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Zuletzt fehlte dem Mittelfeldspieler von Werder Bremen die Dynamik: Findet Maximilian Eggestein im Abstiegskampf zu seiner alten Stärke zurück?

„Wir fühlen uns besser als vor der Pause“

Maxi Eggestein macht Werder Mut im Abstiegskampf - Düsseldorf und Paderborn teilen Punkte

Bremen – Das Leben in Quarantäne – für Maximilian Eggestein, Profi des SV Werder Bremen, ist auch Tage nach dem Einzug in das Bremer Parkhotel noch kein Problem.

„Die Langeweile hält sich in Grenzen“, sagte er in einer Video-Pressekonferenz am Freitag: „Ich habe ein Buch dabei und spiele viel Playstation, da habe ich etwas Nachholbedarf, habe ich gemerkt.“ Ansonsten gilt die volle Konzentration dem Bundesliga Re-Start mit dem Heimspiel am Montag Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen.

Werder Bremen: Besser drauf als vor der Corona-Pause?

„Ich fühle mich besser als vor der Pause – und das gilt für viele in der Mannschaft“, behauptete Eggestein. Das harte individuelle Trainingsprogramm zu Beginn der Coronavirus-Krise hätte sich ausgezahlt. Und das Testspiel am Montag im Weserstadion sei gut gelaufen, wenngleich es dabei natürlich nur gegen die Kollegen und nicht gegen einen echten Gegner ging. Wichtiger war dabei auch, dass die Spieler die besonderen Abläufe eines Geisterspiels kennenlernen. „Es ist gut, dass jetzt alles zu kennen, wo man wie Abstand halten muss, dann ist das am Montag nicht alles neu für uns“, berichtete der 23-Jährige und wollte nicht klagen: „Es ist wichtig, dass wir die Situation annehmen.“ 

Es sei ein Privileg, dass in der Coronavirus-Krise schon jetzt wieder Fußball gespielt werden dürfe – und er freue sich darauf. Auch auf die Zweikämpfe. „Wenn wir auf den Platz gehen, dann wollen wir auch richtig spielen. Wir werden vernünftig in die Zweikämpfe gehen“, kündigte der Mittelfeldspieler an und meinte zudem: „Wer das nicht will, der sollte nicht auf dem Platz gehen.“

Werder Bremen: Maximilian Eggestein geht der Abstiegskampf nahe

Fast sein ganzes Fußballer-Leben spielt Maximilian Eggestein nun schon für Werder Bremen. Da geht im die aktuelle Lage im Abstiegskampf besonders nahe. Deswegen ist er auch froh, jetzt wieder aktiv dagegen ankämpfen zu können: „Wir haben das Gefühl, unbedingt wieder etwas gutmachen zu müssen. Nun haben wir die Chance dazu.“ Da seien die besonderen Umstände nicht so wichtig, wenngleich er bei einer Sache ganz gespannt ist – den Torjubel: „Wenn du triffst, wird es bestimmt schwer, die Emotionen zu kontrollieren. Einige werden ihrer Kreativität sicher freien Lauf lassen, aber andere werden bestimmt nicht wissen, was sie machen sollen. Das wird interessant.“

Werder Bremen im Abstiegskampf: Konkurrenten teilen sich die Punkte

Unterdessen haben sich die Abstiegskampf-Konkurrenten des SV Werder Bremen am Samstag die Punkte geteilt: Fortuna Düsseldorf und der SC Paderborn trennten sich 0:0. Damit bleibt Werder Tabellen-17. mit 18 Punkten und jetzt fünf Zählern Rückstand auf die Düsseldorfer. Paderborn steht mit nun 17 Punkten weiter auf Platz 18. Gut aus Werder-Sicht: Die Bremer haben mit der Partie am Montag gegen Bayer Leverkusen und der Nachhol-Begegnung gegen Eintracht Frankfurt zwei Spiele weniger auf dem Konto als die unmittelbare Konkurrenz. (kni/tst)

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