausleihen, aber nun wähnt sich offenbar Hertha BSC in der besseren Position.

Das berichtet der „kicker“. Dort heißt es, dass sich die Berliner bereits mit dem FC Liverpool auf eine grundsätzliche Einigung verständigt hätten. Auch mit Grujic-Berater Fali Ramadani soll die Hertha vorangekommen sein. Nun hoffe der Hauptstadtclub, dass Grujic am Montag beim Trainingsstart in Berlin auf den Platz stehen wird. Der 23-Jährige Serbe war bereits vergangene Saison vom FC Liverpool an den Berliner Bundesligisten ausgeliehen worden und hatte dort mehr als überzeugt. Deshalb buhlt auch Werder um die Dienste den Mittelfeldspielers - und ist nach Informationen der DeichStube auch noch längst nicht aus dem Rennen.

Zur letzten Meldung vom 22. Juni 2019

Es wäre der Top-Transfer von Werder Bremen im Sommer – nicht von der Ablöse her. Denn Marko Grujic kostet gar keine Ablöse. Der Serbe wäre dennoch nicht ganz billig für Werder, aber vor allem wäre er eine enorme Verstärkung.

Der Bundesligist kann den 23-Jährigen, der vergangene Saison an Hertha BSC ausgeliehen war, ebenfalls nur auf Zeit verpflichten. Das möchten auch andere Clubs. Die Konkurrenz ist groß. Atletico Madrid soll sogar eine Ablöse von 25 Millionen Euro für eine feste Verpflichtung geboten haben. Doch nach Informationen der DeichStube ist Werder immer noch sehr gut im Rennen, wahrscheinlich fällt schon nächste Woche die Entscheidung.

Marko Grujic hat eine starke Saison in Berlin hinter sich. Die Hertha hätte ihn gerne für eine weitere Spielzeit an sich gebunden. Doch der Hauptstadtclub ist wohl chancenlos, hat mit Eduard Löwen (22) vom 1. FC Nürnberg bereits einen ähnlichen Spieler für das Mittelfeld verpflichtet. Auch Atletico Madrid ist offenbar anderweitig fündig geworden. Die Spanier haben Marco Llorente (24) vom Stadtrivalen Real Madrid geholt – für eine Ablöse von 40 Millionen Euro, heißt es.

Werder Bremen: Leihgebühr für Marko Grujic dürfte üppig sein

Galatasaray Istanbul wird ebenfalls Interesse nachgesagt. Die Türken können mit einer Champions-League-Teilnahme aufwarten, dafür ist aber die Liga nicht fordernd genug. Denn der FC Liverpool hofft, dass Grujic noch einen weiteren Schritt nach vorne macht. Das geht am besten in einer Topliga, die Süper Lig zählt nicht dazu. In einem Jahr soll Marko Grujic dann im eigenen Team integriert oder für viel Geld verkauft werden, so der Plan des Champions-League-Siegers. Aktuell ist im Team von Trainer Jürgen Klopp nicht wirklich Platz für Grujic. In England wird damit gerechnet, dass der Mittelfeldspieler beim Trainingsstart Anfang Juli nicht dabei sein wird.

Möglicherweise ist er dann bereits bei Werder Bremen. Helfen könnte das gute Verhältnis zwischen Jürgen Klopp und Florian Kohfeldt. Klopp hat in der Vergangenheit mehrfach die Spielweise der Bremer ausdrücklich gelobt. Allerdings hat auch der FC Liverpool nichts zu verschenken. Die Leihgebühr dürfte üppig sein, das Gehalt von Marko Grujic sicherlich auch. Anders kann sich Werder einen Spieler mit der Klasse eines Grujic' (Marktwert bei 20 Millionen Euro) aber nicht leisten.

Marko Grujic: Auch ein Ersatz für Max Kruse bei Werder Bremen

Der Serbe soll das Mittelfeld noch stärker machen. Er könnte mit Davy Klassen als Achter auflaufen, und dafür würde wohl Maximilian Eggestein auf die Sechs rücken. Für Kevin Möhwald könnte es dann etwas ungemütlich werden. Der 25-Jährige hat aber letzte Saison bewiesen, dass er den Konkurrenzkampf nicht scheut und sich weiterentwickeln kann.

Käme nach Niclas Füllkrug aus Hannover neben Grujic auch noch Michael Gregoritsch aus Augsburg zu Werder, wäre der Verlust von Max Kruse mehr als kompensiert. Werder würde sogar die Last der Spielgestaltung auf noch mehr Schultern verteilen, würde weniger ausrechenbar.

Marko Grujic wäre nur eine Erste-Hilfe-Lösung für Werder Bremen

Einziger Nachteil bei dem Grujic-Deal: Der 23-Jährige wäre nur so etwas wie eine Erste-Hilfe auf dem Weg nach Europa. Denn bringt er den Club mit guten Leistungen zurück ins internationale Geschäft, wird er schon fast wieder gehen müssen, weil er nicht mehr bezahlbar sein dürfte. Das ist der Nachteil bei Leihgeschäften. Aber dieses Risiko muss Werder aus finanziellen Gründen wohl eingehen, um sich verstärken zu können.

