Max Kruse ist unter Neu-Trainer Niko Kovac beim VfL Wolfsburg derzeit nur Ersatz - Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz kann sich deshalb einen Transfer des Angreifers vorstellen.
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Verlässt Max Kruse den VfL Wolfsburg? Jetzt hat der Angreifer über einen Transfer zu Werder Bremen gesprochen - und von seinem Ex-Club geschwärmt!

Ex-Werder-Kapitän in Wolfsburg nur Ersatz

Max Kruse schwärmt von Werder Bremen und Niclas Füllkrug - Clemens Fritz schließt Rückkehr weiterhin aus

Bremen - Bringt sich Max Kruse für eine Rückkehr zum SV Werder Bremen ins Spiel? Auf der Videostreaming-Plattform Twitch schwärmte der Profi des VfL Wolfsburg von seinem Ex-Club - und von Sturmkollege Niclas Füllkrug.

Update vom 25. August 2022 (17.30 Uhr): Rückkehr zu Werder Bremen? Schmadtke: Max-Kruse-Abgang aus Wolfsburg „momentan“ kein Thema!

Update vom 21. August (17:15 Uhr): Rückkehr von Max Kruse? Werder-Bremen-Boss Klaus Filbry: „Das sehe ich nicht!“

„Unabhängig davon, ob ich bei Werder gespielt habe oder den Verein sympathisch finde, aber vom ersten Spiel gegen uns war ich sehr sehr überrascht. Gerade vom Spielerischen her, das hat Werder wirklich sehr gut gemacht. Ich habe gedacht, sie stellen sich hinten rein, aber fußballerisch: Chapeau, da war ich positiv überrascht von der Spielkultur, dem Mut und dem, was sie auf den Platz gebracht haben“, sagte Max Kruse, nachdem ein User anmerkte, dass er gut in das Spielsystem von Ole Werner beim SV Werder Bremen passen würde. Auch Niclas Füllkrug habe den Profi des VfL Wolfsburg begeistert: „Entweder ist der mir völlig unter dem Radar durchgegangen oder der hat nochmal richtig an sich gearbeitet. Seine Sprungkraft ist brutal, sein Durchsetzungsvermögen... Also ich habe immer gedacht, der hat Probleme mit seinem Knie, dass sein Knie im Arsch ist, aber dafür muss ich sagen - Chapeau“, so Kruse, der während des Live-Streams sogar applaudierte.

Max Kruse lobt Werder Bremen und Niclas Füllkrug - Clemens Fritz schließt Rückkehr des VfL-Wolfsburg-Profis aus

Clemens Fritz, Leiter Profifußball beim SV Werder Bremen, hatte in der TV-Sendung „Sky90“ erklärt, dass er sich einen Abgang von Max Kruse aus Wolfsburg in diesem Sommer vorstellen könne. „Max hat mit seiner Qualität den Anspruch, zu spielen“, sagte Fritz zur Begründung. Auch Kruse selbst hat die Aussagen vernommen und sagte auf seinem Twich-Kanal: „Ich habe das Interview von Clemens Fritz natürlich vernommen und bedanke mich für das Kompliment. Momentan gibt es aber keinen bevorstehenden Wechsel zu Werder oder zu irgendeinem anderen Verein.“ Clemens Fritz hatte kürzlich noch einmal bekräftigt, dass ein Transfer von Kruse an die Weser aus wirtschaftlicher Sicht nicht zu stemmen sei. „Sicher würde er uns mit seiner Qualität guttun, aber mehr ist da auch nicht. Das ist bei uns kein Thema.“ (nag)

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Clemens Fritz erklärt Aussagen zu möglichem Max-Kruse-Abschied vom VfL Wolfsburg - Rückholaktion zu Werder Bremen kein Thema

Bremen – Es waren Aussagen, die durchaus für Aufsehen sorgten, denn oft kommt es im Profifußball wahrlich nicht vor, dass ein Funktionär eines Vereins öffentlich über die Zukunft eines Spielers spricht, der bei einem anderen Club unter Vertrag steht. Genau das hat Clemens Fritz, Leiter Profifußball bei Werder Bremen, kürzlich während der TV-Sendung „Sky90“ aber getan. Es ging um Max Kruse.

