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Raphael Wicky (r.) ist voll des Lobes über seinen ehemaligen Spieler Michael Lang (l.), den Neuzugang des SV Werder Bremen.

Gemeinsame Zeit beim FC Basel

Wicky lobt Werder-Neuzugang Lang: „Sein Vorwärtsspiel ist sein großes Plus“

Von Hans-Günter Klemm. Das Urteil ist eindeutig: „Der SV Werder Bremen darf sich auf Michael Lang freuen.“ Es stammt von Raphael Wicky, dem früheren Bremer, der den Neuzugang der Grün-Weißen sehr gut kennt.

Die Deichstube erreichte Raphael Wicky, der von 1997 bis 2001 selbst als Spieler bei Werder Bremen aktiv war, in Chicago, in der Zentrale des amerikanischen Fußball-Verbands, für den er als Trainer der U17-Nationalelf tätig ist. Wicky ist voll des Lobes über Michael Lang, den er als „tollen Kerl“ und „absoluten Musterprofi“ bezeichnet. „Michi“, wie er ihn seit gemeinsamen Tagen beim FC Basel ruft, sei von seiner Persönlichkeit her „ein Teamplayer, wie er jeder Mannschaft gut tut.“

Werder Bremen: Ex-Coach Raphael Wicky lobt „kompletten Spieler“ Michael Lang

Diese Qualitäten hat Raphael Wicky in der Saison 2017/18 beim FC Basel schätzen gelernt. Er war der Trainer, Michael Lang der Außenverteidiger, der einen Stammplatz besaß. Dabei erinnert er sich vor allem an die Offensivstärke des Schweizer Nationalspielers: „Er ist im Vorwärtsspiel enorm stark, das ist sein großes Plus.“ Und da war diese für einen Außenverteidiger eher seltene Torgefahr. „Michi hat in der Saison drei Treffer in der Champions League erzielt. In der Meisterschaft hat er noch häufiger getroffen.“

Zudem rühmt Wicky auch die gute taktische Schulung, die sein ehemaliger Schützling Michael Lang in der Schweiz erhalten habe. Er sei ein Spieler, „auf den immer Verlass ist, dem man jederzeit vertrauen kann“. In der reinen Abwehrarbeit, so Wicky weiter in seiner Analyse, „kann Michi schon noch etwas zulegen. Ich würde ihn trotzdem als einen kompletten Spieler beschreiben.“

Raphael Wicky: „Werder Bremen hat alles richtig gemacht mit Michael Lang“

Dass sich Michael Lang in seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach nicht so durchgesetzt habe, verwundert den einstigen Mittelfeldspieler, der von 1997 bis 2000 92 Bundesligaspiele für Werder Bremen absolviert hat, nicht wirklich. „Es ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen der Liga in der Schweiz und der Bundesliga. Der Konkurrenzkampf bei jedem deutschen Erstligisten ist schon enorm, es gibt 20 bis 22 Spieler im Aufgebot, die sich Chancen ausrechnen. Da kann man sich keinen Moment ausruhen“, erinnert Wicky an seine zehnjährige Zeit in der höchsten deutschen Spielklasse.

Für seinen einstigen Schützling freut es ihn, dass dieser nun bei Werder Bremen eine neue Chance erhält. Als er von dem Transfer von Michael Lang erfuhr, sei sein erster spontaner Gedanke gewesen: „Alles gut, Werder hat alles richtig gemacht in der aktuellen Personalnot. Michi hat auch alles richtig gemacht im Hinblick auf den weiteren Verlauf seiner Laufbahn.“

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