Neue Marktwerte für den SV Werder Bremen: Milot Rashica (li.) und Davie Selke wurden abgewertet.
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Neue Marktwerte für den SV Werder Bremen: Milot Rashica (li.) und Davie Selke wurden abgewertet.

Marktwerte: Werder-Spieler herabgestuft

Neue Marktwerte für Werder Bremen: Deutliches Minus für Milot Rashica und Davie Selke

Bremen - Das Branchenportal „Transfermarkt.de“ hat die Marktwerte zahlreicher Bundesliga-Spieler im Rahmen eines Zwischenupdates aktualisiert – darunter auch die Werte von fünf Profis des SV Werder Bremen: Das größte Minus gab es für Milot Rashica und auch Davie Selke wurde deutlich abgewertet.

Rashicas Marktwert wurde von 28 Millionen auf 22 Millionen Euro korrigiert. „Milot Rashica stand in den vergangenen Wochen zwar regelmäßig auf dem Platz, kann seinen Marktwert von 28 Mio. Euro leistungsbedingt aber nicht halten. Der 24-jährige Kosovare vom SV Werder Bremen knüpfte nicht mehr an die starken Auftritte der Hinrunde an, zudem scheint die Zahlungsbereitschaft der interessierten Clubs ihre Grenzen zu haben. Die Konsequenz ist ein Minus von 6 Mio. Euro“, heißt es in einer Mitteilung von Transfermarkt.de. Milot Rashica steht vor einem Wechsel – die besten Chancen auf einen Transfer hat offenbar RB Leipzig.

Marktwerte beim SV Werder Bremen: Minus für Milot Rashica, Davie Selke und Johannes Eggestein

Auch der Marktwert von Davie Selke wurde deutlich abgewertet. Der 25-jährige Stürmer, der bei Werder Bremen zuletzt gar nicht mehr zum Zug kam, ist jetzt „nur“ noch 5 Millionen Euro wert – ein Minus von 3 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden die Marktwerte von Johannes Eggestein (von 4,5 Mio. auf 2,5 Mio. €), Kevin Vogt (7 Mio. statt 8 Mio. €) und Kevin Möhwald herabgestuft – Möhwalds Marktwert ist verletzungsbedingt von 2,8 Millionen auf 2 Millionen Euro gefallen. Eine Übersicht aller Werder-Marktwerte findet ihr hier auf Transfermarkt.de.

Wie kommen die Bundesliga-Marktwerte bei Werder Bremen zustande?

Eigentlich unterzieht „T ransfermarkt.de“ die Bundesliga zweimal im Jahr einem umfassenden Marktwert-Update – einmal im Sommer, einmal im Winter. Bei einem Zwischen-Update wie hier werden nur vereinzelte Marktwertänderungen vorgenommen. Bei der Berechnung der Marktwerte sind unter anderem sportliche Leistungen und das Alter des Spielers relevant. Auch die Zukunftsperspektive des Spielers, die real existierende Nachfrage am Transfermarkt oder bisher gezahlte Ablösesummen für den Spieler fließen in die Kalkulation ein. Zudem gibt es Faktoren wie Prestige und marketingrelevante Aspekte, die allesamt Einfluss auf einen Marktwert haben können. (tst))

Letzte Meldung vom 9. April 2020:

Coronavirus sorgt für heftigen Marktwert-Einbruch beim SV Werder Bremen

Die Coronavirus-Pandemie wird für ein Beben auf dem Transfermarkt sorgen, davon sind viele Experten überzeugt. Das Portal „transfermarkt.de“ schickt das passende Rumoren voraus – mit einem drastischen Milliarden-Minus der digitalen Marktwerte. Auch Werder Bremen ist betroffen.

„Transfermarkt.de“ hat die Marktwerte (fast) aller Spieler pauschal um 20 Prozent gesenkt, die von Spielern, die 1998 oder später geboren wurden, um zehn Prozent. Weltweit bedeutet das ein Marktwert-Minus von 9,22 Milliarden Euro, die Kaderwerte der Bundesligisten sinken um 908 Millionen Euro.

Auch Werder Bremen muss einen heftigen Einschnitt hinnehmen. Der Wert aller Spieler im Kader fällt von 165 auf 133,8 Millionen Euro, das ist ein Minus von 18,91 Prozent oder 31,2 Millionen Euro. Im Bundesliga-Vergleich liegt Werder mit dem neuen Kaderwert weiterhin auf Platz 11 aller 18 Vereine – zwischen Eintracht Frankfurt (178,9 Millionen Euro) und Mainz 05 (119,6 Millionen Euro).

Werder Bremen: Milot Rashica verliert sieben Millionen Euro Marktwert

„Die Börsenkurse sind eingebrochen, zahlreichen Vereinen könnte eine Insolvenz drohen und die Transferplanungen sind aufgrund der vielen Unsicherheiten bei den meisten Clubs zum Erliegen gekommen“, erklärt „transfermarkt.de“-Geschäftsführer Matthias Seidel. „Es ist aktuell kaum vorstellbar, dass in absehbarer Zeit die Transferpreise weiter so ansteigen wie in den vergangenen Jahren. Zwar dürfte es auch weiterhin Ausreißer nach oben geben, eine jetzige Reaktion auf die Situation ist aus unserer Sicht dennoch nötig.“

Den größten Einschnitt bei Werder Bremen verzeichnet Milot Rashica als wertvollster Spieler. Der Marktwert des Stürmers, mit dem die Grün-Weißen eines Tages groß Kasse machen wollen, fällt von 35 auf 28 Millionen Euro – ein Minus von sieben Millionen. Im freien Fall befindet sich derweil Maximilian Eggestein. Im Juni 2019 lag sein Marktwert noch bei 30 Millionen Euro, nun wird er – nach zwei leistungsbezogenen Abwertungen und dem Corona-Cut – auf nur noch 13 Millionen taxiert.

