Marvin Ducksch schießt Werder Bremen entscheidend für Führung, spart sich aber den Jubel gegen seinen Ex-Club Hannover 96.
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Marvin Ducksch schießt Werder Bremen entscheidend für Führung, spart sich aber den Jubel gegen seinen Ex-Club Hannover 96.

Werders 4:1-Sieg in Hannnover

Marvin Ducksch wird beleidigt, jubelt aber trotzdem nicht für Werder Bremen gegen Hannover 96

Hannover – Marvin Ducksch lässt sie einfach alle jubeln – nicht gleichzeitig, aber immerhin in einer Saison. Nachdem der Stürmer im Hinspiel noch für Hannover 96 beim 1:1 gegen Werder Bremen getroffen hatte, war er nun in der Rückrunde beim 4:1-Sieg der Bremer gegen 96 für seinen neuen Club erfolgreich. Dieses Kunststück war vor ihm in der 2. Liga zuletzt Karsten Hutwelker für LR Ahlen und den 1. FC Saarbrücken gelungen. Über 19 Jahre ist das her.

„Es war ein ganz komisches Spiel mit Slapstick-Einlagen“, wunderte sich Marvin Ducksch nach dem Spiel und meinte damit auch sein Tor. Fast von der Strafraumgrenze aus hatte er per Kopfball-Bogenlampe die 2:1-Führung für Werder Bremen besorgt. Sein Jubel fiel wie angekündigt sehr verhalten aus.

Werder Bremen: Marvin Ducksch wird beleidigt, aber verzichtet auf Jubel gegen Hannover 96

„Ich habe zwar Beleidigungen von außerhalb bekommen“, berichtete der 27-Jährige, der deutlich hörbar immer wieder ausgepfiffen worden war: „Aber mir war trotzdem klar, dass ich, wenn ich hier ein Tor mache, nicht jubeln werde. Das ist ein wenig Respekt von mir, denn ich habe hier vor vier Monaten noch gespielt und zwei schöne Jahre gehabt.“ 3,5 Millionen Euro Ablöse war den Bremern der Stürmer wert. Keine schlechte Investition, denn Marvin Ducksch erzielte bereits seinen achten Treffer für Werder. (kni) Schon gelesen? Jiri Pavlenka ausgetrickst, aber welche Schuld trägt der Werder-Keeper?

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