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Nach einer guten Vorbereitung soll Stürmer Milot Rashica in der neuen Saison bei Werder Bremen sofort voll durchstarten.

Werder glaubt an starke Saison des Stürmers

Werder-Rakete Rashica vor dem Start

Bremen – Oliver Rauh? Karlis Plendiskis? Oder Musa Karli? Gehört haben dürfte Milot Rashica diese Namen noch nicht allzu oft – mit der Oberliga Niedersachsen hat der Stürmer des SV Werder Bremen schließlich keine Berührungspunkte.

Normalerweise, denn am Samstagabend, 20.45 Uhr, ändert sich das. Wenn Milot Rashica mit Werder Bremen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Oberligisten SV Atlas Delmenhorst trifft, werden sich ihm unter anderem Mittelfeldmotor Karli, Rechtsverteidiger Rauh und Innenverteidiger Plendiskis in den Weg stellen. Unbekannte Namen, von überregional unbekannten Fußballern, gegen die sich Rashica gleich im ersten Pflichtspiel der neuen Saison so richtig warmschießen könnte. Denn geht es nach Werder-Trainer Florian Kohfeldt, steht dem 23-Jährigen ein großes Jahr bevor.

„Milot hat eine sehr gute Entwicklung genommen. In der Vorbereitung konnten wir noch mal feststellen, dass er ein anderes Selbstverständnis in seinem Spiel bekommen hat“, sagt Kohfeldt vor dem Pokalderby. Was nichts anderes heißt als: Rashica ist bei Werder einer der Gewinner des Sommers, hat seinen ohnehin schon wichtigen Status innerhalb der Mannschaft zementiert, was nicht nur mit den sportlichen Auftritten zu tun hat.

Werder Bremen: Stürmer Milot Rashica spricht immer besser Deutsch

„Er hat sehr gut Deutsch gelernt, das ist ein wichtiger Faktor“, betont Kohfeldt. Rashica würde inzwischen „immer mal wieder einen Spruch raushauen“, sprich: ist voll im Team integriert, bricht auch mal etwas aus dem Alltäglichen aus. „Das finde ich sehr gut. Das ist es auch, was ich auf dem Platz von ihm sehen will. Ein Spieler in seiner Situation braucht auch mal die Lockerheit, etwas zu riskieren.“

Diese „gute Mischung von Konzentration und Lockerheit“, ist es, die Kohfeldt neben Rashicas Leistungen auf dem Platz richtig Lust auf die Zusammenarbeit mit dem kosovarischen Nationalspieler macht. Nur mal zur Erinnerung: In der Hinrunde der Vorsaison hatte der Trainer den Angreifer noch für einige Wochen aus dem Kader verbannt, um ihn zum Nachdenken anzuregen. Rashicas taktische Disziplin war dem Trainer damals missfallen. Doch diese Zeiten sind lange vorbei.

Werder Bremen: Rakete Milot Rashica soll in dieser Saison sofort durchstarten

„Er nimmt zu jedem Zeitpunkt aktiv am Spiel teil, wartet nicht auf Aktionen, er sucht sie selbst, kreiert sie“, lobt Kohfeldt. Und weiter: „Er kann mit einer Aktion ein Spiel entscheiden. Das ist eine Fähigkeit, die nicht so viele Spieler haben.“ Dazu sei Rashicas Verhalten im Mannschaftsverbund unglaublich gut geworden, „und sein Defensivverhalten ist für einen Offensivspieler extrem gut.“ Auf Letzteres dürfte es am Samstag gegen den SV Atlas allerdings weniger ankommen. In der Bundesliga sieht es später anders aus.

Neun Tore und fünf Vorlagen hat Rashica in der Vorsaison für Werder geliefert. Dabei war der Stürmer erst in der Rückrunde explodiert. Kohfeldt geht fest davon aus, dass es in der Serie 2019/2020 von Beginn an gut für Rashica läuft und der schnelle Profi seine Statistiken noch verbessert. „Er wird in dieser Saison eine enorm wichtige Rolle für uns spielen“, betont der Coach. Gut möglich, dass es am Samstagabend zum Leidwesen von Oliver Rauh, Karlis Plendiskis und Musa Karli schon damit losgeht.

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Nur ein Neuzugang, dafür mit dem Kapitän der U23: Das ist die voraussichtliche Aufstellung von Werder Bremen gegen Atlas Delmenhorst. Vor dem DFB-Pokal-Spiel gegen Atlas hat sich Trainer Florian Kohfeldt von Werder Bremen schon bei den Delmenhorstern entschuldigt.

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