Werder Bremen: Marktwert der Spieler sinkt wegen Coronavirus-Krise

Auch den weiteren Stars bei Werder Bremen geht es ähnlich: Davy Klaassen fällt von 15 auf 12 Millionen (im Dezember 2019 lag er noch bei 22 Millionen), Ludwig Augustinsson von 12 auf 9,5, Davie Selke von 10 auf 8. Unter den zehn wertvollsten Werder-Spielern ist mit Josh Sargent nur ein Spieler, der wegen seines jungen Alters lediglich von einer 10-Prozent-Kürzung betroffen ist (von 7,5 auf 6,7 Millionen Euro). 

Zur Erinnerung: Die Marktwerte des Portals sind natürlich keine „offiziellen“ Zahlen, sondern Schätzungen und Berechnungen, bei denen Faktoren wie die sportliche Leistung, Zukunftsperspektiven oder die Nachfrage am realen Transfermarkt eine Rolle spielen. (han)

Ein gewohntes Bild in dieser Saison: Maximilian Eggestein und Davy Klaassen gucken bedröppelt aus der Wäsche. „Transfermarkt.de“ hat die Marktwerte der Profis des SV Werder Bremen signifikant herabgestuft.

Zur letzten Meldung vom 10. März 2020:

Marktwert-Einbruch beim SV Werder Bremen: Maxi Eggestein und Davy Klaassen mit dickem Minus

Bremen - Die Seuchen-Saison von Werder Bremen hinterlässt nicht nur auf dem Platz und in der Bundesliga-Tabelle ihre Spuren - auch die Marktwerte der Profis  brechen teilweise gewaltig ein. Das sagt zumindest das jüngste Marktwert-Update des Branchenportals „transfermarkt.de“.

Demnach haben gleich neun Spieler des SV Werder Bremen neue Marktwerte erhalten. Und - wie sollte es angesichts der katastrophalen Bremer Spielzeit auch anders sein - die Abwertungsquote liegt bei 100 Prozent. Heißt: kein einziger Werder-Spieler konnte seinen Marktwert in die Höhe treiben.

Die größten Verlierer heißen Maximilian Eggestein und Davy Klaassen - die Marktwerte der beiden zentralen Mittelfeldspieler fallen von 23 bzw. 22 Millionen um jeweils sieben Millionen Euro auf 16 und 15 Millionen Euro - das entspricht in beiden Fällen einem Verlust von über 30 Prozent.

Werder Bremen-Marktwerte: Jiri Pavlenka und Leo Bittencourt erheblich abgewertet

Auch Führungsspieler wie Jiri Pavlenka (fällt von 10 auf 8 Millionen Euro), Leonardo Bittencourt (von 7 auf 6 Millionen Euro) und Yuya Osako (von 6 auf 4,5 Millionen Euro) sind von „transfermarkt.de“ erheblich abgewertet worden. Hauptgrund für die gravierenden Marktwert-Einbußen sei, dass „Werder mittlerweile ein glasklarer Abstiegskandidat ist“, erklärt „transfermarkt.de“-Geschäftsführer Matthias Seidel: „Eggestein, Klaassen, Pavlenka, Bittencourt und Co. schaffen es nicht, das Ruder für die Kohfeldt-Mannschaft herumzureißen. Dadurch ergeben sich teilweise drastische Abwertungen.“ 

Davon betroffen sind auch Stürmer Niclas Füllkrug sowie die drei Bankdrücker Michael Lang, Nuri Sahin und Johannes Eggestein. Für Füllkrug, der sich nach seinem Kreuzbandriss im Februar einer erneuten Knie-OP unterziehen musste, geht es runter von 6,5 auf 4,5 Millionen Euro. Außenverteidiger Lang, für den Trainer Florian Kohfeldt nach enttäuschenden Leistungen im vergangenen Jahr inzwischen überhaupt keine Verwendung mehr hat, wird wie schon beim letzten Zwischen-Update erneut abgewertet. Sein Marktwert fällt von 2 auf 1,2 Mllionen Euro. Vor seinem Wechsel zu Werder Bremen betrug dieser übrigens noch stolze 4,5 Millionen Euro.

Marktwert-Minus: Der Kaderwert des SV Werder Bremen fällt um 25 Millionen Euro

Auch Johannes Eggesteins Marktwert wird beträchtlich herabgestuft - von 7,5 Millionen auf 5 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 33,3 Prozent. Grund für den Einbruch ist seine mangelnde Einsatzzeit. Nuri Sahin ist der letzte Vertreter in der langen Liste der Bremer Marktwertverlierer - sein imaginäres Preisschild schrumpft von 2,5 auf 1,5 Millionen Euro.

Insgesamt sinkt der Wert des Werder-Kaders damit um 24,8 Millionen Euro von 189,75 auf 164,95 Millionen Euro. Eine Übersicht zu allen Marktwerten der Spieler von Werder Bremen findet ihr auf „transfermarkt.de“. (mwi)

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