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Jerome Gondorf überzeugte im Achtelfinale des DFB-Pokals und träumt vom Finale in Berlin.

Viertelfinale ausgelost

Werder im Pokal nach Leverkusen – Gondorf: „Harter Brocken“

Dortmund/Algorfa - Schweres Los für Werder Bremen: Das Team von Trainer Florian Kohfeldt gastiert im Viertelfinale des DFB-Pokals am 6. oder 7. Februar bei Bayer 04 Leverkusen. Das hat die Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ergeben.

 „Ein harter Brocken“, sagte Werder-Profi Jerome Gondorf, der die Auslosung in Trainingslager im spanischen Algorfa verfolgt hatte.

Leverkusen hat eine starke Hinrunde in der Bundesliga gespielt, ist derzeit Tabellenvierter und geht zweifellos als Favorit ins Spiel. Mut dürfte Werder aber der Blick auf die Pokalstatistik machen. Bisher gab es sechs Duelle zwischen den beiden Clubs – und jedes Mal hieß der Sieger am Ende Werder. Zuletzt standen sich die Vereine im Jahr 2016 im Pokal gegenüber, damals ebenfalls in Leverkusen und ebenfalls im Viertelfinale. Nach Toren von Santiago Garcia, Claudio Pizarro und Florian Grillitsch siegten die Bremer mit 3:1.

Der Traum von Berlin

Ein Ergebnis, dass Gondorf sofort wieder so nehmen würde. Schließlich träumt der 29-Jährige schon vom Endspiel in Berlin. „Wenn man so weit gekommen ist, dann ist das auch das große Ziel, das man verwirklichen möchte“, sagte er.

Auch Gondorfs Teamkollege Maximilian Eggestein weiß, dass es in Leverkusen schwer wird. „Wir hätten uns alle ein Heimspiel gewünscht, aber wir nehmen das jetzt an“, sagte er – und hob hervor: „In einem Spiel ist ja immer alles möglich.“ 2009 hat Werder sogar das Finale gegen Leverkusen gewonnen – eine Erinnerung, die vielleicht helfen könnte. „Wenn wir sie an einem Tag erwischen, wo sie vielleicht nicht an ihre 100 Prozent kommen und wir darüber hinaus, dann haben wir alle Chancen“, ist sich Eggestein sicher.

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