Clemens Fritz erklärte, dass er sich gut vorstellen könne, dass der Ex-Bremer den VfL Wolfsburg noch in diesem Sommer verlässt, denn „Max hat mit seiner Qualität den Anspruch, zu spielen“. Genau das darf der 34-Jährige unter dem neuen Wölfe-Trainer Niko Kovac derzeit aber nur als Teilzeitkraft, weshalb es durchaus ins Bild passte, dass Fritz die Gerüchte über einen möglichen Abgang von Max Kruse anheizte. Während einige Fans des SV Werder Bremen prompt von der Rückkehr des Angreifers träumten, äußerte die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ Kritik an Fritz und warf dem Ex-Profi unprofessionelles und unanständiges Verhalten vor. 

Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz über Aussagen zu Max Kruse: „Wurde ziemlich viel reininterpretiert“

„In die ganze Sache wurde ziemlich viel reininterpretiert“, sagte Clemens Fritz nun am Dienstag – und der Leiter Profifußball von Werder Bremen betonte: „Mir ging es nicht darum, mich über die Wolfsburger zu äußern. Ich weiß einfach, wie Max ist und wurde darauf angesprochen.“ Gefragt, was denn an einer möglichen Rückholaktion Max Kruses dran sei, entgegnete Fritz: „Sicher würde er uns mit seiner Qualität guttun, aber mehr ist da auch nicht. Das ist bei uns kein Thema.“

Auch Max Kruse meldete sich am Dienstagnachmittag zu Wort. Auf der Videostreaming-Plattform Twitch sagte der Profi des VfL Wolfsburg, angesprochen auf einen möglichen Transfer, dass er derzeit mit keinem Verein in Kontakt stehe. Natürlich wolle er regelmäßig spielen, aber derzeit sei alles nur Spekulation, sagte Kruse, der zudem nach entsprechenden User-Fragen in den höchsten Tönen von seinem Ex-Club sowie Niclas Füllkrug schwärmte. Abschließend fügte der Ex-Spieler des SV Werder Bremen an, dass man generell abwarten müsse, ob in den nächsten zwei Wochen noch etwas passiert oder nicht. (dco)

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Clemens Fritz hält Abschied von Max Kruse beim VfL Wolfsburg für möglich - Rückkehr zu Werder Bremen wohl ausgeschlossen

Bremen/Wolfsburg - Verlässt Max Kruse noch in diesem Sommer den VfL Wolfsburg? Clemens Fritz, Leiter Profifußball und Scouting des SV Werder Bremen, hält das für durchaus möglich. Er glaube, dass der ehemalige Nationalstürmer mit diesem Gedanken spiele, sagte Fritz bei der Fußball-Talkshow „Sky90“ am Sonntag: „Max hat mit seiner Qualität den Anspruch, zu spielen.“

Unter Wolfsburgs neuem Trainer Niko Kovac hat Max Kruse, der erst im vergangenen Winter von Union Berlin zu den Niedersachsen gewechselt war, seinen Stammplatz aber vorerst verloren. Auch bei der 0:2-Niederlage am Sonntag bei Rekordmeister Bayern München saß der 34-Jährige in der ersten Halbzeit nur auf der Bank. Schon gegen seinen Ex-Club Werder Bremen hatte Kruse am ersten Spieltag nur auf der Bank gesessen, ehe er in der 76. Minute eingewechselt wurde und den Ausgleichstreffer von Josuha Guilavogui einleitete. Laut Clemens Fritz könnte unterdessen auch das Verhältnis zwischen Kovac und Kruse zu einer Trennung führen. Er glaube, dass das Trainerteam des VfL Wolfsburg „die Zügel anzieht“ - und dass der als Freigeist bekannte Kruse damit seine Probleme haben könnte: „Er braucht seine lange Leine.“

Werder Bremen: Clemens Fritz schließt Rückkehr von Max Kruse aus wirtschaftlichen Gründen aus

Eine Rückkehr zum SV Werder Bremen, wo Max Kruse zu Beginn seiner Karriere und dann zwischen 2016 und 2019 höchst erfolgreich gespielt hat, schloss Clemens Fritz allerdings aus: „Wir können seine Qualität gut gebrauchen, sind wirtschaftlich aber auch limitiert.“ Bereits vor Kurzem hatte Clemens Fritz bestätigt, dass sich Werder Bremen im Sommer mit einer Rückkehr von Max Kruse beschäftigte, diese jedoch auch aus finanziellen Gründen nicht zustande kam. (dpa)

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