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Milot Rashica war der „Most Involved Player“ beim Werder-Sieg gegen RB Leipzig.

Daten vom Institut für Spielanalyse

Deich-Daten: Wirbelwind Rashica der MIP - Möhwalds Werte überzeugen

Mit 2:1 hat Werder Bremen zum Abschluss der Saison gegen RB Leipzig gewonnen. Ganz entscheidenden Anteil daran hatte Milot Rashica, der „Most Involved Player“ (MIP) der Partie.

Rashica zeigte erneut, dass er auch ohne Max Kruse als Aktivposten in der Bremer Offensive wirbeln kann. Der Kosovare war an den meisten Torschüssen seines Teams beteiligt (5) und erzielte das 1:0 selbst - sein neuntes Saisontor, das achte in der Rückrunde. Zudem schlug Rashica auf Seiten der Bremer die meisten Flanken der Partie (5).

Neben Rashica spielte sich auch Kevin Möhwald in den Fokus. Gegen Leipzig war der Mittelfeldmann der Spieler mit den meisten Ballkontrollphasen (63 Episoden) bei Werder. Mit 18 gewonnen Zweikämpfen lieferte er den Top-Wert der Partie. Nach Rashica und Yuya Osako war Möhwald zudem an den meisten Torschüssen seines Teams beteiligt (3).

Was ist eine Episode?

Wann immer der Ball von einem Team kontrolliert wird, nennen die Experten des Instituts für Spielanalyse diese Phase Episode. Und genau diese wird auf der Seite read the game in jeder Partie mitgezählt – voll automatisiert. Aneinander gereiht und ergänzt mit den Episoden des Gegners sowie der Chaos-Phasen, in denen keine Mannschaft den Ball unter Kontrolle hat, ergibt sich ein detailliertes Bild eines Spiels. Betrachtet und vergleicht man diese Episoden einer Partie mit denen einer ganzen Saison, erhält man ein Profil davon, wie Mannschaften Fußball spielen und zu Torerfolgen kommen. Es wird also die Leistung hinsichtlich der Beteiligung von Spielern normiert.

Mehr zum MIP und weitere Bundesliga-Statistiken gibt es auf read-the-game.com.

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