Werder Bremens Milos Veljkovic konnte das Traumtor von Richarlison bei der WM nicht verhindern.
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Werder Bremens Milos Veljkovic konnte das Traumtor von Richarlison bei der WM nicht verhindern.

Werder-Spieler verliert gegen Brasilien

Nah dran - und doch zu weit weg: Werder-Verteidiger Milos Veljkovic und das WM-Traumtor des Brasilianers Richarlison

Lusail – Es ist eine unrühmliche Ehre, aber Milos Veljkovic muss sich jetzt wohl oder übel damit anfreunden, dass er bis in alle Ewigkeit auf so ziemlich jedem Foto zu sehen ist, das eines der schönsten WM-Tore überhaupt zeigt. Erzielt hat es am Donnerstag der Brasilianer Richarlison mit einem spektakulären Seitfallzieher, während der Verteidiger des SV Werder Bremen zwar nah dran war, den Treffer dann aber doch nicht verhindern konnte (73.). Letztlich unterlagen Veljkovics Serben bei ihrem Start in die Weltmeisterschaft in Katar mit 0:2 (0:0).

„Wir wollten unbedingt das Spiel gewinnen oder mindestens einen Punkt holen“, erklärte der 27-Jährige hinterher am TV-Mikrofon. „Schlussendlich haben die Brasilianer aber die besseren Chancen herausgespielt und wir verdient verloren.“ Eine gute Leistung hatten Milos Veljkovic und Co. dennoch über weite Strecken gezeigt. Rigoros verteidigten Werder Bremens Vize-Kapitän und seine Nebenleute alles weg, was vor das eigene Tor kam. Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr schwanden die Kräfte und umso beeindruckender wurde der Auftritt der Südamerikaner, der schließlich dank des Doppelpacks von Richarlison (62./73.) mit einem Sieg endete.

Nach Niederlage gegen Brasilien: Endspiel für Serbien und Werder Bremens Milos Veljkovic gegen Kamerun

„Wir müssen nun vernünftig regenerieren und dann im nächsten Spiel gegen Kamerun am besten drei Punkte holen“, betonte Milos Veljkovic, der als Abwehrchef die kompletten 90 Minuten auf dem Platz gestanden hatte. Für den Profi von Werder Bremen und seine Teamkollegen steigt das Duell mit den Afrikanern, die zum Auftakt mit 0:1 gegen die Schweiz verloren haben, am kommenden Montag um 11 Uhr. Am Freitag, 2. Dezember folgt dann das Duell mit den Eidgenossen (20 Uhr), nach dem Milos Veljkovic und die serbische Nationalelf zu gern in die K.o.-Runde einziehen möchten. (mbü)

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