Marvin Ducksch von Werder Bremen hat große Ziele für die Rückrunde und will noch mindestens sieben Tore erzielen.
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Marvin Ducksch von Werder Bremen hat große Ziele für die Rückrunde und will noch mindestens sieben Tore erzielen.

Werder-Profi in guter Form

Der Zehn-Treffer-Traum: Werder-Angreifer Marvin Ducksch hofft auf zweistellige Torausbeute

Murcia – Natürlich sind die Trainingseinheiten in Murcia alles andere als unwichtig. Das weiß auch Marvin Ducksch – zumal der Angreifer des SV Werder Bremen auch nicht wirklich den Eindruck erweckt, vom Vorbereitungsprogramm genervt zu sein. Aber Fußballer wollen eben am liebsten um Punkte spielen, und das geht Ducksch nicht anders. „Wenn ich ehrlich bin, reicht es so langsam“, gestand er deshalb lächelnd am Freitag während einer Medienrunde. „Es kribbelt bei jedem, dass es bald wieder losgeht.“

Zwei Wochen sind es allerdings noch, die von den Bremer Profis genutzt werden können, um das eigene Leistungsvermögen zu optimieren. Erst dann steht das nächste Pflichtspiel an, mit dem Duell beim 1. FC Köln wird am 21. Januar (18.30 Uhr) die Bundesliga fortgesetzt. 21 Zähler hat Werder Bremen auf dem Konto, möglichst schnell sollen es mehr werden, damit der Traum vom Klassenerhalt tatsächlich in die Tat umgesetzt wird. Und Marvin Ducksch sieht bei aller Begeisterung über das bisher Erreichte noch Verbesserungspotenzial. „Es fehlt noch einiges, wir haben auch in der Hinrunde nichts perfekt gemacht“, urteilte er. „Es gibt immer noch Dinge, die man verbessern kann. Da sind wir aber auf einem guten Weg, haben in den letzten Tagen an vielen kleinen Themen gearbeitet.“

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Marvin Ducksch über seine Rolle bei Werder Bremen: „Ich messe mich selbst nicht an Toren“

Im Idealfall erhöht sich nach dem Ende der Winterpause auch die Torquote von Marvin Ducksch. Während Sturmkollege Niclas Füllkrug bereits zehn Treffer auf dem Konto hat und damit erfolgreichster deutscher Profi der gesamten Liga ist, hat es der 28-Jährige erst auf drei Tore für Werder Bremen gebracht, aber immerhin schon fünf Vorlagen. Einst setzte sich Ducksch vor jeder Saison 15 Treffer als Ziel, nun hofft er auf eine zweistellige Ausbeute. „Das wäre auf jeden Fall geil und würde jeder unterzeichnen“, betonte Ducksch. „Aber ich messe mich selbst nicht an Toren – und wenn es die Mannschaft und der Trainer auch nicht machen, ist es umso besser. Ich versuche, mit Leistung zu helfen, mit Wegen, die ich mache und all meinen sonstigen Stärken.“

Brauchen wird sie der Aufsteiger. Denn nachlassen und ausruhen, das will sich bei Werder Bremen niemand auf der bis dato guten Bilanz. „Wir haben ganz klar angesprochen, dass uns das jetzt nicht passieren darf“, verriet Marvin Ducksch. „Ich glaube auch, dass die Qualität im Training noch einmal ein Stück gestiegen ist, jeder Einzelne noch etwas mehr gibt. Daran sieht man, dass wirklich jeder weiß, worum es geht.“ Und der Offensivakteur machte unmissverständlich klar: „Wenn wir nur ein Prozent weniger tun als in den ersten 15 Spielen, dann wird es nicht reichen.“ (mbü)

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