Immerhin wird Marko Grujic bestens vorbereitet sein. Der Serbe postete gerade ein Video bei Instagram, das ihn beim schweißtreibenden Training auf der griechischen Insel Mykonos zeigt. Grujic sieht dabei schon ziemlich fit aus, wie sich das für den Werder-Transfer des Sommers auch gehören würde.

Unterdessen ist bei den Grün-weißen offenbar ein Millionen-Angebot ins Haus geflattert, aber Werder Bremen und Milot Rashica lassen Benfica Lissabon abblitzen.

Welches Trikot trägt Marko Grujic in der neuen Saison? Werder Bremen will den Noch-Berliner verpflichten.

Zur letzten Meldung vom 8. Juni 2019:

Wechselt Marko Grujic zu Werder Bremen? Auch Galatasaray mischt mit

Marko Grujic ist der Top-Kandidat bei Werder Bremen für das Mittelfeld. Er ist noch bis Ende Juni vom FC Liverpool an Hertha BSC ausgeliehen. Werder hofft ebenfalls auf ein Leih-Geschäft für den 23-jährigen Serben, bekommt aber immer größere Konkurrenz. So ist der aktuelle Stand beim Transfer-Gerangel um Marko Grujic.

Hertha BSC will Mittelfeldspieler Marko Grujic gerne behalten, und nun steigt nach Informationen der türkischen Zeitung „Takvim“ auch Galatasaray Istanbul ins Werben um den Nationalspieler ein. Und die Türken locken mit Einsatzmöglichkeiten in der Champions League. Da kann Werder Bremen nach dem Verpassen des internationalen Geschäfts zwar nicht mithalten, ist aber dennoch nicht chancenlos.

Werder-Interesse: Liverpool entscheidet möglicherweise in den nächsten Tagen über Transfer von Marko Grujic

Die Entscheidung fällt möglicherweise schon in den nächsten Tagen in Liverpool. Nach dem Champions-League-Sieg kehrt der Club von Trainer Jürgen Klopp langsam wieder in den Alltag zurück. Erste Personalentscheidungen für die neue Saison wurden schon getroffen. Der Name Marko Grujic war noch nicht dabei. Aber der zentrale Mittelfeldspieler, der als Sechser oder Achter eingesetzt werden kann, dürfte es im Starensemble der Briten schwierig haben, längst wird auf der Insel über ein weiteresLeihgeschäft spekuliert. Unterdessen hat Werder Bremen übrigens auch ein Auge auf Rechtsverteidiger Eli Dasa geworfen. 

Werder Bremen steht bei Marko Grujic wohl hoch im Kurs

Vor zwei Jahren war Marko Grujic für eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro von Roter Stern Belgrad zum FC Liverpool gewechselt. Im Januar 2017 wurde er an Cardiff City ausgeliehen, im Sommer 2018 dann an Hertha BSC. Die Berliner waren sehr zufrieden mit dem Serben, der in 22 Bundesligaspielen fünf Tore erzielt und einen Treffer vorbereitet hat. Marko Grujic soll in der Hauptstadt bleiben, hat aber offenbar andere Pläne. Werder Bremen steht bei ihm angeblich hoch im Kurs. Laut „Bild“ hat es sogar schon direkten Kontakt zwischen Trainer Florian Kohfeldt und Marko Grujic gegeben. Dazu besitzt Kohfeldt einen sehr guten Draht zu Klopp, der sich in der Vergangenheit mehrfach positiv über Werders Spielweise geäußert hat. Bremen gilt inzwischen als sehr guter Ort, an dem sich junge Spieler bestens entwickeln können.

Kauf von Marko Grujic für Werder Bremen ausgeschlossen

Der Vertrag von Marko Grujic läuft noch bis 2023. Ein Verkauf ist angeblich kein Thema, weil Liverpool den jungen Serben längst noch nicht abgeschrieben hat. Für Werder Bremen wäre eine feste Verpflichtung ohnehin ausgeschlossen, die Ablöse dürfte mit wohl 18 Millionen Euro nicht zu stemmen sein. Auch für Galatasaray Istanbul ist das trotz der Millionen aus der Champions League zu viel Geld, die Türken streben ebenfalls eine Ausleihe an. Laut Medienberichten ist Grujic der absolute Wunschspieler von Startrainer Fatih Terim.

Unterdessen hat der geringe Marktwert von Jiri Pavlenka bei vielen Fans von Werder Bremen für Diskussionen gesorgt. Wir haben mit einem Transfermarkt-Experten darüber gesprochen.

Update vom 3. Juni 2019: 

Werder Bremen fehlt das Geld für die ganz großen Transfers, hat Sportchef Frank Baumann erst kürzlich in der DeichStube gesagt. Jetzt sind andere Modelle gefragt, um an gute Spieler zu bekommen. Plant Werder dabei eine Ausleihe von Marko Grujic, der noch bis zum 30. Juni vom FC Liverpool an Hertha BSC ausgeliehen ist?

