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Milos Velkovic

Werder-Innenverteidiger

Milos Veljkovic sieht noch Potenzial bei sich

Bremen - Bei Werder wurde er zum Stammspieler, nun ist er mit Serbiens U21 bei der EM in Polen unterwegs. Doch darauf will sich Milos Veljkovic nicht ausruhen, wie er im Interview mit „Mozzartsport.com“ erklärte.

In der vergangenen Saison beorderte Cheftrainer Alexander Nouri den Innenverteidiger aus der U23 zu den Profis. Für Veljkovic noch immer ein besonderer Moment. „Es war eine großartige Situation. Ich habe danach 26 Spiele bestritten, davon 20 von Beginn an“, sagte der der 21-Jährige gegenüber dem Internetportal „Mozzartsport.com“. Doch darauf ausruhen möchte sich der Werder-Spieler keinesfalls: „Ich bin glücklich, aber ich kann es noch besser.“

Mehrere Angebote von anderen Clubs

Dabei hätte Veljkovic im Winter 2016 durchaus bei einem anderen Verein landen können. Etwa die beiden Clubs Partizan und Roter Stern aus seiner Heimat Serbien wollten den Innenverteidiger verpflichten. „Sie haben sich beide gemeldet, mein Vater und mein Manager haben mit ihnen gesprochen“, bestätigte Veljkovic. Doch das junge Talent entschied sich für einen Wechsel von Tottenham an die Weser. „Dann gab es noch Bremen, Palermo, Sporting Gijon und Fulham. Gemeinsam haben wir dann entschieden, dass Werder die beste Wahl ist“, erklärte Veljkovic.

Den Schritt in die Bundesliga bereut der Verteidiger keineswegs. Im Gegenteil. Er kommt sogar ins Schwärmen: „Es ist eine perfekte Liga, wie auch die Premier League. Ich bin sehr zufrieden. Die Bundesliga ist großartig für junge Spieler. Es wird nicht so viel Geld ausgegeben wie in England, dadurch hat man als jüngerer Spieler mehr Chancen zu spielen.“

Veljkovic mit Serbiens U21 gefordert

Trotz seines noch recht jungen Alters hat Veljkovic schon einiges erreicht. 2013 holte er mit Serbiens U19 den EM-Titel, nur zwei Jahre später feierte er mit der U20 sogar den WM-Sieg. Aktuell spielt Veljkovic mit der U21-Auswahl bei der EM in Polen. Doch da läuft es noch nicht so rund. Am Samstag verlor Serbien das erste Gruppenspiel gegen Portugal mit 0:2.

Am heutigen Dienstag (18 Uhr) geht es für die Serben gegen Mazedonien schon um alles, da sich nur die drei Gruppen-Ersten und der beste Zweitplatzierte für das Halbfinale qualifizieren. „Wenn wir jetzt Mazedonien schlagen, sind wir zurück im Rennen. Wir glauben alle weiter daran, kein Kopf ist unten. Es wird schwer, aber wir haben eine Chance“, sagte der Werder-Profi.

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