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Max Kruse erzielte in der vergangenen Saison 15 Tore für Werder.

Werder-Torjäger

Max Kruse fiebert Saisonstart entgegen

Bremen - Zu den Medien spricht Max Kruse eigentlich nicht. Im Interview mit „werder.de“ hat der Stürmer aber Rede und Antwort gestanden - und sprach über das berühmte Thema „Ausstiegsklausel“.

Verschiedene Medien berichteten in der Vergangenheit, dass der 29-Jährige die Bremer bis zum 15. oder 31. Juli für zwölf oder 15 Millionen Euro hätte verlassen können. Nachdem er sich kürzlich schon via Facebook geäußert hatte, sagte er nun gegenüber „werder.de“: „Dass es eine Ausstiegsklausel gab, wurde nie bestritten. Ich habe nie gesagt, dass ich Werder verlassen will, sondern immer betont, wie wohl ich mich fühle. Deswegen war mir das, was geschrieben wurde, auch Wurst“.

Am Samstag geht es für Werder in die neue Saison - mit Kruse, der dem DFB-Pokalspiel am Samstag (20.45 Uhr) gegen die Würzburger Kickers zusammen mit der Mannschaft entgegenfiebert: „Die Vorfreude steigt spürbar. Es herrschte auch während der Vorbereitung eine gute Stimmung. Wir wollen den Fans von Anfang an zeigen, dass wir auch im DFB-Pokal weiterkommen wollen. Das ist uns letztes Jahr leider nicht gelungen.“ Da patzte Werder gegen die SF Lotte und schied mit einer 1:2-Niederlage in der ersten Runde aus. 

Kruse genießt in Bremen Freiheiten

Das soll sich auf keinen Fall wiederholen, sagte Kruse - und warnt seine Mannschaftskollegen vor dem erneuten Duell gegen einen Drittligisten: „Würzburg ist zwar abgestiegen, hat aber Spieler dazubekommen, die eine Bundesligamannschaft in einem K.O.-Spiel schlagen können. Darauf müssen wir vorbereitet sein.“

Ob Werder an die starken Leistungen der vergangenen Saison anknüpfen kann und in die nächste Pokalrunde einzieht, bleibt abzuwarten. Fakt ist aber, dass Werder weiterhin auf die Dienste von Max Kruse bauen kann. In Bremen fühlt sich der gebürtige Hamburger pudelwohl. 

Schließlich könne sich der leidenschaftliche Pokerspieler bei Werder „frei bewegen“. Kruse: „Bei Werder geht es sehr harmonisch zu, es gibt keinen großen Ärger.“ Auch der Support der grün-weißen Anhänger ist Kruse nicht unbemerkt geblieben: „Ich habe vom ersten Tag an gemerkt, dass die Fans mich hier unterstützen. Der Rückhalt der Fans war ein Grund, warum ich mich für Werder entschieden habe“, so der Torjäger.

Max Kruse: Seine Karriere in Bildern

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