Vor, während und nach dem Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Hertha BSC war es zu massiven Problemen im Gästeblock gekommen.
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Vor, während und nach dem Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Hertha BSC war es zu massiven Problemen im Gästeblock gekommen.

Stellungnahme der Vereinspräsidenten

Nach Fan-Chaos im Gästeblock: Werder Bremens Präsident Hess-Grunewald bittet bei Hertha BSC um Entschuldigung

Bremen – Die beiden Präsidenten des SV Werder Bremen und von Hertha BSC, Hubertus Hess-Grunewald und Kay Bernstein, haben sich in einer gemeinsamen Stellungnahme zum Fan-Chaos im Gästeblock während des Bremer Heimspiels vor knapp zwei Wochen geäußert. Der Bremer Club-Boss entschuldigte sich dabei für die Probleme bei der An- und Abreise sowie beim Zugang zum Gästeblock.

„Wir müssen einräumen, dass wir beim SV Werder Bremen unseren eigenen Ansprüchen an eine Willkommenskultur für Gästefans an diesem Spieltag leider nicht gerecht geworden sind. Dafür möchten wir uns mit diesem Schreiben bei Euch in aller Form entschuldigen“, wird Hubertus Hess-Grunewald in der Stellungnahme zitiert. „Wir in Bremen haben dieses Spiel sehr kritisch aufgearbeitet. Schritt für Schritt sind wir den Ablauf durchgegangen. Es gab unter anderem organisatorische Unklarheiten, infrastrukturelle Problemlagen und Kommunikationsfehler – gerade bei der An- und Abreise zum Stadion –, die eine Verkettung von Problemen nach sich zog.“

Fan-Chaos bei Werder Bremens Heimspiel gegen Hertha BSC: Präsidenten beider Vereine bitten um Entschuldigung

Vor, während und nach dem Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Hertha BSC war es zu massiven Problemen im Gästeblock gekommen. Hunderte Fans kamen aufgrund von Verzögerungen beim Bustransport verspätet am Wohninvest Weserstadion an und erlebten große Teile der ersten Halbzeit vor den Stadioneingängen oder im Stadionumlauf, weil sie nicht in den Gästeblock nachrücken konnten.

„Das lag zum einen daran, dass aufgrund der aufgehängten Banner der Fan-Szene von Hertha die ersten Reihen sichtbehindert waren und demnach von der aktiven Szene freigelassen wurden. Zum anderen lag es auch daran, dass Personen im Block nicht aufgerückt sind und andere dadurch nicht nachrücken konnten und sich so ein Stau an den Zugängen ergeben hat“, sagte Werders Mediendirektor Christoph Pieper nach dem Spiel auf Nachfrage der DeichStube. Im Laufe der zweiten Halbzeit verbesserte sich die Lage im Gästeblock nach Angaben des SV Werder Bremen zwar, doch die Frustration unter den Fans von Hertha BSC blieb auch nach dem Spiel groß, denn hier kam es erneut zu Verzögerungen im Bustransport. (nag)

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