Michael Zetterer ist aktuell zu PEC Zwolle verliehen, unter bestimmten Voraussetzungen kommt aber auch eine Rückkehr zu Werder Bremen in Frage.
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Michael Zetterer ist aktuell zu PEC Zwolle verliehen, unter bestimmten Voraussetzungen kommt aber auch eine Rückkehr zu Werder Bremen in Frage.

Die Werder-Pläne im Tor

Torhüter Michael Zetterer bleibt auch ohne Option eine Option für Werder Bremen

Bremen – Noch ist alles klar im Tor des SV Werder Bremen: Jiri Pavlenka gilt als klare Nummer eins, Stefanos Kapino ist sein Vertreter – und Eduardo Dos Santos Haesler darf sich nach der Ausleihe von Luca Plogmann an den SV Meppen Nummer drei nennen. Aber was passiert, falls Pavlenka oder Kapino doch noch gehen sollten? Dann könnte ein gewisser Michael Zetterer wieder ins Spiel kommen, der noch bis zum Sommer 2021 an PEC Zwolle ausgeliehen ist.

„Michael wäre dann eine Option“, sagt Frank Baumann. Der Sportchef des SV Werder Bremen verrät aber auch, dass die Frist für die vereinbarte Option auf eine vorzeitige Rückholaktion Michael Zetterers bereits abgelaufen ist. Es müssten dann Gespräche mit den Verantwortlichen von Zwolle geführt werden, um eine Lösung zu finden.

Werder Bremen: Michael Zetterer eine Option von mehreren auf Torwart-Position

Doch dazu besteht aktuell kein Anlass. Weder für Pavlenka noch für Kapino würden Angebote vorliegen, sagt Baumann. Der Sportchef geht davon aus, dass sich an der Konstellation im Tor nichts ändern wird. Wenngleich: Das Transferfenster ist noch bis zum 5. Oktober geöffnet. Und wer weiß schon, was passiert, wenn sich irgendwo ein Stammkeeper verletzt und dadurch möglicherweise ein Torwart-Domino einsetzt. Dann könnten auch die Bremer Keeper für Clubs interessant werden – und Zetterer wiederum für Werder Bremen.

Dem 25-Jährigen wird bei den Grün-Weißen immer noch zugetraut, irgendwann einmal die Nummer eins im Weserstadion zu sein. In der Vergangenheit war das große Torwart-Talent durch schwere Handverletzungen gestoppt worden, nun hat sich Michael Zetterer aber durchgekämpft und durch gute Leistungen in den Niederlanden auf sich aufmerksam gemacht. Möglicherweise rückt er schon in dieser Saison noch mehr in den Fokus. Wenngleich Baumann betont, dass Zetterer nur eine Option von mehreren sei, falls sich auf der Torwart-Position noch etwas ändern sollte. (kni)

Unterdessen sollen neun Spieler den SV Werder Bremen in diesem Sommer noch verlassen. Die Transfer-Kandidaten.

Zur letzten Meldung vom 28. Juli 2020:

Michael Zetterer hofft auf Chance bei Werder Bremen – Frank Baumann plant aber erst später mit ihm

Bremen - Dass sich das Torwartkarussell beim SV Werder Bremen in diesem Sommer drehen wird, ist praktisch beschlossen. Entweder wird Jiri Pavlenka oder dessen Ersatz Stefanos Kapino den Club verlassen. Wird das zur Chance für den zuletzt zu PEC Zwolle verliehenen Michael Zetterer, die neue Nummer zwei zu werden?

Während Michael Zetterer öffentlich über seine Zukunft nachdenkt, spricht Sportchef Frank Baumann Klartext: Werder Bremen plant weiter mit Zetterer – aber noch nicht jetzt. „Er ist in Zwolle drangeblieben und hat sich durchgesetzt. Wir gehen davon aus, dass ‚Zetti‘ nächstes Jahr auch in Zwolle ist. 2021 wollen wir hier wieder mit ihm planen“, erklärte Baumann gegenüber der „Bild“. Das heißt: Werder wird sich zur neuen Saison eine neuen Ersatztorwart suchen müssen.

Zuvor hatte Michael Zetterer über eine mögliche vorzeitige Rückkehr zu Werder Bremen gesprochen. Eigentlich ist der Torhüter noch bis Juni 2021 von den Grün-Weißen an PEC Zwolle aus der niederländischen Eredivisie ausgeliehen, wo er sich in der Rückrunde zum Stammkeeper mauserte. Im Twitch-Livestream des Comedians Samuel Sibilski („ssynic13“) bestätigte Zetterer nun eine Rückkehr-Klausel in seinem Leihkontrakt: „Es steht im Vertrag, dass sie mich zurückkaufen können“, sagte der 25-Jährige und meinte vielsagend in Bezug auf Jiri Pavlenka und Stefanos Kapino: „Einer von den beiden muss ja gehen.“

Werder Bremen: Michael Zetterer wünscht sich Perspektive

An der Weser dürfte es in den kommenden Wochen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Veränderung auf der Position zwischen den Pfosten kommen. Ursprünglich sollen die Bremer auf ein lukratives Angebot für Stammkeeper Jiri Pavlenka gehofft haben, das es – wohl auch wegen der Coronavirus-Krise – bisher nicht gab. Deswegen sieht es momentan eher nach einem Wechsel von Stefanos Kapino aus, der dem Vernehmen nach wenig Lust verspürt, ein weiteres Jahr auf der Ersatzbank des SV Werder Bremen zu verbringen. Nach Informationen der DeichStube steht Kapino daher in Gesprächen mit Zweitligist Hannover 96. Auch der Hamburger SV und der SC Freiburg gelten als interessiert.

Werder braucht also eine neue Nummer zwei – auch weil Talent Luca Plogmann verliehen werden soll, um Spielpraxis zu sammeln. Die Rolle als zweiter Keeper hätte sich Michael Zetterer unter bestimmten Voraussetzungen vorstellen können. „Es muss halt zusammenpassen. Man muss sehen, ob es eine Option gibt, die für mich Sinn ergibt für die nächsten ein, zwei, drei Jahre. Es kommt auf die Perspektive an“, sagte Zetterer. Jetzt ist für ihn erst mal klar: Die nahe Zukunft heißt weiter Zwolle, die Perspektive in einem Jahr dann womöglich Werder Bremen. Fragt sich allerdings: Welcher neue Torhüter will nur für ein Jahr kommen? (mwi)

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