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Max Kruse hat seinen Vertrag bei Werder Bremen nicht verlängert und ist auf der Suche nach einem neuen Verein. Kruse pokert - bislang ohne Erfolg.

Ehemaliger Kapitän von Werder Bremen auf Vereinssuche

Max Kruse und (Vertrags-) Poker - es läuft gerade nicht

Max Kruse und Poker: das passt aktuell nicht zusammen. Der ehemalige Kapitän von Werder Bremen sucht einen neuen Verein, pokert (bislang ohne Erfolg) um einen neuen Vertrag mit einem Top-Gehalt und auch beim Kartenspielen läuft es für Max Kruse in diesem Sommer nicht rund. 

Bei der „World Series of Poker“ in Las Vegas hat der passionierte Pokerspieler Max Kruse einem Bericht der „Bild“ zufolge an drei Turnieren teilgenommen. Zweimal betrug die Startgebühr 1.500 US-Dollar (1.334 Euro), einmal 10.000 US-Dollar (8897 Euro). Kruses Ausbeute: 2.263 Dollar (2.014 Euro). Heißt: 9.551 Euro Verlust. 

Im Vergleich zu Kruses Gehaltsvorstellungen, die bei 6 Millionen Euro jährlich liegen sollen, nur Peanuts. Doch auch bei der Vereinssuche zockt der ehemalige Kapitän von Werder Bremen bislang ohne Erfolg. Der FC Liverpool will ihn nicht, Fenerbahce Istanbul ist offenbar nicht reizvoll genug - Max Kruse wartet weiter auf ein lukratives Angebot. 

Zur letzten Meldung vom 14. Juni 2019:

Max Kruse hat wohl endgültig eine Absage vom FC Liverpool erhalten

„Max Kruse zum FC Liverpool“: Es wäre ein echter Transfer-Kracher gewesen, doch die Schlagzeile wird es in diesem Sommer nicht geben. Wie die Zeitung „Liverpool Echo“ berichtet, hat sich der Champions-League-Sieger nun endgültig gegen eine Verpflichtung vom Ex-Werder-Bremen-Kapitän entschieden.

Vor drei Wochen hatten der SV Werder und Kruse verkündet, künftig getrennte Wege zu gehen und den am 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Der 31-Jährige kann ablösefrei wechseln, hat aber noch keinen neuen Club gefunden. Eine Rückkehr zu Werder hatte Sportchef Frank Baumann erst vor wenigen Tagen ausgeschlossen. Bislang soll nur Fenerbahce Istanbul bereit sein, das von Kruse geforderte Jahresgehalt von sechs Millionen Euro bezahlen zu wollen. Der türkische Traditionsclub hat sich aber nicht für das internationale Geschäft qualifiziert, Auftritte in Europa sind Kruse aber ganz wichtig.

Werder Bremen: Liverpool-Trainer Klopp beendet Thema um Max Kruse 

Mit dem FC Liverpool wäre das möglich gewesen. Kruse war als Back-up für Mohamed Salah, Roberto Firmino und Sadio Mane im Gespräch gewesen. Doch nun soll Klopp das Thema Kruse beendet haben, um den erst 19-jährigen Rhian Brewster in seiner Entwicklung nicht zu blockieren. Außerdem habe sich Divock Origi mit seinen starken Auftritten speziell in der Champions League für mehr Spielzeit empfohlen, heißt es in dem Bericht im „Liverpool Echo“. Der Vertrag des 24-jährigen Belgiers (bis 2020) soll vorzeitig verlängert werden.

Und Max Kruse? Der macht Urlaub mit seinem Sohn – und ist weiter auf Clubsuche.

+++Kruse-Update vom 6. Juni 2019+++

Bei Max Kruse, der Werder Bremen in diesem Sommer verlassen hat, lässt Fenerbahce Istanbul offenbar nicht locker und auch in den Transfer-Planungen von Eintracht Frankfurt dürfte Kruse eine Rolle spielen. Eine zweite Chance bei Werder Bremen wird es indes nicht geben, eine Rückkehr hat Sportchef Frank Baumann ausgeschlossen.

Noch nicht einmal drei Wochen ist es her, dass Werder Bremen die Verhandlungen mit seinem Kapitän Max Kruse für gescheitert erklärt hat. Kein neuer Vertrag für den Top-Star – dass es dabei auch bleibt, hat Sportchef Frank Baumann nun gegenüber der „Bild“-Zeitung bekräftigt. Eine Wiederaufnahme der Gespräche, um doch noch zueinanderzufinden, wird es nicht geben. „Die Entscheidung ist gefallen. Das würde ich ausschließen“, erklärt Baumann. 

Was auch sonst soll er sagen? Nach nur drei Wochen, in denen Max Kruse noch keinen neuen Verein und Werder Bremen keine neuen Millionen gefunden hat, bleibt die Lage ja, wie sie es war. Kruse will viel Geld (als Forderung steht angeblich ein Jahresgehalt  von sechs Millionen Euro im Raum), Kruse will international spielen. Vielleicht will Kruse auch einfach nur etwas Neues erleben. All das kann Werder nicht bieten. Die Fans fragen sich allerdings, welcher Club dem 31-Jährigen alle Wünsche erfüllen kann und will. Und sie fragen es sich mit wachsender Ungeduld. Aber auch hier gilt: Max Kruse, dessen Marktwert bei Werder Bremen in der Rückrunde gestiegen ist, ist erst seit drei Wochen wirklich auf dem Markt. Ihm bleiben bis Transferschluss noch mehr als zwölf Wochen, um fündig zu werden. 

