Maximilian Eggestein (am Ball) schied mit dem SV Werder Bremen in der ersten DFB-Pokal-Runde beim VfL Osnabrück aus, wechselte zum SC Freiburg und zog mit dem neuen Club ins Finale ein. Dort kassierte der 25-Jährige - trotz seines Treffers zum 1:0 - eine Niederlage im Elfmeterschießen.
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Maximilian Eggestein (am Ball) schied mit dem SV Werder Bremen in der ersten DFB-Pokal-Runde beim VfL Osnabrück aus, wechselte zum SC Freiburg und zog mit dem neuen Club ins Finale ein. Dort kassierte der 25-Jährige - trotz seines Treffers zum 1:0 - eine Niederlage im Elfmeterschießen.

Niederlage im Elfmeterschießen gegen RB Leipzig

Ex-Werder-Profi Maximilian Eggestein trifft im DFB-Pokal-Finale - und verliert dennoch mit dem SC Freiburg

Bremen - Es hätte der krönende Abschluss einer spektakulären, weil ungewöhnlichen Pokal-Saison werden können. Mit dem SV Werder Bremen war Maximilian Eggestein schon in der ersten DFB-Pokal-Runde beim VfL Osnabrück (0:2) ausgeschieden, ehe der 25-Jährige zum SC Freiburg wechselte und mit den Breisgauern ins Endspiel des Wettbewerbs einzog. Auf dem Weg dorthin nahm Eggestein sogar gewissermaßen Revanche für seine ehemaligen Bremer Mitspieler, denn in Runde zwei siegte Freiburg mit 5:3 nach Elfmeterschießen in Osnabrück. Doch im Endspiel gegen RB Leipzig setzte es für den SC Freiburg und Maximilian Eggestein eine bittere 3:5 (1:1)-Niederlage nach Elfmeterschießen.

„Vor dem Spiel habe ich mal an die Geschichte gedacht, aber im Spiel selbst hat das für mich keine Rolle gespielt“, sagte Maximilian Eggestein angesichts seiner ungewöhnlichen Pokal-Saison. „Sportlich gesehen sind wir natürlich extrem enttäuscht, weil wir ein gutes Spiel gemacht haben“, sagte der Ex-Profi von Werder Bremen, der in diesem DFB-Pokal-Finale persönlich den Weg für den Titelgewinn frei gemacht hatte. In der 19. Minute war der Ball am Leipziger Strafraum über Umwege vor die Füße von Eggestein geprallt und dann ins linkere untere Eck gejagt worden. Die Video-Assistenten in Köln überprüften den Treffer zwar, weil Eggesteins Teamkollege Roland Sallai den Ball unabsichtlich mit der Hand gespielt hatte, doch die Führung blieb bestehen.

Ex-Werder-Bremen-Profi Maximilian Eggestein trifft im DFB-Pokal-Finale, verliert mit dem SC Freiburg aber dennoch gegen RB Leipzig

In der zweiten Halbzeit schienen die Chancen des SC Freiburg, den ersten großen Titel in der Vereinsgeschichte zu holen, sogar weiter zu steigen: Leipzigs Marcel Halstenberg zog gegen Lucas Höler die Notbremse und sah Rot (57.). Doch RB Leipzig wurde in Unterzahl stärker, drängte auf den Ausgleich - und erzielte ihn eine Viertelstunde vor dem Ende in Person von Christopher Nkunku. Es ging also in die Verlängerung, und hier machte sich die personelle Überzahl der Freiburger bemerkbar: Ermedin Demirović (92.) und Janik Haberer trafen nur den Pfosten (104.), Demirović verfehlte zudem das leere Tor und traf später noch den Querbalken (115.).

Maximilian Eggestein, der in der 86. Minute ausgewechselt wurde und das Geschehen somit von der Bank verfolgte, sagte nach dem Spiel: „Das Elfmeterschießen ist am Ende immer ein bisschen Glückssache und das willst du natürlich verhindern, wenn du ein Mann mehr bist.“ So musste der Ex-Profi des SV Werder Bremen aber tatenlos zusehen, wie der SC Freiburg und RB Leipzig den Sieger des DFB-Pokal-Finals in der vermeintlichen Lotterie ausmachten.

Werder Bremen-Ex-Profi Maximilian Eggestein verpasst den DFB-Pokal-Sieg mit dem SC Freiburg knapp

Die Leipziger, bei denen der bereits ausgewechselte Kevin Kampl noch die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (118.), behielten im Elfmeterschießen die Oberhand, weil Freiburgs Christian Günter den Ball über das Tor schoss und Ermedin Demirović erneut nur die Latte traf. „Es hat am Ende nicht sein sollen“, sagte Maximilian Eggestein und meinte damit auch ein Stück weit seine eigene Geschichte, die nach dem Erstrunden-Aus mit dem SV Werder Bremen am Ende beinahe noch den Triumph im DFB Pokal für ihn bereit gehalten hätte. (nag)

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