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Ratlos: Maximilian Eggestein und Milos Veljkovic nach der verlorenen Partie des SV Werder Bremen gegen Schalke 04.

Vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg

Maximilian Eggestein warnt Werder Bremen: „Die Situation ist gefährlich“

Bremen – Was soll er drumherum reden? Es weiß ja doch jeder, was bei Werder Bremen Sache ist. Also sagt Maximilian Eggestein es frei heraus: „Unsere Situation ist gefährlich.“

Nach acht Spielen ohne Sieg und nur noch zwei Toren Abstand zum Relegationsplatz gibt es für den Mittelfeldmann des SV Werder nichts mehr zu beschönigen. „Wir müssen aufpassen“, mahnt der 22-Jährige in den Tagen zwischen der 1:2-Heimpleite gegen Schalke 04 und dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg am Sonntag (18.00 Uhr, DeichStube-Liveticker).

Aufpassen davor, dass sich die Vorstellung der ersten 60 Minuten gegen Schalke in Wolfsburg nicht wiederholt. „Wir haben alles vermissen lassen, was uns ausmacht“, fasst Eggestein die zwei Drittel der Partie im Rückblick zusammen. Nur die Schlussphase sei okay gewesen. Und bietet nun den Haken, an dem alle ihren Optimismus aufhängen können. „Man hat gesehen, dass es gehen kann“, meint der ehemalige U21-Nationalspieler also und sagt hinsichtlich des von Trainer Florian Kohfeldt vorgegebenen 20-Punkte-Minimalziels bis Hinrundenende: „Das ist natürlich machbar. Aber nicht, wenn wir so spielen wie gegen Schalke. Wir müssen von Anfang an voll da sein und nicht erst, wenn es wieder fünf vor zwölf ist.“

Maxi Eggestein: „Noch zu früh für Abstiegskampf“ - Werder Bremen bisher „nur“ in der Krise

Es ist eine Formulierung, die gut auf die Bremer Gesamtsituation zu übertragen ist. Noch ist es nur eine Krise, ein paar Wochen weiter in der Saison kann aber das daraus werden, was die Bremer bislang noch ein bisschen wegreden. Es geht um den Begriff Abstiegskampf. „Noch ist es zu früh, um es Abstiegskampf zu nennen“, meint auch Maxi Eggestein, „aber wir sind alle gefordert, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.“

Die Wende muss also her. Auch für Maxi Eggestein, der bei Werder selbst in der Formkrise stecktAm besten direkt in Wolfsburg. Die Mannschaft, verrät Eggestein, hat sich dafür zuletzt selbst und gegenseitig ins Gebet genommen. Den Analysen durch das Trainerteam, die zeitlich aus dem Rahmen gefallen waren, folgten Krisengespräche unter den Profis. Ob es dabei auch mal giftig zuging? „Das kann so und so sein“, sagt Eggestein und lacht. Manchmal redet er eben doch drumherum. (csa)

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