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Michael Lang kam beim SV Werder Bremen in 2020 nicht mehr zum Zug - hofft aber auf eine neue Chance nach der Coronavirus-Zwangspause.

Leihgabe aus Mönchengladbach

„Transfermarkt ist tot“ - Werder-Profi Lang hofft auf neue Chance

Michael Lang steckt bei Werder Bremen in einer Sackgasse, war bei den Grün-Weißen im Kalenderjahr 2020 bislang komplett außen vor. Hinzu kommt die Corona-Zwangspause, die die Suche nach einem neuen Club nun zusätzlich erschwert. Aber jetzt kommt der Bundesliga-Neustart - und damit möglicherweise Langs Chance auf einen neuen Anlauf?

Michael Lang nutzte die fußballerische Schaffenspause, um in sich zu gehen und ein weiteres Mal über seine schwierige Situation beim SV Werder Bremen nachzudenken. „Das Gesamtfazit ist eher negativ“, sagte Lang im Gespräch mit dem Schweizer Bezahlsender „Teleclub“ über seine bisherige Zeit an der Weser. Lediglich 624 Spielminuten hat der Profi in dieser Saison bisher absolviert – womöglich nicht genug, um sich ins Schaufenster für andere Vereine zu stellen. 

Auch, weil die Corona-Krise die Suche nach einem neuen Club verkompliziert hat. Die Leihgabe von Borussia Mönchengladbach dazu: „Jeder Profisportler macht sich Gedanken, wie es weitergeht. Ich versuche dies aber etwas abzustellen. Der Transfermarkt ist tot, kein Club hat Planungssicherheit im Hinblick auf die nächste Saison und die Kaderplanung.“ 

Werder Bremen: Michael Lang will wohl noch nicht in die Schweiz wechseln

Zuletzt war immer mal wieder über einen Wechsel von Michael Lang in die Schweiz spekuliert worden. Auch dazu äußerste sich der Rechtsverteidiger, der vor allem von seinem Ex-Club FC St. Gallen umworben sein soll: „Ich vermisse die Schweiz ganz klar, was aber nicht heißt, dass ich den Schweizer Fußball so extrem vermisse, dass ich bereits zurückkommen will.” 

Eines scheint derzeit gewiss: Sollte sich Langs Perspektive in Bremen nicht schlagartig verändern - und davon ist nach Lage der Dinge nicht auszugehen - dann wird Werder die Kaufoption in Höhe von 1,2 Millionen Euro nicht ziehen. Und auch in Mönchengladbach, wo Lang noch bis 2022 unter Vertrag steht, ist die sportliche Perspektive des Schweizer Nationalspielers keine gute. 

Werder Bremen: Michael Lang und die Hoffnung auf eine neue Perspektive

Trotzdem könnte Michael Lang, mangels Alternativen, nach der Saison erst einmal wieder am Borussia-Park aufschlagen. Es gilt jedoch als gesichert, dass sich die Wege der Borussia und des Schweizers bei einem passenden Angebot trennen werden. 

Aber: Davon ist Lang gedanklich aktuell noch ganz weit entfernt. Der 29-Jährige glaubt nämlich an seine Chance, bei Werder durch die Bundesliga-Fortsetzung auf weitere Spielzeit zu kommen. „Ich hoffe und gehe davon aus, dass die Karten neu gemischt werden. Für Spieler, die nicht so häufig zum Einsatz kamen, kann dies eine Chance sein.“ Dann hätte Lang vielleicht doch noch die Möglichkeit, sich in den Fokus anderer Clubs zu spielen. (mwi)

Zur letzten Meldung vom 28. März 2020:

Seine Zeit bei Werder Bremen hat sich Michael Lang sicher anders vorgestellt: Die Leihgabe von Borussia Mönchengladbach spielte in den Planungen von Cheftrainer Florian Kohfeldt zuletzt keine Rolle mehr, die Kaufoption für den Rechtsverteidiger wird Werder wohl nicht ziehen und auch in Gladbach dürfte es für den 29-Jährigen schwierig werden. Wechselt Lang im Sommer zurück in die Schweiz?

Michael Lang hat im Kalenderjahr 2020 noch kein einziges Pflichtspiel für denSV Werder Bremen bestritten, im Kurz-Trainingslager in Leipzig im Februar, in dem Coach Florian Kohfeldt seine Mannschaft fit für den Abstiegskampf machen wollte, war der Abwehrspieler aus „sportlichen Gründen“ nicht dabei – Werder setzt schon lange nicht mehr auf die Gladbacher Leihgabe Lang.

Werder Bremen: Gladbach-Leihgabe Michael Lang vor Wechsel – Rückkehr in die Schweiz?

Frank Baumann und Co. werden von der Kaufoption in Höhe von 1,2 Millionen Euro demzufolge wohl keinen Gebrauch machen und auch bei Borussia Mönchengladbach, wo Michael Lang noch bis 2022 unter Vertrag steht, ist die sportliche Perspektive des Schweizer Nationalspielers mau. Laut „GladbachLive“ könnte es Lang deswegen schon im Sommer zurück in die Schweiz ziehen. Demnach sei der FC St. Gallen eine Option für den Verteidiger. In St. Gallen ist Lang geboren, in der Jugend des Super League-Clubs wurde er ausgebildet. Fraglich sei aber, ob der Schweizer Tabellenführer das Gehalt des Deutschland-Legionärs stemmen kann.

Werder Bremen: Kehrt Michael Lang zum FC St. Gallen zurück?

Michael Lang selbst hatte in der Vergangenheit gegenüber dem „Ostschweizer Fußballverband“ erklärt, sich vorstellen zu können, „eines Tages auch wieder für den FCSG zu spielen“. Vielleicht ja schon in der kommenden Saison.

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