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Michael Lang saß im Spiel des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt etwas angeschlagen auf der Bank. Jetzt geht es zur Schweizer Nationalmannschaft.

Verteidiger des SV Werder Bremen 

Angeschlagener Lang fordert Dänemark und Irland

Eigentlich hätte Florian Kohfeldt alles beim Alten lassen können. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Ömer Toprak hätte der Trainer des SV Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt die gleiche Viererkette aufstellen können wie in der Vorwoche gegen Borussia Dortmund. Also mit Michael Lang als Rechtsverteidiger und Theodor Gebre Selassie in der Mitte. Doch Cheftrainer Kohfeldt disponierte um.

Milos Veljkovic feierte beim SV Werder Bremen sein Saison-Debüt in der Innenverteidigung, Gebre Selassie ging auf seine Lieblingsposition als Rechtsverteidiger – und Michael Lang rutschte aus der Startelf auf die Bank. Denn der 28-Jährige war nicht ganz fit. Lang hatte leichte Rückenprobleme, wie Kohfeldt nach dem Spiel erklärte. Wahrscheinlich eine Reaktion auf die vier Spiele über 90 Minuten, die Lang zu Beginn seiner Werder-Zeit absolviert hatte. Es waren seine ersten Pflichtspiele auf Vereinsebene seit knapp einem halben Jahr.

Werder Bremen: Michael Lang laut Kohfeldt mit Rückenproblemen

Im Zweifel hätte Lang spielen können, erklärte Kohfeldt, entschied sich aber dagegen: „Das Risiko wollte ich nicht eingehen, weil die Physis heute sehr wichtig war.“ Eintracht Frankfurt ist eine körperlich extrem starke Mannschaft. Langs Rückenprobleme sind allerdings kein Grund für eine echte Pause: In dieser Woche reist der Abwehrspieler zur Nationalmannschaft. Die Schweiz spielt in der EM-Qualifikation gegen Dänemark (Samstag, 18 Uhr) und Irland (15. Oktober, 20.45 Uhr). (han)

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Was für eine Schlussphase! Welch ein Punktgewinn des SV Werder Bremen! Die Grün-Weißen durften sich am Sonntagabend über ein bei Eintracht Frankfurt freuen - der Spielbericht. Der SV Werder Bremen kassiert gegen Eintracht Frankfurt ein spätes Gegentor. Torhüter Jiri Pavlenka sah dabei unglücklich aus - doch Coach Florian Kohfeldt schützt seinen Keeper. Wann steht er wieder auf dem Platz? Und bleibt er bei Werder Bremen? Die Zukunft von Fin Bartels bleibt offen. In seiner DeichBlick-Kolumne schreibt Klaus Allofs über Werder Bremen: „An dem Frankfurt-Elfmeter ist Milot Rashica gewachsen.“

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