Wenn es nach Michael Preetz, Manager von Hertha BSC, geht, wechselt Marko Grujic nicht zu Werder Bremen, sondern verlängert seinen Aufenthalt in Berlin. „Er würde gern bleiben. Und der FC Liverpool sieht, dass die Leihe funktioniert hat – und dass es Sinn macht, dem Spieler ein zweites Jahr an einem Standort zu ermöglichen, den er kennt und an dem er sich wohlfühlt“, wird Preetz vom „Kicker“ zitiert.

Marko Grujic hat dem SV Werder Bremen abgesagt und wird noch ein weiteres Jahr für Hertha BSC spielen.

Zur Original-Meldung vom 28. Mai 2019:

Mittelfeldspieler Marko Grujic hat in der vergangenen Saison bei Hertha BSC auf sich aufmerksam gemacht, war aber nur vom FC Liverpool ausgeliehen. Die Engländer sollen bereit sein, den 23-jährigen Serben erneut auf Zeit abzugeben – diesmal möglicherweise sogar für zwei Jahre, wie es sich Werder Bremen wünscht - das berichtet „Mein Werder“.

Marko Grujic: Leihkandidat bei Werder Bremen?

Die Verhandlungen sollen allerdings ins Stocken geraten sein. Der FC Liverpool hat schließlich gerade Besseres zu tun, als sich mit der Zukunft eines ausgeliehenen Spielers zu beschäftigen. Das Champions-League-Finale am Samstag gegen Tottenham Hotspur überstrahlt alles. Erst danach sollen die Planungen für die neue Saison wieder vorangetrieben werden.

Grujic war im Januar 2016 für eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro verpflichtet worden, durfte aber noch bis Sommer bei seinem Club Roter Stern Belgrad bleiben. Im Winter 2018 wurde der Mittelfeldspieler an Cardiff City ausgeliehen, im Sommer 2018 dann an Hertha BSC. Bei den Berlinern spielte er eine richtig gute Saison, erzielte in 22 Bundesligaspielen fünf Tore und bereitete einen Treffer vor. Die Hertha würde ihn gerne behalten, und Sportchef Michael Preetz hat schon angekündigt, Kontakt zu Liverpool-Coach Jürgen Klopp aufzunehmen.

Schon gelesen? Kohfeldt und Hummels machen gemeinsame Sache

Liverpool-Coach Jürgen Klopp schwärmte von Werder Bremen

Einen guten Draht zu Klopp hat aber auch Werder Bremen – in Person von Florian Kohfeldt. Die beiden Trainer kennen sich sehr gut über ihren gemeinsamen Berater Marc Kosicke. Erst kürzlich hat Klopp von Werders Spielweise geschwärmt. Möglicherweise hilft das bei den Verhandlungen.

Aber dabei spielen auch viele weitere Faktoren eine Rolle. Der Vertrag von Grujic beim FC Liverpool läuft noch bis 2023. Die Frage ist, was der Club will. Das schnelle Geld oder doch lieber warten auf den großen Durchbruch? Für den Kader der kommenden Saison ist Grujic offenbar kein Thema, dafür fehlt ihm noch die Klasse. Er selbst soll sich in Berlin sehr wohl fühlen und einem Verbleib nicht abgeneigt sein. Aber um Grujic herum tobt ein kleiner Berater-Zoff. Es ist nicht ganz klar, wer den 23-Jährigen wirklich vertreten darf und dabei den größten Einfluss in Liverpool hat. Das könnte am Ende entscheidend sein.

Schon gelesen? Transfer-Gerücht: Wechselt Max Kruse in die Türkei?

Werder Bremen braucht einen Sechser als Bargfrede-Ersatz

Aber was will Werder Bremen eigentlich mit einem weiteren Mittelfeldspieler, der nicht explizit Sechser ist? Nach der erneuten Verletzung von Philipp Bargfrede besteht eigentlich nur auf dieser Position Bedarf. Grujic gilt eher als Achter, der auch Mal auf der Sechs aushelfen kann. Allerdings hat Kohfeldt zuletzt schon mal angedeutet, dass er sich auch Maximilian Eggestein gut vor der Abwehr vorstellen könnte. Der 22-Jährige hat dort schon häufiger in dieser Saison gut ausgesehen. Mit Grujic würde Werder in jedem Fall spielerische Qualität und auch Tempo dazubekommen. Gemeinsam mit Maximilian Eggestein und Davy Klaassen wäre das Zentrum richtig stark besetzt.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob es wirklich zu einem Leihgeschäft kommen wird. Es dürfte nicht nur in der Bundesliga wie mit der Hertha große Konkurrenz geben. Marko Grujic ist als serbischer Nationalspieler (acht Einsätze) und Profi des FC Liverpool auch für viele andere Clubs in Europa sehr interessant.

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