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Milot Rashica soll im Training noch mehr Gas geben.

Zuletzt nicht mehr im Kader

Rashica: Außen vor, aber nicht abgeschrieben

Bremen - Schon komisch, wie schnell es im Fußball gehen kann. Mitte September war Milot Rashica noch obenauf.

Nach dem Last-Minute-Siegtreffer gegen Eintracht Frankfurt, nach dem ersten Pflichtspielerfolg mit der Nationalmannschaft des Kosovo, die in der Nations League die Färöer 2:0 bezwungen hatte. Es waren große Erlebnisse für den kleinen Angreifer, über den die DeichStube schrieb: „Rashica mit viel Rückenwind.“

Falsch! Knappe drei Wochen später herrscht Flaute bei dem Angreifer. Nach einem völlig missglückten Kurz-Einsatz gegen den 1. FC Nürnberg schaffte er es zuletzt zweimal in Folge nicht in den Werder-Kader. Gegen Hertha BSC und den VfB Stuttgart war er zum Zuschauen gezwungen, der Trainer wollte es so.

Rashica Opfer des offensiven Überangebots

„Rein sportliche Entscheidungen“ seien das gewesen, betont Florian Kohfeldt und erklärt, dass der flinke Rashica aktuell ein Opfer des offensiven Überangebots ist. „Es geht momentan halt sehr eng zu bei uns. Aber Milot ist ein super Spieler, und er wird wieder Spiele für uns machen, wichtige Spiele sogar.“

Doch dafür muss er den Weg finden vorbei an Florian Kainz, Martin Harnik oder auch Johannes Eggestein. Alle werden derzeit stärker eingeschätzt, als der 7,5-Millionen-Euro-Einkauf des vergangenen Winters. Sportchef Frank Baumann glaubt aber wie Coach Kohfeldt daran, dass Rashica sich irgendwann wieder in den Vordergrund spielen wird. Wie? Wie immer: Mit hartem Training. Baumann: „Niemand sagt, dass Milot schlecht trainiert hat. Aber in der Situation, in der er sich jetzt befindet, muss er noch mehr in die Einheiten legen als sonst. Von seinen Qualitäten sind wir weiterhin absolut überzeugt.“

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