+
Ein gewohntes Bild in dieser Saison: Maximilian Eggestein und Davy Klaassen gucken bedröppelt aus der Wäsche. „Transfermarkt.de“ hat die Marktwerte der Profis des SV Werder Bremen signifikant herabgestuft.

Werder-Marktwerte stürzen in den Keller

Marktwert-Einbruch beim SV Werder Bremen: Maxi Eggestein und Davy Klaassen mit dickem Minus

Bremen - Die Seuchen-Saison von Werder Bremen hinterlässt nicht nur auf dem Platz und in der Bundesliga-Tabelle ihre Spuren - auch die Marktwerte der Profis  brechen teilweise gewaltig ein. Das sagt zumindest das jüngste Marktwert-Update des Branchenportals „transfermarkt.de“.

Demnach haben gleich neun Spieler des SV Werder Bremen neue Marktwerte erhalten. Und - wie sollte es angesichts der katastrophalen Bremer Spielzeit auch anders sein - die Abwertungsquote liegt bei 100 Prozent. Heißt: kein einziger Werder-Spieler konnte seinen Marktwert in die Höhe treiben.

Die größten Verlierer heißen Maximilian Eggestein und Davy Klaassen - die Marktwerte der beiden zentralen Mittelfeldspieler fallen von 23 bzw. 22 Millionen um jeweils sieben Millionen Euro auf 16 und 15 Millionen Euro - das entspricht in beiden Fällen einem Verlust von über 30 Prozent.

Werder Bremen-Marktwerte: Jiri Pavlenka und Leo Bittencourt erheblich abgewertet

Auch Führungsspieler wie Jiri Pavlenka (fällt von 10 auf 8 Millionen Euro), Leonardo Bittencourt (von 7 auf 6 Millionen Euro) und Yuya Osako (von 6 auf 4,5 Millionen Euro) sind von „transfermarkt.de“ erheblich abgewertet worden. Hauptgrund für die gravierenden Marktwert-Einbußen sei, dass „Werder mittlerweile ein glasklarer Abstiegskandidat ist“, erklärt „transfermarkt.de“-Geschäftsführer Matthias Seidel: „Eggestein, Klaassen, Pavlenka, Bittencourt und Co. schaffen es nicht, das Ruder für die Kohfeldt-Mannschaft herumzureißen. Dadurch ergeben sich teilweise drastische Abwertungen.“ 

Davon betroffen sind auch Stürmer Niclas Füllkrug sowie die drei Bankdrücker Michael Lang, Nuri Sahin und Johannes Eggestein. Für Füllkrug, der sich nach seinem Kreuzbandriss im Februar einer erneuten Knie-OP unterziehen musste, geht es runter von 6,5 auf 4,5 Millionen Euro. Außenverteidiger Lang, für den Trainer Florian Kohfeldt nach enttäuschenden Leistungen im vergangenen Jahr inzwischen überhaupt keine Verwendung mehr hat, wird wie schon beim letzten Zwischen-Update erneut abgewertet. Sein Marktwert fällt von 2 auf 1,2 Mllionen Euro. Vor seinem Wechsel zu Werder Bremen betrug dieser übrigens noch stolze 4,5 Millionen Euro.

Marktwert-Minus: Der Kaderwert des SV Werder Bremen fällt um 25 Millionen Euro

Auch Johannes Eggesteins Marktwert wird beträchtlich herabgestuft - von 7,5 Millionen auf 5 Millionen Euro. Das entspricht einem Minus von 33,3 Prozent. Grund für den Einbruch ist seine mangelnde Einsatzzeit. Nuri Sahin ist der letzte Vertreter in der langen Liste der Bremer Marktwertverlierer - sein imaginäres Preisschild schrumpft von 2,5 auf 1,5 Millionen Euro.

Insgesamt sinkt der Wert des Werder-Kaders damit um 24,8 Millionen Euro von 189,75 auf 164,95 Millionen Euro. Eine Übersicht zu allen Marktwerten der Spieler von Werder Bremen findet ihr auf „transfermarkt.de“.

Wie kommen die Bundesliga-Marktwerte bei Werder Bremen zustande?

Eigentlich unterzieht „transfermarkt.de“ die Bundesliga zweimal im Jahr einem umfassenden Marktwert-Update – einmal im Sommer, einmal im Winter. Bei einem Zwischen-Update wie hier werden nur vereinzelte Marktwertänderungen vorgenommen.

Bei der Berechnung der Marktwerte sind unter anderem sportliche Leistungen und das Alter des Spielers relevant. Auch die Zukunftsperspektive des Spielers, die real existierende Nachfrage am Transfermarkt oder bisher gezahlte Ablösesummen für den Spieler fließen in die Kalkulation ein. Zudem gibt es Faktoren wie Prestige und marketingrelevante Aspekte, die allesamt Einfluss auf einen Marktwert haben können. (mwi)

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Was denkst Du über den Artikel?

Kommentare