Der SV Werder Bremen wollte den Vertrag mit Max Kruse verlängern - der Stürmer erhoffte sich aber größeres: Sowohl Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic (li.), als auch Liverpool-Coach Jürgen Klopp standen wegen eines möglichen Transfers persönlich mit Kruse in Kontakt.
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Der SV Werder Bremen wollte den Vertrag mit Max Kruse verlängern - der Stürmer erhoffte sich aber größeres: Sowohl Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic (li.), als auch Liverpool-Coach Jürgen Klopp standen wegen eines möglichen Transfers persönlich mit Kruse in Kontakt.

Darum hat Kruse den Vertrag bei Werder nicht verlängert

Wegen FC Bayern und FC Liverpool ließ Ex-Bremer Max Kruse den SV Werder zappeln

Berlin/Bremen – Auf diese Frage wird es nie eine Antwort geben: Wie wäre es dem SV Werder Bremen ergangen, wenn Max Kruse die Grün-Weißen im Sommer 2019 nicht verlassen hätte? Dafür gibt es jetzt aber immerhin eine Erklärung, warum Kruse die Bremer so lange zappeln ließ und sich deshalb die Wege letztlich trennten.

Der Ex-Kapitän von Werder Bremen stand im Kontakt mit dem FC Liverpool und dem FC Bayern München, hoffte auf den Transfer zu einem ganz großen Club, wie es damals schon hieß und wie es Max Kruse nun im Podcast „Spieltagssiegerbesieger“ von Kickbase verraten hat. Letztlich landete Kruse bei Fenerbahce Istanbul und wechselte nach nur einer Saison zu Union Berlin. Der heutige Sportvorstand Hasan Salihamidzic habe ihn „angerufen, oder er hat mir eine Nachricht geschickt, ich bin mir jetzt nicht ganz sicher“, erzählte der 32-Jährige nun in dem Podcast. Salihamidzic habe ihm mitgeteilt, dass er sich im Verlauf der Woche melde. „Hat er natürlich nicht“, sagte Kruse und scherzte: „Ich sitze immer noch vorm Handy.“ Bei großen Vereinen sei das so, meinte der Ex-Nationalspieler, dass mehrere Leute „auf hold“ gestellt würden.

Werder Bremen bot Max Kruse mehrfach Verlängerung des auslaufenden Vertrag an - FC Bayern und FC Liverpool waren an Kruse dran

Deutlich konkreter sei allerdings das Interesse des FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp gewesen, berichtete Kruse. „Da habe ich seit Februar, März Kontakt gehabt. Mit Jürgen Klopp zu sprechen, war auch schon eine geile Sache. Das hätte ich natürlich gemacht.“ Liverpool habe sich letztendlich in der Personalplanung aber umentschieden. „Das war enttäuschend, aber so ist es im Fußball“, sagte Kruse.

Werder Bremen hatte seinem besten Spieler im Kader mehrfach eine Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrags angeboten. Doch der Ex-Nationalspieler wollte nicht verhandeln, sondern erstmal abwarten. Werder setzte ihm ein Ultimatum – und dann verkündete Max Kruse Mitte Mai 2019 plötzlich seinen Abschied aus Bremen. Ohne den Spielmacher und Torjäger stürzten die Grün-Weißen nach der Fast-Qualifikation für das internationale Geschäft in der Folge-Saison böse ab. Erst in letzter Sekunde wurde in der Relegation der Klassenerhalt geschafft. (dpa/kni)

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