Martin Harnik, Ex-Stürmer des SV Werder Bremen, beim Spiel von TuS Dassendorf gegen Concordia beim Tor-Jubel
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Martin Harnik, Ex-Stürmer des SV Werder Bremen, bringt seinen neuen Verein, den fünftligisten TuS Dassendorf, gegen Concordia mit 1:0 in Führung.

4:0-Erfolg gegen Concordia

Von Fast-Blamage zur Tabellenführung: Ex-Werder-Stürmer Martin Harnik mit Tor-Premiere in der Oberliga

Erstes Heimspiel von Martin Harnik für die TuS Dassendorf, erstes Tor in der 5. Liga - und was für eins: Der ehemalige Stürmer des SV Werder Bremen traf beim 4:0 (0:0) gegen WTSV Concordia zum 1:0 mit der Hacke. Dassendorf ist jetzt Tabellenführer in der Oberliga Hamburg.

Bei seinem Fünftliga-Debüt war Martin Harnik noch torlos geblieben, verpasste sogar eine Großchance. „Da habe ich mich fast blamiert“, scherzte der ehemalige Stürmer des SV Werder Bremen anschließend. Im ersten Heimspiel machte es Harnik nun besser, traf sehenswert mit der Hacke zum 1:0 (53.) und steht mit Dassendorf jetzt auf Platz eins der Oberliga Hamburg. „Wir haben uns ein bisschen schwergetan, den letzten Ball an den Mann zu bringen“, so Harnik nach dem Schlusspfiff: „Das Tor nach der Halbzeit war für uns dann ein Brustlöser. Hinten raus war das Ergebnis dann vielleicht ein Tor zu hoch.“ (tst)

Letzte Meldung vom 21. Oktober 2020:

Fünftliga-Debüt von Ex-Werder-Profi Martin Harnik: „Habe mich fast blamiert“

Am vergangenen Samstag, 19.14 Uhr, war es soweit: Martin Harnik feierte beim 7:1-Sieg der TuS Dassendorf beim FC Süderelbe sein Debüt in der Oberliga Hamburg – als Einwechselspieler. Warum es für den 33-Jährigen dabei trotz zweier guter Chancen nicht zu einem Premieren-Tor gereicht hat und wieso sich der Ex-Angreifer von Werder Bremen während seines Einstands „unwohl“ fühlte, verriet er anschließend im Gespräch mit dem Portal „fussball.de“.

Es lief die 59. Spielminute, als Martin Harnik erstmals für den Hamburger Oberliga-Meister zum Einsatz kam, knapp vier Monate nach seinem letzten Pflichtspiel für den HSV und zwei Wochen nach seiner Vertragsauflösung bei Werder Bremen. Ein schönes Gefühl? Nicht so wirklich, gestand der Österreicher im Anschluss: „Um ganz ehrlich zu sein, habe ich mich während meines Einsatzes eher unwohl gefühlt.“ Das habe aber nichts mit dem Spiel oder seinen Mitspielern zu tun gehabt, „sondern mit den für mich ungewohnten Bedingungen“, sagte Harnik - und ergänzte: „Wir haben auf einem Kunstrasen der älteren Generation gespielt, auf dem ich mich einfach nicht so bewegt habe, wie es eigentlich sein sollte. Am Ende war ich froh, dass wir dennoch einen souveränen Sieg eingefahren haben und ich verletzungsfrei geblieben bin.“

Anders als Davy Klaassen, der Werder Bremen in Richtung Ajax Amsterdam verlassen hatte, und Johannes Eggestein, der sich leihweise dem Linzer ASK anschloss, blieb Harnik bei seinem Debüt ein Tor zum Einstand verwehrt. Gelegenheiten dazu hatte es aber gegeben – in der 75. Minute traf er, von Schwager und Ex-Bundesliga-Profi Mattia Maggio freigespielt, den Innenposten. Kurz vor Schluss ließ der ehemalige österreichische Nationalspieler dann eine Großchance aus kurzer Distanz liegen. „Klassisch vergeben, da habe ich mich fast blamiert“, gab Martin Harnik später unumwunden zu. Das war schade, denn „es wäre ein geiler Einstand gewesen, ein oder zwei Tore zu erzielen. Das hat mich gewurmt.“

Werder Bremen: Ex-Profi Martin Harnik ist heiß auf Tor-Premiere für Dassendorf - und will seinen Mitspielern eine Kiste Bier stellen

Doch Harnik verpasste es nicht nur, seine Mitspieler mit seinem Premieren-Tor zu versorgen, sondern ließ bislang auch eine andere Pflichtaufgabe unerledigt: Das Mitbringen einer Kiste Bier zum Einstand in der neuen Mannschaft. „Fällig war die Kiste eigentlich schon, sie kommt auch demnächst“, versprach der Österreicher lachend. Die nächste Gelegenheit, seine Teamkollegen mit einem Einstandstor und einer Einstandskiste zu beglücken, bekommt Martin Harnik am Samstag, 24. Oktober, im Oberliga-Heimspiel gegen Concordia Gut für Harnik: Dann wird auf einem vernünftigen und ihm bekannten Geläuf gespielt.

Und auch wenn der Angreifer sagt, dass „in der Bundesliga ein ganz anderer Druck auf dem Kessel ist als in der Oberliga“ und er froh ist, „dass dieses Kapitel für mich nun beendet ist“, so betont er klar, dass er „immer das Maximale herausholen“ wolle und ehrgeizig genug sei, „um zu jeder Zeit meine beste Leistung zeigen zu wollen. Das ist so in meiner DNA abgespeichert.“ Heißt: Im zweiten Anlauf darf es dann ruhig auch mit der Tor-Premiere für Dassendorf in Liga fünf klappen. (mwi)

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