Marvin Ducksch bejubelte im Nordderby gegen den HSV sein Freistoß-Traumtor, dem aufgrund eines Regelverstoßes aber die Anerkennung verweigert wurde.
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Marvin Ducksch bejubelte im Nordderby gegen den HSV sein Freistoß-Traumtor, dem aufgrund eines Regelverstoßes aber die Anerkennung verweigert wurde.

Vor Werder Bremen gegen Dresden

Keine Regel-Nachhilfe bei Werder Bremen, dafür viel Selbstbewusstsein bei Freistößen

Bremen – Es ist nicht zu überhören, das Thema nervt Markus Anfang so langsam. Vor dem Auswärtsspiel des SV Werder Bremen bei Dynamo Dresden wird der Coach noch einmal auf den Regel-Fehler seines Spielers Mitchell Weiser bei der 0:2-Pleite gegen den Hamburger SV angesprochen.

„Ja, die Regel gibt es. Wir haben uns falsch verhalten und uns selbst geschadet. ,Mitch‘ wird das sicher nicht mehr vergessen. Aber deswegen müssen wir jetzt keine Regel-Schulung von vorne bis hinten machen.“ Genau darauf hatte die Frage abgezielt – nach dem Motto: Wer die Regeln nicht kennt, muss sie eben lernen. So hatte Weiser nicht gewusst, dass er sich bei einem Freistoß nicht direkt neben die Mauer des Gegners stellen darf. Deshalb zählte der Treffer von Marvin Ducksch für Werder Bremen nicht.

Werder Bremen-Trainer Markus Anfang freut sich schon auf Freistoß-Spezialist Marvin Ducksch

„Ich glaube, dass ganz viele von dieser Regel überrascht waren“, sagt Markus Anfang und fügt noch etwas schnippisch an: „Ich weiß gar nicht, wann diese Regel mal zum Tragen gekommen ist bei einem Tor. Ich weiß auch nicht, ob man den Freistoß nicht auch abpfeifen oder zurückpfeifen kann. Aber eines weiß ich: Wir haben einen Freistoß-Schützen, der den Ball reinschießen kann. Und wenn wir nicht in der Mauer stehen, zählt das auch. Das ist gut!“ So verwandelt Anfang den Regel-Frust kurzerhand um in Selbstbewusstsein. Der nächste Freistoß kann kommen – gerne schon beim Auswärtsspiel des SV Werder Bremen in Dresden. (kni) Lest auch: Werder Bremen-Aufstellung: Kehrt Jiri Pavlenka zurück in die Startelf gegen Dynamo Dresden?

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