Ohne Vertrag bei Werder Bremen: Max Kruse kann auch nach Transferfrist noch wechseln

Warum also die Aufregung? Ein Mann mit der fußballerischen Qualität eines Max Kruse wird einen Club finden, der ihm mehr Geld bieten kann als Werder Bremen. Der ihm ein neues Umfeld bietet. Der ihm vielleicht auch das internationale Geschäft bietet. Sollte all das bis Anfang August, vier Wochen vor Transferschluss, noch nicht der Fall sein und sich Werder auch noch kein funktionierendes Ohne-Kruse-Konzept gebastelt haben, dann kann man ja noch mal bei Frank Baumann nachfragen. Max Kruse selbst ist als vertragsloser Spieler nicht mal an die Transferfrist gebunden. Er kann auch im September noch einen Vertrag unterschreiben.

Unterdessen hat der geringe Marktwert von Jiri Pavlenka bei vielen Werder-Fans für Diskussionen gesorgt. Wir haben mit einem Transfermarkt-Experten darüber gesprochen.

+++Kruse-Update vom 4. Juni 2019+++

Jetzt ist klar: Eintracht Frankfurt braucht neue Offensivpower! Und die könnte Max Kruse heißen. Die Hessen haben am Dienstag den Wechsel von Torjäger Luka Jovic (27 Saisontore in Bundesliga und Europa League) zu Real Madrid perfekt gemacht. Die Ablösesumme für den 21 Jahre alten Serben soll 60 bis 70 Millionen Euro betragen. Heißt: Max Kruse, der nach Informationen derDeichStube schon seit seiner Absage an Werder Bremen ein Thema bei der Eintracht ist, könnte jetzt locker bezahlt werden. Der 31-Jährige kostet zwar keine Ablöse, hat aber Gehaltsvorstellungen, die in der Bundesliga nur wenige Clubs stemmen können. Frankfurt gehört nun dazu. Kruse soll ein Jahressalär von sechs Millionen Euro fordern.

In der Bundesliga gilt die Eintracht mittlerweile als der letzte verbliebene Interessent. Hartnäckig halten sich auch Meldungen, wonach Kruse mit Fenerbahce Istanbul in Verhandlungen stehen soll.

Original-Meldung zu den Max Kruse-Gerüchten vom 29. Mai 2019

Türkische Medien berichten, dass Fenerbahce Istanbul Max Kruse(31) ein Vertragsangebot über zwei Jahre mit der Option auf eine weitere Spielzeit vorgelegt habe. Dafür habe sich Sportdirektor Damine Comolli extra mit Kruse getroffen. Ist Fenerbahce Istanbul bereit, die Gehaltsforderungen von Kruse, die bei 6 Millionen Euro liegen sollen, zu erfüllen? 

Der Werder-Kapitän der vergangenen Saison ist ablösefrei zu haben. Sein Vertrag bei in Bremen läuft aus. Nachdem Werder Bremen auf eine Entscheidung gedrängt hatte, gab Kruse vor knapp zwei Wochen seinen Abschied bekannt. Er hatte stets betont, sein Glück gerne noch mal im Ausland bei einem Topclub versuchen zu wollen.

Schon gelesen? Kruse-Ersatz gesucht: Darum ist ein Mega-Transfer für Werder Bremen nicht möglich

Werder Bremen: Viele Gerüchte um Max Kruse

Fenerbahce hat zwar einen klangvollen Namen, aber eine schwache Saison hinter sich. Das internationale Geschäft wurde nach einer katastrophalen Hinrunde und trotz eines starken Saison-Endspurts knapp verpasst. Nun will der Club wieder angreifen – offenbar mit Kruse. Schon vor Wochen war über das Interesse an dem Ex-Nationalspieler in der Türkei berichtet worden.

Die Gerüchte um Max Kruse kommen derzeit aus ganz vielen Richtungen. Vor einer Weile wurden AS Rom, Inter Mailand, Tottenham Hotspur und der FC Liverpool mit Kruse in Verbindung gebracht. Zuletzt galt auch Bayer Leverkusen als interessiert. Schalke 04 ist derweil raus aus der Verlosung. S04-Sportvorstand Jochen Schneider bezeichnete die Verpflichtung als „nicht realisierbar“, auch für Eintracht Frankfurt sind Kruses Gehaltsvorstellungen offenbar zu hoch.

Und was tut sich bei den Zugängen der Bremer? Werder hat ein Auge auf Marko Grujic vom FC Liverpool geworfen. Der Mittelfeldspieler soll offenbar ausgeliehen werden. 

Am Mittwochabend wurde bekannt, dass der Chefscout von Werder Bremen, Tim Steidten, nach Leverkusen wechselt.

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