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„Er hat es schnell hinbekommen, dass wir von seiner Philosophie überzeugt sind“, schwärmt Max Kruse von Trainer Florian Kohfeldt.

Viel Lob für den Trainer

Kruse über Kohfeldt: Einige Spieler waren skeptisch als er kam

Bremen - Bisher 23 Bundesligaspiele, in denen er 34 Punkte geholt hat - es ist im Grunde egal, wie Werders letztes Saisonspiel am Samstag bei Mainz 05 endet: Das Zeugnis von Trainer Florian Kohfeldt ist längst geschrieben und sieht sehr gut aus.

Gegenüber dem ZDF haben die Bremer Profis Max Kruse, Maximilian Eggestein und Fin Bartels zu einem wahren Kohfeldt-Loblied angesetzt - bei dem allerdings deutlich wurde, dass anfangs nicht alle begeistert waren von der Trainerlösung. Gezeigt wird der Beitrag am Samstag (22.00 Uhr), wenn Kohfeldt erstmals im Aktuellen Sportstudio zu Gast ist.

„Ich bin ganz ehrlich: Zu der Zeit, als noch nicht feststand, dass er kommt, war man auch etwas kritisch“, erklärt Kruse, „als dann gesagt wurde, dass mit Florian Kohfeldt der nächste U23-Trainer übernimmt, ruft man nicht gleich: Hurra, Hurra!“ Nach der Entlassung von Alexander Nouri habe sich die Mannschaft einen Coach mit mehr Erfahrung gewünscht. Sie bekam Kohfeldt, was sich als goldrichtige Entscheidung erweisen sollte. „Florian hat uns zum Glück eines besseren belehrt. Er hat es schnell hinbekommen, dass wir von seiner Philosophie überzeugt sind“, schwärmt Kruse - und hält fest: „Deswegen bin ich froh, dass der Verein so entschieden hat.“

Maxi Eggestein: Keine Angst vor Ballverlusten

Es ist ein Satz, den auch Maximilian Eggestein so unterschreiben würde. Werders Dauerbrenner im Mittelfeld, der unter Kohfeldt bisher in allen Spielen in der Startelf stand, erinnert sich sogar noch an einen der ersten Sätze des Trainers gegenüber der Mannschaft. „Er hat gesagt, dass wir keine Angst vor Ballverlusten haben, sondern mutig sein sollen.“

Dass diese und ähnliche Aussagen vom dritten nacheinander beförderten U23-Trainer kamen, hat laut Fin Bartels niemanden gestört: „Er hat sofort Autorität ausgestrahlt. Das hat von Anfang an gut funktioniert. Es sollte ja auch nicht darum gehen, wo der Trainer herkommt, wer er ist, oder was er für einen Namen hat. Florian hat gezeigt, dass er die Qualität hat.“

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