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Schalke 04 winkt bei der Personalie Max Kruse aus finanziellen Gründen ab.

Werder Bremen: Kruse ist ablösefrei, aber kein Schnäppchen

Kruse-Verpflichtung für Schalke 04 „nicht realisierbar“

Gelsenkirchen - Beim FC Schalke 04 haben sie im Sommer Großes vor. Nach einer schwachen Saison soll sich unter Sportvorstand Jochen Schneider, Kaderplaner Michael Reschke und Neu-Trainer David Wagner vieles, wenn nicht alles ändern. Noch Werder Bremen-Profi Max Kruse wird dabei aber keine Rolle spielen.

Zentraler Ansatzpunkt des FC Schalke 04 für die neue Saison: Die harmlose Offensive, die in der Serie 2018/2019 mit 37 Toren die viertschlechteste der Liga war, soll wiederbelebt werden. Womit wir an dieser Stelle bei Werder Bremen angekommen wären, oder zumindest bei einer Personalie, die auch in Bremen noch immer für rege Diskussionen sorgt: Max Kruse.

Werder Bremen: Max Kruse ist für Schalke 04 zu teuer

Weil sich der 31-Jährige dazu entschieden hat, seinen am 30. Juni auslaufenden Vertrag mit Werder Bremen nicht zu verlängern, kommt er im Sommer ablösefrei auf den Markt – weshalb sich in diesen Tagen viele Vereine mit der Personalie Kruse beschäftigen. Schalke 04 allerdings nicht. Zumindest geht das aus einer sehr interessanten Aussage von Jochen Schneider hervor.

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Max Kruse ist ein toller Spieler“, betonte der 48-Jährige zwar gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er stellte aber auch klar: „So eine Verpflichtung ist für uns vom Gesamtpaket her nicht realisierbar.“ Bedeutet: Schalke 04 steigt also gar nicht erst in den Poker um den – zur Erinnerung – ablösefreien Max Kruse ein, sondern winkt aus finanziellen Gründen direkt ab, was wiederum einen klaren Hinweis darauf liefert, wie üppig Kruses Gehaltsvorstellungen sein dürften.

Bei Werder Bremen hat der Ex-Kapitän geschätzte 3,5 Millionen Euro im Jahr kassiert. Nun peilt er mit dem vermeintlich letzten großen Vertrag seiner Karriere noch einmal einen gewaltigen Sprung nach oben an. Hohes Grundgehalt, lange Laufzeit plus Handgeld für die Unterschrift – es dürfte dieses Gesamtpaket sein, das einen Club wie Schalke von vornherein abschreckt.

Werder Bremen: Auch Eintracht Frankfurt hat sich mit Max Kruse befasst

Auch Eintracht Frankfurt hat sich nach Informationen der DeichStube mit einem Kruse-Transfer befasst, den Hessen sollen aber Kruses Gehaltsforderungen von angeblich sechs Millionen Euro im Jahr zu hoch gewesen sein.

Noch hat Max Kruse keinen neuen Verein präsentiert. Es bleibt also spannend, ob sich ein Club findet, der sich den Kruse-Luxus gönnt, oder ob der Ex-Nationalspieler (14 Länderspiele) am Ende Abstriche in Kauf nehmen muss.

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